Tier: E-Scooter des Verleihers sind nun Teil der Routenplanung in Google Maps

Der E-Scooter-Verleiher Tier hat eine frohe Botschaft für seine Kunden: Man hat sich mit Google Maps zusammengetan, um die Routenplanung zu erleichtern. So wird es möglich, über die Routenplanung in Google Maps E-Scooter von Tier zu erblicken. Diese können dann ausgewählt und über eine Weiterleitung zur Tier-App auch gebucht werden. Dabei können auch direkt Einschätzungen zu den Kosten für die Fahrt und der möglichen Ankunftszeit gegeben werden.

Zum Start wird das Feature noch nicht in allen Gebieten verfügbar sein, sondern nur in elf großen Städten Europas. Konkret führt man die Kooperation mit Tier zunächst in Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Wien, Zürich, Oslo, Stockholm und Helsinki ein. Zu finden ist der Zugriff bei der Routenplanung dann im Bereich für die Fahrräder. Dort soll an den genannten Ort nun ein Tier-Button ruhen, der dann die E-Scooter in der Nähe lokalisiert.

Tier selbst ergeht sich da natürlich in reichlich Eigenlob und schwärmt von sich selbst als einem Anbieter, der die Mobilität zu mehr Nachhaltigkeit führe. Dass es ganz so einfach auch wieder nicht ist, zeigen Probleme mit E-Scootern, die etwa in Gewässern landen und für die dann niemand eine Verantwortung übernehmen möchte.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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14 Kommentare

  1. jetzt verseuchen die nicht nur die Strassen sondern auch noch Google maps

    • Thomas Höllriegl says:

      Gegen all die stinkenden und lärmenden Fossilienverheizer mit ihrer ineffizienten Verbrennungstechnologie sind es aber doch recht wenige Scooter, welche die Straßen verseuchen.

      • Auto stehen stegen im Verhältnis abee nicht alle paar Mwter auf Fuß-/Radweg und blockieren die Wege. Das ist bei den wild herum stehenden Rollern die mehrfach tägliche Regel. Im ruhenden Verkehr haftet der Halter für sein Fahrzeug! Hier der Anbieter.

        • Ich halte ja auch nichts von den Dingern, aber deine Argumente sind schon arg dünn. So lange wie es keine ausgewiesenen Abstellplätze für eScooter gibt, werden diese stets wahlweise auf Fuß- oder Radweg stehen, da ihnen ja schlicht nichts anderes übrig bleibt. Immerhin besser als der Fluss… /s

          Und das mit der Haftung: Wer ist denn der Halter der Roller – wohl doch der Anbieter, „Tier Mobility GmbH“, oder? Also haftet auch hier der Halter. Verstehe nicht, was du damit aussagen wolltest.

          • „So lange wie es keine ausgewiesenen Abstellplätze für eScooter gibt,“

            Arg dünn, wenn deswegen die Dinger die Wege versperren. Für Personen mit Rollator, Rollstihl, Kindeewagen, Kinder selbst. – Schon einmal mit Rollator, Rollstuhl eine E-Roller zur Seite gestellt?

            Das die Dinger von Dritten einfach quer über den Weg gestellt oder sonst den Verkehr behindeernd stehen, kommt ja von dunnen Argumenten, weil die Ursache ja im System liegt, gell?

            Jeder Verkehrsteilbehmer und Halter muß sich im Verkehr so verhslten das niemand gefährdet wird. Dies ist aber taglich der Fall hier.

        • Doch, find ich schon. Der Radweg wird hier regelmäßig zugeparkt. Um E-scooter kann man doch problemlos rumgehen, aber riesen Autos haben IMHO heutzutage in einer Innenstadt nichts mehr verloren.

          • Peter Brülls says:

            Autos auf dem Radwege sind ein Unding und ich melde sie sofort. Aber dass man einen Scooter „umgehen“ oder hinfahren muss ist ebenso ein Unding.

    • Du siehst von denen nur etwas, wenn du in der Routenplanung 1. auf Fahrradroute gehst und 2. Dann auch noch Tier als Anbieter auswählst. Scheint dich ja mit anderen Anbietern (Lime z.B.) bisher auch nicht gestört zu haben. Und wenn du erst siehst, was dir da alles bei Mitfahrgelegenheit oder Fahrdienste für Anbieter angezeigt werden

  2. Coole Sache! Und wie immer gilt: Haters gonna hate.

  3. Funktioniert. Super! ☺

  4. Christian says:

    Nachhaltigkeit? Sorry ganz schlechter Scherz!

    Wenn damit jemand die 5 Minuten von der Bahn bis zur Arbeit oder nach Hause nicht zu Fuß laufen möchte, wird gesundes zu Fuß gehen durch Elektro Schrott der Strom verbraucht, ersetzt.
    Wer bitte verzichtet auf sein Auto um GANZ mit dem Teil zur Arbeit zu fahren?

    Ganz schwache Argumente, mit denen sich Politiker immer noch blenden lassen.

  5. Also ich lasse mein Auto Dank der Scooter durchaus öfter in der Garage, wo ich es früher benutzt hätte.

    Es gibt etliche Wege, die sind mir zum Laufen einfach zu weit, aber zum scooten sind sie perfekt. Würde mal sagen, so Strecken in Bereich von 3-7 km. Davon habe ich jede Menge, zum Beispiel zur Arbeit, Freunde besuchen, Biergarten, Friseur.

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