Tim Cook äußerte sich in einem Interview erstmals zum iCloud-Hack von vor ein paar Tagen. Die Hacker hätten die Sicherheitsfragen der Promi-Opfer korrekt beantwortet und konnten sich so in die Accounts einloggen. Tim Cook sieht das Problem zudem eher bei der Aufklärung, als technisch weiter aufzurüsten. Apple bietet eine 2-Faktor-Authentifizierung an, die nach seiner Aussage aber nicht viel genutzt wird. Deshalb müsse man die Nutzer sensibilisieren.
Auch zu der Kritik an Apple in diesem Fall äußerte sich Cook und verwies auf die Sicherheits-Features, die bei Apple präsent sind, insbesondere Touch ID, was auch zur Zahlungsbestätigung im App Store genutzt werden kann. Auf die fehlende Anmeldungsversuchs-Beschränkung ging er dabei allerdings nicht ein.
In Zukunft wird Apple auch für iCloud Mails verschicken, wenn das Passwort geändert wird oder versucht wird, von einem neuen Apple-Gerät darauf zuzugreifen. Dieses Vorgehen praktiziert Apple bereits, wenn man sich mit einer Apple-ID erstmals von einem neuen Gerät aus in iTunes oder dem App Store einloggt und Käufe tätigt.
Außerdem will Apple die 2-Faktor-Authentifizierung stärker in den Vordergrund rücken, was bereits mit iOS 8 und iCloud geschehen soll. Noch einmal zurück zum Fall der gestohlenen Celebrity-Fotos sagt Tim Cook: „We want to do everything we can do to protect our customers, because we are as outraged if not more so than they are.“