Tim Cook: Nutzer werden Apple Watch täglich laden, Apple Pay mit 1 Million Aktivierungen in 72 Stunden

Tim Cook stand auf der WSJD-Konferenz den Fragen von Journal Chef-Redakteur Gerard Baker Rede und Antwort. In dem Interview ging es um alles. Das iPhone 6, Apple TV, die Apple Watch und natürlich auch Apple Pay, der Bezahldienst von Apple, der von einigen Supermarkt-Ketten bereits boykottiert wird. Viel verriet Cook nicht, das kennt man ja, aber in geschickter Apple-Manier warf Cook wieder ein paar Brocken hin, die durchaus erwähnenswert sind.

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Apple Pay startete am 20. Oktober in den USA. Cook teilt mit, dass es in den ersten 72 Stunden mehr als 1 Million registrierte Kreditkarten gab. Allerdings würde sich diese Zahl schlecht einschätzen lassen, da es sich um eine neue Kategorie handelt. Auch zu den Sperrungen der Kreditkarten-Terminals äußerte sich Cook. Er meint, dass die Händler letztendlich das anbieten müssen, was der Kunde wünscht. Er ist auch der Meinung, dass sich die Händler anschließen werden, da Apple Pay die sicherste Variante der Bezahlung ist. Außerdem verweist er noch einmal darauf, dass Apple nicht Big Brother ist und keine Daten über die Nutzung sammelt. Dies überlasse man anderen.

Für viele sicher interessanter, sind die Aussagen zur Apple Watch. Die Akkulaufzeit ist die große Unbekannte. Es gab Gerüchte, dass Apple selbst nciht zufrieden ist, bis zum Start noch daran arbeiten wird. Nun sagt Cook, dass die Menschen die Apple Watch so sehr nutzen würden, dass sie sie jeden Tag aufladen werden. Heißt also, dass wir auch hier kein Akkuwunder erwarten dürfen.

Auch in Sachen Apple TV wurde Tim Cook befragt. Dort äußerte er sich aber nur genau so wie im Prinzip seit Jahren. Fernsehen sei völlig veraltet, es muss viel getan werden, was Apple tun wird, wird nicht verraten. Keine Neuigkeiten hierzu als, außer vielleicht, dass Apple immer noch daran arbeitet. Aber das ist kein Wunder.

Das iPhone wird auch die nächsten Jahre das Standbein von Apple sein. Cook zeigt sich äußerst zufrieden mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Kann er wohl auch, schaut man auf die Verkaufsrekorde, die die neuen Modelle bereits gebrochen haben.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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37 Kommentare

  1. @LinHead.

    (Preis-)Günstig ist Apple Pay nur so lange, wie sich daraus kein Monopol entwickelt…. 🙂

    Aktuell gibt es ja in den USA ein Quasi KK-Monopol mit immer höheren Gebühren. Viele machen inzwischen nicht mehr mit, so kostet die Gallone an Tankstellen bei Barzahlung oft einen Dime weniger. Das ist natürlich alles nicht im Sinne des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

  2. Warum Monopol? Apple Pay hat überhaupt nicht das Potential zum Monopol zu werden. Es funktioniert nur auf Apple-Geräten und lässt Apple dabei aber aussen vor. Es verbindet das Smartphone direkt mit der Bank und verhindert ebenbei auch die Datensammelwut der Händler. Es verhindert auch nicht andere Bezahlsysteme die über das gleiche NFC-Terminal gehen. Das einige wieder nur unaufgeklärten Schwachsinn schreiben liegt nur daran dass es sich um Apple handelt.

  3. PS: so gesehen ist es immer noch eine Abwicklung über Kreditkarte über deren Konditionen nur der Herausgeber der Karte bestimmt.

  4. @Sascha

    Ja, auch wenn es „nur“ mehrere tausend Fälle sind – im Vergleich zu mehreren Millionen verkauften Geräten ist das ein kleiner Prozentsatz.

    Findest Du aber nicht auch, dass selbst ein geringer Prozentsatz an verbogenen Geräten schon zu viel ist? Ich will hier jetzt nicht auf Bendgate rumhacken. Das Thema wurde in den vergangenen Wochen genug durchgekaut. Aber das zeigt, wie egal Apple die Kunden und vor allem die eigene Qualität geworden ist – von der Informationstransparenz will ich gar nicht erst sprechen.

    Und wenn man dann noch vom Kundenservice den Spruch zu hören bekommt, man dürfe das iPhone ja auch nicht in der Hosentasche tragen (was durch die Blume ein „Selbst Schuld“ ist), wäre bei mir als Kunde der Kanal sowieso schon voll.

    Die Apple-Geräte hatten in der Vergangenheit eigentlich immer einen recht hohen Qualitätsstandard. Das hat sich inzwischen stark geändert. Die Geräte müssen immer dünner werden, immer leichter. Das erfordert Materialien, die nicht so belastbar sind (Aluminium in einer solch dünnen Verarbeitung ist einfach ein viel zu weiches Material, das nun mal schnell verbiegt).

    Ich persönlich bin von der Geschäftspolitik, der aktuellen Qualität der Produkte von Apple und vor allem von der Intransparenz in Form von kryptischen Botschaften und offensichtlich falscher Zahlen mehr als enttäuscht.

    Und ja, auch die Apple Watch wird sich wie geschnitten Brot verkaufen, weil es genug [hier irgendeine beliebige Bezeichnung einfügen] da draußen gibt, die sich das Ding kaufen, nur weil sie damit angeblich ein Stück Lifestyle erwerben. Ich sage aber voraus, dass es nächstes Jahr auch in Bezug auf die Apple Watch Negativschlagzeilen geben wird – und dass Apple diese Negativschlagzeilen durch noch mehr Intransparenz, kryptischer Botschaften und falscher Zahlen abschwächen wird.

  5. @Dustin Ok das mit dem Stripclub muss nur mal viral in einem Rapvideo „durchgezogen“ werden…
    @Sascha denke @TheCuda bezieht sich auf dieses Blog „One of Nine“ was hier im Blog bereits gepostet wurde http://www.oneofthenine.com/

  6. @perrrr
    Finde das iPhone 6 auch alles andere als schön. Hätte ich nicht gewusst, dass es ein iPhone ist als ich das Ding das erste Mal in der Hand hatte, hätte ich es für einen ganz billigen Androiden gehalten. Wirklich keine Glanzleistung von Apple.

  7. @Sean

    Unter anderem – wobei da natürlich fraglich ist, wie viele der dort aufgezeichneten Fälle tatsächlich ohne Eigenverschulden entstanden sind. Prinzipiell geht es mir auch gar nicht so sehr um das Thema Bendgate, sondern eher um die Falschinformationen, die Apple raus gibt, um das eigene Image zu schützen. Das kommt einem Fingerzeig auf die Kunden gleich, bei dem sie alle von Bendgate betroffenen Personen der Lüge bezichtigen.

    Macht man sowas mit seinen Kunden? Man kann Apple ja gern verteidigen, wenn man der Meinung ist, das sei nötig. Mal sehen, was die Verteidiger dazu sagen, wenn es sie irgendwann mal selbst erwischt.

  8. Welche Falschinformation?

  9. @Kalle

    Die sagenumwobenen 9 Fälle eines verbogenen iPhones, die bei Apple aufgeschlagen sind. Wer das glaubt, ist wirklich naiv. Mir kann keiner erzählen, dass sich bei vermutlich tausenden Fällen weltweit nur 9 Leute deswegen beschwert haben.

    Andererseits ist iPhone-Besitzern so einiges zuzutrauen…

  10. Was mich hier an diesem Blog stört, was aber nicht die Schuld des Blogs, sondern vielmehr der Leser ist, ist, dass sobald Apple erwähnt wird, hier ein Glaubenskrieg vom Zaun bricht. Das nervt wirklich.

  11. audis3sportback says:

    Wenn man an den aktuellen Smartwatches den ganzen Tag rumspielt muss man eben täglich laden, nichts anderes ist bei Android genau so der Fall und nichts anderes hat Tim gesagt. Lächerlich, dass sich Leute darüber immer noch aufregen. Durch kleine Optimierungen hier und da kann man vllt noch etwas an der Akkulaufzeit pfeilen, aber ansonsten ist eben einfach nicht mehr rauszuholen ohne eine neue Akkutechnologie, fertig.

    Apple kann auch nur mit Wasser kochen, manchmal mit gut umgesetztem Wasser, und sehr teures Wasser, aber dennoch Wasser.

  12. Wieso sollten die 9 iPhones Falschinformation gewesen sein?
    Bis zu dem Zeitpunkt, wo er das sagte, mögen es 9 gewesen sein. Scheinbar hat bisher keiner mehr nachgefragt, wie viele es inzwischen sind, denn selbst keine Antwort wäre eine „breaking news“ auf den entsprechenden Seiten gewesen… 😉

  13. Sascha Ostermaier
    Einzelfälle sind es nur weil eben nicht mehr bekannt ist. Nicht jeder hat Interesse, nur weil eben mal heiße Luft aus seinen allerwertesten entwichen ist, alles gleich in soziale Netzwerke und sonstwo öffentlich zu machen. Es gibt in Deutschland und sonstwo auch noch noch normale menschen die ihr defektes Gerät dahin bringen wo sie es gekauft haben und rennen eben nicht zur Blödzeitung oder sonstige Besserwisser. Fakt ist das die Dunkelziffer weit höher liegen dürfte als uns allen bekannt sein dürfte und das trifft alle Hersteller unabhängig von dem was sie herstellen und produzieren.

  14. @Jensen

    Ich führe hier keinen Glaubenskrieg. Wenn Du meine anderen Kommentare aufmerksam gelesen hättest (was Du scheinbar nicht getan hast), wäre Dir aufgefallen, dass ich die Produkte von Apple bisher sehr gut fand (was nicht heißt, dass ich die Firma leiden kann oder die Produkte persönlich kaufen würde, dafür sind sie mir nämlich viel zu überteuert – daraus mache ich aber auch keinen Hehl).

    Was mich stört, sind Leute wie Du, die direkt von Glaubenskriegen und Gebashe reden, sobald man mal was Negatives über die Firma sagt.

    @Janina

    Zu dem Zeitpunkt, als Apple sich zum Thema Bendgate äußerte, waren weit mehr als 9 Fälle bekannt (exklusive der mutwillig verbogenen Geräte). Da muss man nicht mal nachfragen, wie der aktuelle Stand ist. Wer 1 und 1 zusammenzählen kann, weiß, dass die 9 von Apple zugegebenen Fälle schon zu dem Zeitpunkt Bullshit waren.

    Aber glaubt ihr ruhig weiter, was euch Apple vorkaut. Ich hinterfrage wenigstens noch, weshalb mein erster Kommentar auch darauf abzielte, zu erfahren, wie viele Reklamationen es bisher gab.

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