Threema erhält Touch ID-Unterstützung

Kurz notiert: Threema legt eine ordentliche Schlagzahl hin, was App-Updates und das Hinzufügen von Features angeht. Auch heute gibt es wieder ein Feature-Update für die iOS-Version des Messengers mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Nutzt man einen Code, um die App zu sperren, kann man diesen nun durch den Fingerabdruck ersetzen. Natürlich nur, wenn man ein iPhone mit Touch ID besitzt. Außerdem kann man in der neuen Version nun ein verschlüsseltes ID-Backup in das Telefon-Backup einschließen. Um diese Funktion zu nutzen, muss ein Backup erneut durchgeführt werden. (Danke @Geekfried!)

Threema
Threema
Entwickler: Threema GmbH
Preis: 3,49 €

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Klasse! Threema wird immer besser!

  2. Und ich werde weiterhin Telegram statt Threema nutzen. Denn Threema bleibt mir nicht transparent genug…

  3. Ich habe zwar Android, aber Threema ist einfach der beste Messanger, wenn einem die eingen Daten und die von Anderen am Herzen liegen.

  4. @Sean K. Woods:
    Ich halte Telegram durchaus nicht für die schlechteste WhatsApp-Alternative, dennoch sehe ich nicht, wo diese so viel transparenter sein sollen. Nur Weil Sie die Client-Seite open Source machen? Im Endeffekt bringt dir das kein Mehr an Sicherheit, sondern du musst dich doch auf den Anbieter verlassen, dass er auch tut, was er sagt.
    Ob Threema oder Telegram, wenn die Anbierter es wirklich darauf anlegen würden die Nutzer zu betrügen und an die Daten zu kommen, dann gäbe es in beiden Fällen Wege.

  5. …so, wenn ich also nun der Firma vertrauen muss, dann ist mir Threema lieber als Telegram, weil einfach der Fokus auf dem Datenschutz liegt. Ich kann selbst entscheiden, ob ich mein Adressbuch teilen will oder nicht. Ich kann ausstellen, dass das Gegenüber Lesebenachrichtigungen bekommt oder sogar sieht, wann ich online bin, und alle Konversationen sind immer Ende-zu-Ende verschlüsselt.
    Die geheimen Chats bei Telegram sind sinnlos, weil keiner sie nutzt, denn dann weiß ich nie, ob mein Gegenüber die Nachricht bekommen hat, er könnte ja auch an einem anderen Gerät online gewesen sein.

  6. Was mir noch am meisten fehlt das das ich ein Konto auf mehreren Geräten nutzen kann.
    Auch ein einfaches verschicken von Vcards etc. ist leider nicht möglich.
    Wobei sich solch ein Feature sicher einfacher realisieren lassen würde als das erst genannte.
    Aber die Prioritäten für neue Features liegen wohl woanders :/.

  7. Threema wird fast nur noch genutzt, whatsapp ist nur noch Backup.

  8. WhatsApp – Keine Verschlüsselung – Closed Source (Facebook – USA (NSA, Obama))
    Telegram – Verschlüsselung Optional – Open Source Client (V Kontakte – Russland (FSB, Putin))
    Threema – Verschlüsselung Standartmäßig – Transport und Verschlüsselung Veröffentlicht ( nen Blog – Schweiz (NDB, Burkhalter))

    Wer ist hier der Böse … ? Ach is mir zu blöd ich geh Zeitung lesen …

  9. Also, ich finde, dass sich Threema eher sehr träge bewegt, was Updates angeht. Bei Telegram scheint mir dagegen die Entwicklungsgeschwindigkeit dafür absurd zu sein. Wenn man natürlich Sicherheit nach reinster Lehrer will, bleibt wohl nur Textsecure. Allerdings hat das dann wiederum fast niemand, den ich kenne. Am liebsten wäre mir, wenn Textsecure mit Desktop Klient und ios support einfach schnell am Start wäre, aber das dauert sicher wieder Monate und dann kann man seine Kumpels kaum überzeugen, weil das nach akademischen Maßstäben die bessere Krypto hat. Das Messengerthema ist echt leidig.

  10. Telegram ist schon praktisch, weil alle Nachrichten in der Cloud gespeichert werden. Wechselt man das Smartphone oder man verliert es, sind die Nachrichten trotzdem nicht verloren. Der Cloud-Ansatz wo alle Nachrichten an einer zentralen Stelle gespeichert sind, macht es auch möglich mehrer Endgeräte von Tablet bis PC, über den Browser für den Messenger zu nutzen. Die optionale Ende-zu-Ende Verschlüsselung bei Telegram, war ein Feature welches Anfangs zuviel Aufmerksamkeit gelangte, da es nur ein Zusatzfeatures ist was zu 90% nicht Anwendung findet.

    Im Vergleich zwischen Whatsapp und Telegram muss ich deshalb behaupten, dass der Datenschutz bei Whatsapp sogar höher ist. Nachrichten werden auf dem eigenen Gerät gespeichert und nur für den „Transport“ zwischengespeichert, während bei Telegram die Daten, bzw. das „Backup“ in der Wolke liegt. Der Anfangs empörten Wechsel von Whatsapp zu Telegram sehe ich deshalb als nicht überdacht an. Natürlich ist der Cloudansatz komfortabel aber damit sinken die potenziellen Punkte für Privacy erheblich.

  11. @Info:
    zum Abhören oder Speichern deiner Daten reicht auch eine Millisekunde. Das macht also keinen Unterschied. Und der Wechsel war durchaus sinnvoll, da es immer schlau ist, nicht sämtliche Daten bei einem Anbieter zu haben, Stichwort Data-Mining.

  12. Doppellhelix says:

    @Mr.C
    Dann lösch doch einfach WA. Backup wäre dann die alte SMS.
    Weil soviele bei WA bleiben, wechseln viele nicht zu Threema oder einen anderen (besseren) Messenger.

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