Tinker Board: Asus veröffentlicht Mini-PC ähnlich dem Raspberry Pi

Eine kleine Platine mit reichlich Schnittstellen und einer Menge Einsatzmöglichkeiten. Da kommt dem geneigten Technik-Fan natürlich direkt der Raspberry Pi in einer seiner zahlreichen Ausführungen in den Sinn. Aber auch der Hersteller Asus möchte hier mitreden können und präsentiert mit dem Tinker Board einen Mini-PC, der neben einem schnelleren Prozessor und mehr RAM als beim Raspberry Pi 3 außerdem noch 4K-Videowiedergabe, Gigabit-Ethernet und 192 kHz/24-bit Audio unterstützt. Laut Asus unterstützt das Tinker Board Debian Linux und soll so auch vor allem Kodi als Media Center-Lösung supporten.

Specs Asus Tinker Board
  • Prozessor: Rockchip RK3288 ARM Cortex-A17 Quad-Core
  • ARM Mali-T764 Grafik
  • 2 GB RAM
  • microSD-Slot als Speichermöglichkeit
  • 802.11 b/g/n WLAN
  • BT 4.0
  • 4x USB 2.0, HDMI-Ausgang, zusätzlich 40-Pin-Port für andere Erweiterungen
  • Mikro-USB für die Stromzufuhr
  • Maße: 3,4 Zoll x 2,1 Zoll – fast wie beim Raspberry Pi 3

Ob das Tinker Board dann schlussendlich seine Abnehmer finden wird, bleibt trotzdem abzuwarten. Hierzulande ist das Gerät zwischen 50 und 80 € erhältlich.

(via Liliputing)

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Hier fehlt noch die Info wie die Schnittstellen an den Chip angebunden wurden.
    Was bringt mir Gigabit wenn nachher alles über USB 2.0 aus gebremst wird.
    Eine Sata Schnittstelle wäre ja auch nicht schlecht gewesen.
    SD Karten sind toll, fallen aber gern aus und kennen in der Regel keinen Trim Befehl und werden mit der Zeit immer langsamer.

  2. Genau wie beim Raspberry Pi mit nem blöden ARM. Damit kann man doch nichts anfangen.

  3. Die Gigabit Schnittstelle ist „direkt mit dem SOC verbunden“ also hier sollte auch mal Gigabit erreicht werden, nicht maximal 480Mbit wie bei vielen anderen die per USB angebunden sind 😉

  4. @Phillipp: Nur du…

  5. @Phillipp nur blöde Betriebssysteme laufen nicht auf ARM 😉
    So lange der OS Support nicht annähernd so gut wie beim Raspberry ist, wird’s ein weiterer Rohrkrepierer. Da hilft auch die auf dem Papier bessere Performance nicht. Closed source Binaries in den Treibern verhindern einen nachhaltigen Einsatz über mehrere Jahre (Kernel-Versionen).

  6. Das Problem ist nicht das OS. Ich würde meine Raspberry Pis gerne als Docker Cluster benutzen, was aber nahezu unmöglich ist, ohne für jeden Service eigene Images zu bauen und auf ARM zu erstellen (was ewig dauert).

  7. Dann hol dir doch ein UP-Board 😉

  8. Wo bleibt USB 3.1?

  9. Ich habe eine Zeit lang den Raspberry Pi 1 im Einsatz gehabt aber mit wahrscheinlich deutlich weniger Bindings und Regeln im Vergleich zu Dir. Der Start dauerte bei mir rund eine Minute was mir schon zu langsam war und mich auf ein Odroid umsteigen ließ. Da machte es dann wirklich Spaß.

    Aktuell ist openHAB jedoch auf ein Ubuntu in einer VM auf ebenfalls einem QNAP NAS (zugeordnete 2GB Memory bei Max 2 Cores) umgezogen. Da läuft es vergleichbar schnell wie mit dem Odroid und ich habe keinen zusätzlichen Stromverbraucher mehr. Starten von openHAB dauert da noch rund 20-30 Sekunden mit 6 Bindings und einem Dutzend Rules. Neben openHAB laufen auch noch eine InfluxDB- und eine Mosquitto-Instanz in der selben VM wobei die recht wenig Performance schlucken.

    Den Raspberry Pi 2 würde ich irgendwo zwischen den beiden Geräten einordnen da sämtliche von mir gefundenen Vergleichstests mit dem Odroid eine etwas schlechtere Performance gemessen haben aber natürlich eine bessere als mit dem RP 1 (drei bis sechsmal so schnell). Eigene Tests habe ich allerdings leider auch noch nicht gemacht (habe aktuell keinen Anwendungsfall für ein weiteres Gerät).

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