Til Schweiger produziert Doku über Fußballer Bastian Schweinsteiger für Amazon Prime Video

Til Schweiger ist ein kontroverser Schauspieler – entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Für Amazon Prime Video wird er nun hinter der Kamera ans Werk gehen und eine Dokumentation über den Fußballer Bastian Schweinsteiger produzieren. Hinter dem Film wird nämlich Schweigers Firma Barefoot Films stecken.

Noch 2020 soll der Dokumentarfilm beim Streaming-Anbieter starten. Man verspricht bereits vollmundig „einzigartige Einblicke in das Leben und die Karriere des deutschen WM-Helden und der Bayern München Legende„. Neben Deutschland wird das Ergebnis auch in Österreich und der Schweiz noch in diesem Jahr Einzug halten. Die Dokumentation soll sich zwar vorwiegend um die Fußball-Karriere von Schweinsteiger drehen, aber auch Einblicke in dessen Privatleben mit Tennis-Star Ana Ivanovic und seiner Familie geben.

Ziel der Dokumentation ist es, Schweinsteigers Karriere von seinen Anfängen beim FC Bayern München bis zum Ende beim US-Team Chicago Fire aufzuzeigen. Es kommen dabei auch Experten wie Gerhard Delling und Prominenz des deutschen Fußballs wie Uli Hoeneß, Oliver Kahn und Karl-Heinz Rummenigge zu Wort.

Schweinsteiger selbst äußert sich zu dem Projekt: „Til Schweiger ist ein guter Freund, der beste deutsche Filmemacher und für mich die wohl einzige Person, die mir ein gutes Gefühl vermitteln kann, einen Film über meine Karriere zu machen. Umso toller ist es, dass Amazon bei dem Projekt mitwirkt, der beliebteste Streamingdienst in Deutschland.

Für mich ist das ganze leider nichts, da ich weder Schweiger noch Fußball sonderlich schätze. Sicherlich wird es da aber eine durchaus große Schnittmenge der Fankreise geben, die da gerne bei Amazon Prime Video einschaltet.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. „beste deutsche Filmemacher“ 😉 😀

  2. Warum nur ?!?! Gäbe es da nicht andere deutsche Fußballer, denen diese „Ehre“ eher zu teil werden sollte??

    • Möglicherweise sind die klug genug sich bei dem Produzenten nicht darauf einzulassen und auf das Geld ist keiner von denen angewiesen. Wenn Schweinsteiger behauptet, dass die beiden gute Freunde sind, ist das vermutlich mal wieder so ein Vetternprojekt.

  3. Da haben sich die beiden Richtigen gefunden. Wenn sie noch Andreas Bourani für den Soundtrack gewinnen und Matthias Schweighöfer einen Cameoauftritt bekommt, haben wir die gesamte deutsche Irrelevanz zusammen 😀

  4. Warum muss man Schweiger hassen oder lieben? Warum kann man nicht einfach differenziert an die Geschichte ran gehen? Ich beispielsweise finde einige Filme von und / oder mit ihm sehenswert, andere nicht. Sogar seinen letzten Tatort fand ich gut, wenn ich die bisherigen mit ihm auch eher dürftig fand.

    • Differenziert rangehen Wie wäre das? Ja, Schweiger ist ein schlechter Schauspieler, aber er nuschelt nicht mehr so arg wie früher und während er produziert muss man ihn zumindest nicht hören und sehen?

    • Schweiger ist charakterlich gesehen ein Doppelmoralist: Gerne weiss er was andere denken sollten oder wie sie sich verhalten müssten, für sich selbst jedoch hat er gänzlich andere Maßstäbe, nicht selten zu seinem eigenen (wirtschaftlichen) Vorteil. Kurzum: Bei einer solch unsympathischen Art fehlt mir der Antrieb da noch irgend etwas differenziert zu betrachten. Es wäre einfach schade um die unnötig vertane Zeit.

    • Solange er hinter der Kamera steht, ist es ja noch okay. Aber den letzten Tatort hatte ich schon in der Anfangssequenz ausschalten müssen, als er den Mund aufmachte….

  5. Schweiger, Schweinsteiger und Amazon … das sind ja gleich drei Gründe, diesen Quark nicht anzuschauen.

  6. Wieso nicht Miroslav Klose? Der Typ hat so manche Rekorde gebrochen und wirkt dabei sogar noch sympatischer. Naja, was solls. Die Grütze muss man sich ja nicht anschauen.

  7. “Beste deutsche Filmemacher“, der war gut…. Den kann man in einen Atemzug mit Uwe Boll nennen, ist die gleiche Qualität.
    Bei solchen Aussagen merkt man schon das vielleicht einmal zu viel geköpft wurde?

  8. „Keintorhase“

  9. Interessiert mich genauso wenig wie der Kroos Film. Null, überhaupt nicht… wer schaut sich den sowas freiwillig an?
    Der Schweiger soll lieber Manta Manta Teil 2 machen… lol war als Schwerz gedacht und was sagt mir Google grad, die arbeiten schon dran … müsste heutzutage eher heißen Tesla Tesla oder so 😉 Aber jetz komm ich ab vom Thema, …

  10. Das gucke ich höchstens wenn die Doku Schweinschweiger heißt. Steinschweiger wäre akzeptabel.

    Und danke für Keintorhase, das hat mir gut gefallen

  11. Ich liebe Fussball! Und Schweinsteiger mochte ich, als Fussballspieler, auch immer.
    Verstehe aber trotzdem nicht, warum es solche Filme braucht! Dieser (generell!) Personenkult erschließt sich mir einfach nicht. Nicht bei Fussballern und nicht bei anderen.

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