Todoist: Foundations-Update bringt zahlreiche nützliche Neuerungen mit

Einer der beliebteren To-Do-Dienste ist Todoist, welches wir hier im Blog nicht nur recht häufig erwähnen, sondern auch selbst seit langer Zeit im Team verwenden. Nun hat das Team dahinter das sogenannte Foundations-Update für alle unterstützten Plattformen veröffentlicht, welches eine Vielzahl neuer und vor allem nützlicher Funktonen mitbringt.

Natürlich wurde auch unter der Haube ordentlich verbessert, sodass das Tool ab sofort noch zuverlässiger und schneller arbeiten sollte. Doch werfen wir mal einen Blick auf ein paar der neuen Funktionen. Den Anfang machen die neuen Abschnitte, mit denen ihr eure Aufgaben in diverse Bereiche aufteilen könnt:

Ihr könnt über das Drei-Punkte-Menü neue Abschnitte erstellen und anschließend jede eurer Aufgaben einem anderen Abschnitt zuordnen, indem ihr diese per Gedrückt-halten-Geste zum entsprechenden Abschnitt verschiebt. Auf dieselbe Weise könnt ihr auch die Sektionen nach Bedarf anders platzieren und dürft diese sogar zusammenklappen, um Platz zu sparen.

Die Aufgaben-Ansicht ist verbessert worden und nun deutlich übersichtlicher als zuvor. In der mobilen App tippt ihr dafür einfach eine Aufgabe an, auf dem Desktop müsst ihr das Informations-Icon (i) hinter einer Aufgabe anklicken. Hier werden euch ab sofort alle Aufgaben-Details inklusive eventuell vorhandener Sub-Aufgaben dargestellt.

Besonders nützlich, da intuitiv, finde ich den neuen dynamischen Add-Button in der iOS-App (Android kommt später), den ihr gedrückt halten könnt und dann einfach an der Stelle in eurer Liste loslasst, wo ihr eine neue Aufgabe erstellt haben möchtet. Außerdem wurde die Darstellung der bereits erledigten Aufgaben verbessert und die Icons der Apps sind überarbeitet worden. Ebenso hat sich das Team von Todoist Gedanken zum Schnell-Erstellen-Feature für Aufgaben in der iOS- und Android-App gemacht und nun unter anderem neue Schaltflächen hinzugefügt, mit denen ihr eure Aufgaben mobil nun noch intuitiver erstellen können sollt.

Außerdem gibt man uns schon einen kurzen Ausblick auf zukünftige neue Funktionen, wie den Boards, mit denen sich Aufgaben noch besser visualisieren lassen sollen. Ebenso wird es wohl eine „Als nächstes“-Ansicht geben.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Yes beste App ever!

  2. Nicht nur beste App, auch beste Firma. Reagiert immer auf Tweets, Mails und welche Anfragen auch immer. Immer offen, engagiert, freundlichst, professionell. Rundherum sympathisch.

    Boards kann man übrigens derzeit noch mit kanban.ist realisieren.

  3. Die App ist wirklich Klasse, habe sogar das Premium Abo abgeschlossen und damit eine Ausnahme von meiner Regel gemacht, dass ich keine Software Abos unterstütze.

    • Warum grundsätzlich keine Abos? Weil du nicht willst, dass dein Software-Lieferant eine Überlebenschance hat?

      Ohne Abo ging das noch, als Software noch Geld kostete. Selbst Shareware meist über 50 Mark oder Euro. Teil mal so einen Betrag, dann weißt du ob heutige Abos wirklich so teuer sind.

      • Ganz einfach primär aus zwei Gründen.

        Zum einen setzen Software Abos die vollkommen falschen Anreize. Dann brauchen sich die Software Entwickler keine Mühe mehr zu geben Software zu verbessern und einen echten Mehrwert bei neuen Versionen zu schaffen. Das Geld fließt ja sowieso im Abo auch wenn es keinen Fortschritt mehr gäbe oder nichts mehr verbessert würde.

        Und dann sind Software Abos auch schlicht zu teuer. Ein gekauftes Office z.B. kannst Du als Privatperson locker 10 Jahre aufwärts benutzen. Im gleichen Zeitraum hättest Du für ein Office Abo aber schon 700 Euro bezahlt.

        • Kein Geld fließt, wenn keine Updates kommen. Dann formuliere ich einmal anders. Kein Abo, wenn keine zeitnahe Kündigung möglich ist. Wenn nix Neues kommt, dann kündigt man halt.

          Und du willst jetzt sicher nicht Microsoft mit der vergleichsweise kleinen Software-Bude auf eine Stufe stellen.

  4. Stimmt. Ich habe da wirklich keine Glanzleistung in Formulierung hingelegt. Wollte nur sagen, ich würde keine Abo abschließen, wenn ich nicht zeitnah wieder raus kann. (Außer Evernote und Todoist) Wenn ich feststelle, dass da nichts mehr kommt, dass ich für mein Geld nichts mehr bekomme, beende ich eben.

    Und das MS mit seinem Office deren Cloud populär machen will ist auch klar. Mit solchen Angeboten kann allenfalls Google mithalten. Aber es gibt natürlich auch die anderen Extreme. Ein Abo für eine Alternativtastatur fürs Smartphone. Das würde ich auch niemals abschließen.

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