Tim Cook: Apple Pay kommt noch dieses Jahr nach Deutschland

Apple Pay und Deutschland – eine scheinbar nicht endende Story. Schon lange warten wir hierzulande auf den Start der mobilen Bezahlmethode und spätestens seit dem Launch von Google Pay hofft man, dass Apple zeitnah nachzieht. Gerüchte dazu gab es in der Vergangenheit viele, doch so wirklich konkret war bisher nichts. Tim Cook hat im gestrigen Earnings Call keinen offiziellen Termin genannt aber zumindest offiziell bestätigt, dass wir noch in diesem Jahr mit Apples Bezahl-Lösung rechnen können.

Apple Pay continues to expand with well over one billion transactions last quarter, triple the amount from just a year ago, with growth accelerating for the March quarter. To put that tremendous growth into perspective, this past quarter we completed more total transactions than great companies like Square, and more mobile transactions than PayPal.

Apple Pay is now live in 24 markets worldwide with over 4900 bank partners, and we look forward to adding Germany later this year. We’re excited to share that in the U.S., eBay is beginning to enable its sellers to accept Apple Pay, and CVS Pharmacy and 7-Eleven will roll out Apple Pay acceptance in locations nationwide this fall.

Einige Banken – darunter unter anderem Boon und N26 – unterstützen in anderen europäischen Ländern bereits Apple Pay und es ist davon auszugehen, dass diese Kandidaten direkt zum Launch mit an Bord sein werden. Die Sparkassen dementierten ja zuletzt. Bleibt nun abzuwarten, ob man uns zum iPhone-Event im September bereits mit der Neuigkeit beglücken wird oder es sich noch länger hinzieht.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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43 Kommentare

  1. Das ist erfreulich, zusammen mit Apple und Google könnte das tatsächlich noch was werden mit der flächendeckenden Verbreitung von NFC Zahlung bei uns. Dann vielleicht sogar beim Bäcker und Co wie das in anderen Ländern seit vielen Jahren bereits Standard ist.

    Ich habe ja auch noch die Hoffnung, dass die Banken mittelfristig einlenken werden und Google Pay immer mehr direkt unterstützt wird, statt dieser Sparkassen Bastellösung.
    Alleine schon der Umstand, dass man ab 25 Euro dann doch wieder anfangen muss am Terminal eine PIN rein zu fummeln statt einfach und bequem die Autorisierung über den Fingerabdruck direkt am Gerät im Vorfeld vorzunehmen nimmt schon einen großen Teil des Komforts und Vorteile der Lösung.

    • volle Zustimmung!

    • Die Banken lenken bei Apple nicht ein, da Apple bei jedem Bezahlvorgang Gebühren abzocken will (im Gegensatz zu Google). Diese sind aber durch die EU begrenzt, Banken können es also nicht an Händler und diese nicht an Kunden weitergeben. Der völlig überbordende Regulierung, deutscher Datenschutz (den ja ironischerweise jeder haben will!) usw. bleibt aber bei den Banken hängen. Es wäre also nur völlig fair, wenn Apple Pay mit einem Aufpreis verbunden ist.
      Da heute schon die Bankgebühren auf breiter Front steigen, darüber alle jammern und die Banken für unsere Konto Guthaben bereits einen Strafzins an die EZB abdrücken müssen und keine Quersubventionen möglich ist wie früher, kann ich deren Haltung vollkommen verstehen. Warum sollte man Apple noch Geld hinterherwerfen wenn Apple den eigentlichen Aufwand und die Regukatorik auf einen abwälzt? Bankgeheimnis, Datenschutz und co kosten nunmal Geld.

      • Es ist schon lustig bei Apple von Abzocken zu sprechen und bei den Banken nicht.
        Warum man Apple noch Geld hinterherwerfen soll? Weil sie letztlich die Zahlung abwickeln. Und das führt doch zu mehr Umsatz über das jeweilige Zahlungsmittel. Also gewinnen alle.

        Wieso bekommt Paypal eine Gebühr und es regt sich keiner auf? Weil es halt nicht Apple ist. Und Paypal nimmt es sogar von Privaten und begründet es dann mit dem Käuferschutz…

        • Ähnlich, nein, die Zahlung als solches wickelt immer noch die Bank ab (sonst bräuchte man ja keine Kreditkarte…).

          PayPal ist übrigens kein Deut besser. Kümmert sich einen Dreck um deutschen Datenschutz, kassiert Gebühren die das 4-5fache über der von der EU begrenzten Bankgebühr liegt und unterliegt null Regulatorik.

          • Die Zahlung im Geschäft wickelt Apple über Apple Pay ab. Diese wird dann an das Kreditinstitut weitergeleitet und dort mit den Kunden abgerechnet.
            Das sieht man auch daran, dass im Geschäft eben NICHT die Kreditkartennummer hinterlegt wird, sondern eine von Apple Pay generierte Nummer.

        • Und wer gibt die Kreditkarte heraus? Apple ? Nein. Und wer trägt das Risiko, dass der Kunde seine Kartenbeträge auch zahlt bzw das Konto gedeckt ist? Apple ? Nein, die Bank. Wer treibt Forderungen ein? Apple? Auch nicht ? Mmh.
          Sorry diese Gratismentalität ***
          Dabei ist mir egal ob es um Apple oder sonst wen geht, man kann auch zu Banken stehen wie man will. Aber da sind sie im Recht. Oder Apple soll halt eine eigene Banklizenz beantragen und darf sich dann auch mit der Megaverwaltung rumärgern. Cherry Picking…

          • Hallo Andy,

            ich glaube du hast das Konzept von Apple Pay, Google Pay usw. überhaupt nicht verstanden. Diese bieten keine Bankdienstleistung an sondern die Infrastruktur, damit Banken ihr Geschäfts abwickeln können. Sie nutzen dabei die Verbreitung der Betriebssysteme, was ein Vorteil der Insellösungen einzelner Banken ist. Apple, Google und auch PayPal vereinen mit ihrer Infrastruktur alle Banken unter einem Hut.

            Und natürlich ist Google Pay NICHT kostenfrei, den du bezahlst mit deinen Daten. Apple Play kostet den Händler, dafür zahlst du nicht mit deinen Daten. Kannst du alles nachlesen…besser informieren…

            • Ensign, die Infrastruktur bietet die Bank, der SEPA-Zahlungsraum und die Payment-Dienstleister. Nicht Apple, nicht Google, die legen nur eine Schicht Katzengold drüber. 😉

              • Mit Infrastruktur meine ich das Device, mit dem bezahlt wird. Ist mir aber letztlich egal. es ist müßig darüber zu diskutieren. Die Kunden wollen es, machen die Banken nicht mit, wechseln die Kunden zu der Bank, die mitzieht.

            • GooglePayFan says:

              Auch Google erbebt keine werberelevanten Daten bei der Online Zahlung, falls du das meinst.

              Apple rechnet einfach nur ab, weil sie es können. Bei einem frei zugänglichem NFC Chip könnten die Banken ohne Google ihre Infrastruktur anbieten.

              • Danke. Immer wird gegen Google im Bezug auf Daten geredet. Google speichert ganz genau gleich viele Daten hier ab wie Apple. Apple nimmt nur zusätzlich noch eine Gebühr.

                • Unterschied: Google gibt deine Daten weiter. Oder wie verdient Google sonst Milliarden?

                  • Normalerweise verdient Google Geld durch das Anzeigen von personalisierter Werbung.
                    Google hat von vielen Usern ein recht umfangreiches Werbeprofil und viele Werbepartner. Wenn dann irgendeine Webseite, App, etc. Werbefläche für Google bereitstellt, kann Google abhängig vom Besucher die Anzeige vom passenden Werbepartner anzeigen.
                    Weil personalisierte Werbung besser ist als zufällige Werbung, sind diese Informationen recht wertvoll für Google und es wäre ziemlich dämlich diese Daten weiter zugeben, wie von dir behauptet.

                    Bei Google Pay sagt Google aber, das bisher sowas nicht statt findet.
                    Aber scheinbar hast du da ja andere Informationen, deswegen fragte ich ja nach deiner Quelle…

                  • Google verdient die Milliarden im Werbegeschäft (jetzt als eins von vielen Beispielen) so, dass wir die Daten „einspeisen“ in dem wir deren Dienste nutzen. Jetzt kommt jemand und will Werbung für ein Produkt für eine bestimmte Zielgruppe. Sagen wir mal ein billiges Auto für Jugendliche designed. Dann gibt der besagte Autohersteller bei Google im Portal den Auftrag, die Anzeige an die Zielgruppe (von x – xx Jahren in x Ländern mit x Interessen) auszuliefern. Dies tut Google dann. Hier werden keine Daten an den Werbetreibenden ausgehändigt. Klar kann dieser im Portal auch „Daten“ sehen, aber das sind dann Statistiken, wie viele Leute aus welcher „Interessensgruppe“/“Altersgruppe/etc. die Anzeige gesehen/angeklickt haben und nichts Personenbezogenes.

                    Hoffe das war verständlich. Das zieht sich über fast alle Google Bereiche. Wüsste aus dem Kopf gerade keinen Bereich, bei dem Google Daten „verkauft“.

                    Um bestimmte Dienste bereitzustellen braucht man eben Daten, auch für uns als Endkonsumenten, aber diese Daten werden deswegen nicht gleich weitergegeben. Irrglaube schlechthin. Ich bin jemand, der fest daran glaubt, dass Google Daten an den Staat gibt, aber ich glaube nicht daran, weil Google das will, sondern, dass Staaten das verlangen und dann wäre es bei Apple & co das gleiche. Und da Apple Fans immer die Daten als Argument nehmen. Diese Fans sollten sich trotzdem mal überlegen, wie Apple ihnen Informationen liefert, auch Apple sammelt Daten. Ohne geht es einfach nicht.

            • Google Play bezahlt man mit seinen Daten?
              Hast du eine Quelle dafür?

          • Ist immer lustig zu sehen wie sich viele Leute übersowas aufregen.

            Mir ist es ehrlich sche**egal. Ich zahle nichts für die Banken. Comdirect lässt Grüßen (die haben auch schon zugesagt Apple Pay einzubinden, genauso N26). Den Sparkassen, Volksbanken schmeiße ich kein Geld hinterher, dafür, dass die mit meinem Geld hantieren dürfen.
            Dazu mit eigenen Insel-Lösungen die nur dem Internet-„Neuland“ Deutschland entsprechen.

            Letztendlich braucht sich dann keiner wundern, wenn Geldautomaten und weitere Filialen schließen werden, weil die Kundschaft zu reinen Direktbanken weiterzieht. Filialbanken sind out!

            Datenschutz? Sollen sie doch Profile von mir bauen wie sie wollen. Google, Apple & co. Passiert so oder so wenn ich nicht überall den Stecker ziehe und mich in meinen Bunker verkrieche, mobile Betriebssysteme, die meisten Browser und Websites meide. Selbst wenn du dein Smartphone mit ausgeschalteten Ortungsdiensten durch die Gegend läufst, wirst du durch die Funkmasteinbuchungen getracked.

            Bankgeheimnis? Gibt eh nicht. BaFin und den Kontoabfragen sei Dank.

            Profiling passiert bewusst und unbewusst.

            Also wozu die Aufregung? Für nichts. Jeder soll selbst entscheiden, ob er die Dienste in Anspruch nehmen oder die Girocard (auch eine Insellösung a la Deutschland) verwenden oder via Bargeld bezahlen will.

          • Trotzdem steht Apple zwischen dem Händler und der Bank. Es wird ja gerade nicht einfach die Kreditkarte „gespiegelt“ und so getan, als ob man diese einschiebt. Man zahlt mit Apple Pay, wo dann die Kreditkarte hinterlegt ist.

            Es ist schon lächerlich, wie hier einige jetzt auf der Seite der armen Banken und Visa/Mastercard stehen und diese als kleine arme Opfer darstellen. Aber das ist bei Apple Themen wohl heute normal.

            • Bei Google normal noch schlimmer, immer einfach gegen reden. Aber hier betrifft es ja beide. Und auch mir als Google/Android Nutzer ist Apple Pay lieber als unserere Bankenabzocker. Deswegen auch von der Sparkasse zu N26 gewechselt wegen Google Pay, weil ich so nichts verlliere, wenn ich von Google Pay zu der Sparkassenlösung wechseln würde, würde ich viel Komfort verlieren. Den Banken muss einfach bewusst werden, dass sie einfach zu ersetzen sind mit viel Konkurrenz, die sich einfach fast gar nichts nimmt.

          • Bei Apple Pay trägt das Risiko tatsächlich Apple und nicht die Bank. Ich spreche hier vom Risiko, dass eine gestohlene Kreditkarte benutzt wird. Desweiteren ist es möglich größere Beträge kontaktlos zu bezahlen als mit einer normalen Kreditkarte.

          • Ist es nicht eben doch so, dass Apple garantiert, dass die Zahlung legitimiert ist? Das ist ja gerade das was Apple kann, mit iPhone u Fingerabdruck/Faceunlock können sie die Person legitimieren.

            Ich frage mich nur wem Apple hier Marge abgräbt. Den Banken? An wen zählt denn der kleine Einzelhändler die Gebühren? An den Betreiber seines Terminals.

          • Das ist der übliche Bullshit von uninformierten Spinnern. In den USA kassiert Apple 0,15% bei Kreditkartenzahlung und 0,5 Cent (ein halber Cent) bei Debitzahlung. So sah zumindest der erste Deal aus bevor er 2017 ausgelaufen ist.
            Ja, das Risiko trägt auch Apple. Die Banken konnten Konditionen aushandeln die Transaktionsrisiken auf Apple übertragen. Die haben akzeptiert weil die Geräte Touch ID und GPS haben, trägt beides zur Sicherheit bzw Aufklärung von Betrugsfällen bei. Dafür konnten sie Zahlungen in Apple Stores und Online Stores (iTunes, App Store, etc) als „Card Present“ aushandeln und nicht als Zahlung über Drittanbieter, das kostet weniger Gebühren.
            In Europa sind die Anteile weitaus geringer weil die EU schon in 2015 die Gebühren gekappt hat.
            Google hätte gerne die gleichen Deals. Sie haben aber eingesehen dass sie einfach viel zu spät dran waren. Apple hat sich selbst 2013 in die Entwicklung von Tokenized Payment eingebracht. Da sah Google Wallet noch ganz anders aus. Mittlerweile wurde es umbenannt und nach dem Vorbild von Apple Pay umstrukturiert. Aber höhö, Google kriegt ja nichts ab vom Kuchen.

            • Den letzten Satz verstehe ich nicht.
              Bekommt Google jetzt was vom Kuchen ab oder nicht?

              • Bekommen sie nicht. Soll nur auf das Argument anspielen dass Google ja keine Gebühren erhebt. Sie würden wenn sie könnten. Und wie die Deals heutzutage mit Apple aussehen, wissen wir auch nicht. Nachdem Google eingestiegen ist wird Apple wohl Abstriche gemacht haben um zeitnah nachzuziehen.

        • „Warum man Apple noch Geld hinterherwerfen soll? Weil sie letztlich die Zahlung abwickeln. Und das führt doch zu mehr Umsatz über das jeweilige Zahlungsmittel. Also gewinnen alle.“
          Ähh. nein. Das führt wohl kaum zu mehr Umsatz über das jeweilige Zahlungsmittel. Denn wer ApplePay nutzt, hätte ohne ApplePay die Kreditkarte vorgelegt. Kaum jemand wird von Bargeld auf ApplePay umsteigen.

  2. Ich befürchte ja das das je nach Terminal mit dem iPhoneX echt bescheiden funktioniert. Zum einen weil FaceId bei mir nur ne gefühlte Quote von 50% hat und weil man ja vmtl. beim iPhone doppelt auf die Powertaste drücken muss zum bestätigen? (so wie beim AppStore) Was an manchen Terminals mit Sichtschutzrand auch ein gefummel ist.

    Kann einer der boon & iPhoneX Nutzer was dazu sagen wie das in der Praxis läuft?

    • Kann ich. Unfassbar gut 🙂
      FaceID läuft bei mir extrem gut (99,x% Erkennungsrate). Doppeltes Drücken der Powertaste muss ja nicht passieren, während du das iPhone an das Terminal hälst, das kannst du auch schon in der Warteschlange machen!

      Btw: viel größerer Luxus ist aber Bezahlung über die Watch. Doppeltes drücken der Seitentaste, dranhalten, fertig.

    • Läuft extrem gut.

      FaceID läuft bei mir zu 99,x% rund. Das (doppelte) Klicken der Seitentaste kann schon erfolgen, während du noch in der Warteschlange stehst und nicht erst wenn du das Gerät ans Terminal hältst. Also auch kein Problem mit dem Sichtschutz 🙂

      Viel interessanter ist aber Zahlung per Watch: doppeltes drücken der Seitentaste, ans Terminal halten, fertig. Da entfällt 1. herausnehmen des iPhones und 2. entsperren (faceID/TouchID/Pin)!

    • FaceID funktioniert bei mir zu 95% (sogar mit polarisierter Sonnenbrille usw.).
      An der Kasse bezahle ich meistens mit der Apple Watch, was auch immer funktioniert, aber eben genau aus dem Grund, weil das mit FaceID zwar klappt, aber nicht so komfortabel ist. Ist jetzt nicht so, dass es länger dauert, als die Karte im Geldbeutel zu finden..

      Der Workflow hat sich eben geändert. Bei TouchID kann man das Handy mit dem Finger auf dem Home Button direkt ans Terminal halten und Apple Pay öffnet sich automatisch und auch die Bestätigung funktioniert direkt.
      Bei FaceID drückt man erst doppelt drauf, bestätigt per FaceID und hält es dann ans Terminal. Da man die ersten zwei Schritte aber auch schon vorher machen kann, verliert man dadurch keine Zeit. Ist also alles eigentlich kein Problem.

      • Keine Ahnung warum bei mir FaceId teilweise so schlecht funktioniert. Aber hab halt oft Hut/Cappi und/oder Brille/Sonnenbrille auf. Im Büro funktionierts wesentlich besser.

        Ah Ok, das man das vorher schon imitieren kann wusste ich nicht. Apple Watch ist in Planung wollte jetzt aber so kurz bevor vmtl. eine neue Generation rauskommt keine kaufen und solange nutzte ich noch meine Huawei Watch (die 1000x schöner ist als die Apple Watch).

        • Peter Brülls says:

          Ist wohl verschieden. Bei mir klappt faceID sehr gut, wenn ich das Gerät in der Hand habe. Trotz Brille an, auf, extra Sonnenbrille mit 85%, hut, Bart ab, bart wieder da.

          TouchID ware aber noch etwas besser.

          Aber da ich ’ne Watch habe, ist mir das dann auch letztlich egal, da ich natürlich die nehme.

    • Das stimmt, Apple Pay mit FaceID macht nicht so viel Spaß wie mit TouchID. Habe beide Systeme genutzt und finde, dass FaceID in dieser Sache ein echter Rückschritt ist.
      Beim X sollte man vor dem dranhalten 2x auf die Powertaste drücken, FaceID aufsperren und dann erst bezahlen, um sich an der Kasse nicht zu blamieren. Ziemlich umständlich.
      Mit TouchID geht das wesentlich einfacher. Finger auf den Sensor legen, Gerät ans Terminal, das wars. Man muss eigentlich noch nicht mal auf das iPhone gucken. Und auch mit TouchID kann man vor dem Zahlungsvorgang entsperren, einfach den Home Button im gesperrten Zustand 2x drücken, Finger drauf, freigeschaltet und zahlungsbereit.

    • cHaOsStyle says:

      Heh?
      Also mein Ablauf ist so:
      – Ich sage das ich mit Karte zahlen möchte.
      – Klicke in der Zeit 2 mal auf den PowerButton, entsperre es mit meinem Gesicht (FaceID)
      – Danach halte ich es an das Terminal

      „You’re Using It Wrong“

    • Du startest Apple Pay mit dem doppelten Tastendruck. In dem Moment schaust du sowieso auf das Gerät und es wird gleichzeitig „entsperrt“.
      Danach muss man nur noch das iPhone an das Terminal halten. Kein Code, kein FaceID.
      Man startet quasi Apple Pay vorher. Mit einer Apple Watch ist es sogar noch komfortabler, da man dort nur zweimal die Seitentasten drücken muss. Die Watch ist ja dauerhaft „entsperrt“ solange das iPhone in der Nähe ist.

    • Tipp: FaceID neu kalibrieren. Gruß

  3. Silberknie says:

    So oder so, über kurz oder lang werden alle Banken auf den Pay-Zug aufspringen. Die Abschaffung des Bargeldes steht nun mal als Ziel des Kartells der Kassierer längst fest.

    • lesefreudig says:

      So ein Blödsinn.

      Schon mal darüber nachgedacht was Bargeld auch für negative Aspekte hat?

      Die ganze Schattenwirtschaft (=Schwarzgeld) wäre fast vollständig abgeschafft; es würden von jetzt auf gleich deutlich höhere Steuereinnahmen erzielt.

      In Deutschland gibt es so viele Unternehmen (vor allem Handwerker und Gastronomie), die nur durch Schwarzgeld noch bestehen. Diese entziehen sich aber damit der Solidaritätsgemeinschaft. Der ganz normale Angestellte, der schön brav seine Steuern bezahlt, wird hier massiv betrogen. Wenn man sich ein wenig in die Materie einarbeitet bzw. Hintergrundinfos hat, weiß man wie wie viel Schwarzgeld überhaupt existiert.

      Dies ist auch für mich der einzige Grund warum es noch Bargeld gibt. Jeder Politiker weiß, dass die Betriebe massiv auf die Barrikaden gehen würde bei der Abschaffung von Bargeld. Die Unternehmen wissen ja welche Einnahmen dann ihnen fehlen.

      Aber dem normalen Angestellten wird etwas vorgegaukelt von wegen „Freiheit“, „kalte Enteignung ist nicht möglich“ (was natürlich quatsch ist > schon mal was von Inflation gehört bzw. Leitzinsanpassung etc.?

      • Silberknie says:

        Ich wäre auch dagegen wenn ich nur vom Schwarzgeld leben müsste. Deshalb Augen auf bei der Berufswahl.

        • lesefreudig says:

          Sie haben es nicht verstanden oder? In Deutschland ist der Umsatz mit Schwarzgeld riesengroß; es gibt fast kein Unternehmen, dass kein Schwarzgeld besitzt.
          Und Sie sind mit Ihren Steuerzahlungen, die Sie immer schön brav bezahlen, der Dumme!

  4. Kann man eigtl. Karten aus unterschiedlichen Ländern im Wallet haben? Aktuell habe ich durch einen virtuellen Umzug nach Irland eine boon Karte. Was passiert nun, wenn Apple Pay nach Deutschland kommt?
    Ist es dem Wallet egal?

  5. Schön, zahlt nur mit Handy und was so geht. Wenns dann irgendwann kein Bargeld mehr gibt ist das Gejammer gross.. Dann hat der Herr Finanzminister alles unter Kontrolle..

    • Dann gibt es immer noch Lösungen wie Bitcoins um mal eine zu nennen, auch wenn ich kein Bitcoin fan bin.
      Es gibt so viele andere Möglichkeiten ohne Bargeld mit Geld zu handeln ohne, dass der Finanzminister es mitbekommt. Sei es auch nur im Primitiven mit Amazon / Google Gutscheinen, da diese durch den „Bezahlen mit Amazon“ oder „mit Google“ fast überall gehen, wenn man sich nicht mit virtuellen freien Währungen beschäftigen will.

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