Threema für iOS: Version 4.0 bringt Web-Client und individuelle Benachrichtigungen


Threema für iOS ist in einer neuen Version verfügbar. Diese bringt nun auch endlich Threema Web, man kann Nachrichten und Anhänge also bequem per Browser auf dem Desktop versenden und empfangen. Die Nachrichtenverläufe werden dabei synchronisiert, die Kommunikation zwischen iPhone und Browser ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Beendet man eine Web-Session, werden die Nachrichten auch direkt aus dem Browser gelöscht.

Eine Neuerung gibt es auch bei den Benachrichtigungen, diese lassen sich jetzt individuell für jeden einzelnen Chat einstellen. Also so, dass man für den einen Chat Benachrichtigungen erhält, für einen anderen aber nicht.

Verbesserungen gibt es zudem bei VoiceOver, Details nennt Threema hier aber nicht. Ebenso lassen sich nun Gruppen mit bis zu 100 Teilnehmern erstellen. Nutzer können mit dem Update auch mehrere (oder alle) Medien in Chats auswählen, um diese auf einmal zu löschen. Abgerundet wird das Update durch die obligatorischen Fehlerbehebungen und Verbesserungen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. chris1977ce says:

    Juhu – hoffe Threema (und auch Signal) wachsen weiter!
    Werde demnächst meine Whatsapp-Nutzung zu Gunsten dieser Alternativen einstellen. 🙂

    • Auch ich habe bin vor kurzem von WhatsApp zu Signal und Threema gewechselt. Die meisten meiner Freunde hab ich davon überzeugt zusätzlich zu WhatsApp Signal zu installieren. Und mit dem Rest schreibe ich halt SMS (was auch wunderbar mit Signal funktioniert). Irgendjemand muss ja immer den ersten Schritt machen :-)..

  2. Endlich! Auf Threema Web habe ich schon lange gewartet. Scheint sich gelohnt zu haben, funktioniert soweit alles prima.

  3. leider ist gerade der Webclient für mich immer wieder ein Ärgernis. Wenn man ihn nicht mit Chrome benutzt, ist er eigentlich unbenutzbar. Von absolut lahm und träge zu keine Verbindung usw. Weiss garnicht über welche Software ich mich regelmässig so ärgere.

    • Ich habe Threema Web noch nie zum Funktionieren gebracht. Scan des QR-Codes geht, dann der Ladebalken bis ca. 60%, dann bricht es ab. Da scheint irgendein Timeout unter 10 Sekunden drin zu sein, eine robuste Anwendung sieht anders aus.

    • Wolfgang B. says:

      Das liegt eben an der Umsetzung von Web-RTC in den Browsern und der Firewall. Gerade DPI macht Web-RTC bisweilen unmöglich.

    • Kann ich jetzt nicht nachvollziehen, es sei denn du warst Betatester. Den Webclient in der Version für alle gibt es ja erst seit heute. Habe ihn gerade unter Firefox getestet, und läuft er einwandfrei.

  4. Leider sind die iOS und Android-Version von Threema Web nicht zueinander kompatibel. Man kann Threema Web auf dem iPad nicht nutzen, wenn die App unter Android läuft. 🙁

  5. Threema ist super.

    Ich telefoniere nur noch darüber, weil die Sprachqualität hervorragend ist. Normale Mobiltelefonie ist für mich obsolet.

    Da WhatApp ja nicht nur Werbung demnächst einblendet, sondern auch noch die Verschlüsselung, zwecks ausspionieren der Nutzer, aufweichen will, kommen derzeit voll viele Bekannte bei Threema in meine Liste dazu.

  6. Signal ist ok, aber was soll bitteschön an Threema gut sein? Closed Source und niemand weiß wer dahinter steckt, was sie mit den ganzen Daten machen und wer da alles mitliest. Wie finanzieren sie sich eigentlich?

    • Signal ist ok, aber bei Threema weiss man nicht, wie sich die finanzieren? Echt jetzt? Threema ist — im Gegensatz zu Signal — kostenpflichtig, und das macht es auch besser, weil es nicht auf Spenden angewiesen (und von den Spendenden abhängig) ist. Und von welchen Daten sprichst du? Bei Threema ist ja gerade der Witz, dass gar keine Daten anfallen. Du musst (im Gegensatz zu Signal) auch keine Handynummer angeben.

      • Bei Threema ist nur eine einmal Zahlung erforderlich,
        davon muss die Ganze Infrastruktur & Lebensunterhalt
        der Programmierer finanziert werden! Also so geheuer ist mir Threema
        nun auch wieder nicht, hat irgendwie einen Sympathischen Ruf,
        der auf angebliche absolute Sicherheit basiert,
        Closed Source ist auch nicht vertrauensweckend,
        ach so Made in Switzerland macht Alles wieder gut ^^

      • Signal ist Open Source, d.h. jeder kann nachschauen wohin die Daten gehen.

        Threema lebt von diesen 3,50€? Echt? Und du glaubst das noch? Du glaubst wahrscheinlich noch an Weihnachtsmann. Keine Daten anfallen? Was schreibst du für ein Quatsch. Die ganzen Daten wandern über ihren Servern und keiner weiß was damit passiert. Oder wer überhaupt Threema ist.

  7. Es ist ziemlich schwer rauszubekommen, wie die sich finanzieren, wenn die App im Store oder direkt 3 – 3.50 EUR kostet!

    Wäre Threema OpenSource, könnte jeder Hacker/Geheimdienst eine Hintertür einbauen und das halte ich für deutlich gefählicher, als wenn der SourceCode nicht einsehbar ist.

    Daneben: Der Kern von Threema ist OpenSource – es ist die NoCl Library !

    Der CCC hat Threema mit reverse Engineering auseinander genommen und KEINE Backdoor gefunden – siehe hier:

    https://media.ccc.de/v/33c3-8062-a_look_into_the_mobile_messaging_black_box#t=3225

    Und wenn Du ihn lesen willst, findest Du hier die Threema Dateien des CCCs:
    https://github.com/o3ma

    Bei Signal gibt es wieder eine Mobilfunknummernpflicht und die Server stehen in den USA – auch das halte (nicht nur) ich für bedenklicher als Closed-Source. In Deutschland ist jedem Mobilnummer auf einen Namen registriert und somit ist schnell klar, wer mit wem schreibt. Das geht die NSA, FBI, CIA & Co. nichts an.

    Nur Threema bietet volle Anonymität!

    Man kann Threema nutzen OHNE das es irgendeinen Rückschluss auf Deine Person zulässt.

    Siehe auch hier:
    https://www.securemessagingapps.com

    Dazu Sicherheitsfeatures, wie: Screenshot-Sperre und eine Inkognito-Tastatur.

    Threema ist voll durch dacht und wird bereits von über 5 Mio. Menschen genutzt.

  8. Dann lieber Signal (bin auch Zahnpasta Kunde bei denen). Bei Treema stört mich immer der Name, den kann keiner aussprechen, deshalb bleiben die meisten auch bei whatsapp.

  9. Hallelujah,
    das ich das noch erleben darf, dass Threema für ios ein Update raushaut. Endlich im Browser nutzbar. Jetzt muss ich vermutlich nur noch drei Jahre warten bis Carplay unterstütz wird

  10. Was ist eigentlich aus SIMS.me der Deutschen Post geworden? Gibts das noch und nutzt das jemand?

  11. Nutzt das überhaupt irgendwer?
    Dann lieber Telegramm.
    Ist wenigstens kostenlos und auf OpenSource Basis.

    • Beide sind zumindest an einer Stelle closed, sodass kein Nutzer weiß was mitgelesen wird oder nicht…

      Leider gibt es abgesehen von Jabber&Co was kein normaler Anwender nutzt GAR keinen Messenger, der nicht einen Beigeschmack hat…

      Aber Threema ohne Mailadresse und Handynummer lässt zumindest automatisiert nicht direkte Rückschlüsse zu…

    • Telegram ohne mich says:

      Telegram ist ein russischer Messenger aus Berlin, der mit dem Selbstfrickel Protokoll MT-Proto daherkommt. Viel schlimmer kann man es eigentlich gar nicht machen, zumal noch nicht mal end-to-end encryption eingesetzt wird.
      Übrigens: Telegram wird aktiv vom BND ausgelesen, wie sogar bei dieser Rockervereinigung öffentlich bekannt wurde! Es ist bei Telegram sehr leicht sich unbemerkt einzuklinken, von daher selber schuld wer den nutzt.

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