The World’s First Lifetime Mac Bundle: 10 lebenslange Software-Lizenzen für 49 Dollar

Stack Social hat ein neues Bundle für macOS-Nutzer geschnürt. Das kostet zwar mit 49 Dollar etwas mehr als die üblichen Bundle-Angebote, dafür solltet Ihr – sofern es nach Stack Social geht – alle enthaltenen Apps ein Leben lang nutzen können. Sie werden nämlich mit Lifetime-Lizenzen verkauft, Updates (sowohl kleine als auch große) sind folglich inklusive. Nun sollte man solche Angebote allerdings immer mit Vorsicht genießen, denn wir haben bereits den ein oder anderen Dienst gesehen, der ein „Lifetime-Versprechen“ nicht einhalten konnte.

Zumindest kann man wohl aber bei dem Angebot davon ausgehen, dass man Updates so lange erhält, wie die entsprechenden Programme angeboten werden. Also ich würde persönlich nicht davon ausgehen, dass die 10 Apps dann plötzlich doch keine „kostenlosen“ Updates erhalten. Nur so als kleiner Hinweis, dass Lifetime nicht zwangsläufig auch Lifetime bedeuten muss.

Das Bundle hat durchaus interessante Programme, sodass sich auch ein Kauf lohnen könnte, wenn man nicht alle Programme des Bundles für sich selbst gebrauchen kann. Muss man wie immer eben abwägen, ob sich der Preis für einen persönlich noch lohnt, allerdings kostet hier das Bundle schon weniger als eine Lifetime-Lizenz einer einzelnen App.

Folgende Programme könnt Ihr Euch mit dem „The World’s First Lifetime Mac Bundle“ für 49 Dollar sichern:

NetSpot Pro: WLANs werden immer bedeutsamer, müssen sie mittlerweile dank des Internet of Things viel mehr als nur einen PC mit der Welt verbinden. WLAN hat aber so seine Tücken, eine gute Abdeckung erreicht man oft erst durch eine genaue Analyse. NetSpot Pro ist das passende Tool, um WLANs nicht nur zu visualisieren, sondern sie auch gleich zu optimieren.

Sticky Password Premium: Ein starkes Passwort, unterschiedliche Passwörter für verschiedene Dienste, all das wird uns seit Jahren gepredigt. Die Realität sieht so aus, dass „123456“ das häufigste Passwort ist. Mit einem Passwortmanager wird einem der Umstieg auf sichere Passwörter immens erleichtert. Sticky Password ist ein solcher Manager, der sowohl lokal als auch in der Cloud genutzt werden kann.

Camera Guard Pro: Anstatt eines nicht gerade ansehnlichen Aufklebers auf der Webcam, soll dieses Programm vor neugierigen Blicken schützen. Es überwacht alle Programme, die auf die Webcam zugreifen möchten und blockiert diese auf Wunsch.

CameraBag Cinema: Ein Programm für Menschen, die gerne Filme erstellen. Während die Lizenz in diesem Fall zwar unbegrenzt gilt, ist sie auf den Computer beschränkt, auf dem sie aktiviert wurde. Sollte man eventuell bedenken, das Programm an sich ist gehört aber definitiv zu den besseren.

Hands Off!: Dieses Tool sorgt dafür, dass kein Programm etwas macht, das der Nutzer eventuell nicht möchte. Es kann das Lesen, Schreiben und Löschen auf dem Datenträger durch Programme verhindern, auch wenn es sich dabei um Malware handelt. Auch ist es so möglich, einzelnen Programmen die Verbindung zu entziehen, wenn man der Meinung ist, diese benötigen diese nicht.

Biff: Ein Programm zur Erstellung von Vektor-Grafiken, das vor allem durch einfache Handhabung bei großem Funktionsumfang überzeugen möchte. Es kommt mit Vorlagen, sodass man direkt einsteigen kann. Zeit zum Ausprobieren hat man dank der Lizenz ja mehr als genug.

Arq 5: Arq ist ein sehr flexibles Backup-Tool. Egal was, egal wohin, Arq kann es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit erledigen. Ob in der Cloud oder lokal spielt dabei keine Rolle, Dateien lassen sich zudem bereits vor dem Verlassen des Computers verschlüsseln. Gibt es übrigens auch für Windows.

Yummy FTP Pro: Ein vielseitiger FTP-Client für den Mac, egal ob man Dateien verschieben möchte oder gleich automatische Backups erstellen lässt. Mit der Lizenz lässt sich das Programm auf den eigenen Macs nutzen, ist also nicht auf ein Gerät beschränkt.

Cisdem PDFManagerUltimate: Ein PDF-Manager, der eigentlich keine Wünsche offen lässt. Die Verwaltung ist ebenso einfach möglich wie das Anmontieren von Dokumenten. PDFs lassen sich auch gleich in andere Formate exportieren und natürlich auch ausfüllen.

CloudMounter: Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive, oder doch der eigene FTP-Server? CloudMounter bindet Cloudspeicher als normale Laufwerke ein, sodass dort gespeicherte Dateien direkt über den Finder auffindbar sind.

Ihr seht, das Bundle hat einiges zu bieten, wieder einmal ein sehr gutes Angebot, falls man mit den Programmen etwas anfangen kann. Bedenkt aber auch, dass es bei einigen Lizenzen Einschränkungen gibt, schaut da bei Interesse an einem bestimmten Programm besser noch einmal genau nach. Zum Bundle geht es hier entlang.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. Lohnt sich für einige sicher aufgrund ARQ. Mal anschauen….

  2. Netspot Pro ist ziemlich cool. Hab damit die Position unseres WLAN APs daheim optimiert, man sieht halt in welchen Räumen der Empfang gut/schlecht ist. ARQ dazu ist nice to have 😉

  3. Naja, mit Lifetime ist es immer so eine Sache… Wenn z.B. ARQ 6 veröffentlicht wird, wird ARQ 5 abgekündigt. Dann kann ich es zwar weiterhin nutzen, bekommt aber keine Updates mehr. Geschweige denn Support für neue OS…

  4. Sascha Ostermaier says:

    @Florian: Nein.

    „Length of access: lifetime access to all minor updates and major upgrades“

    Laut Stack Social bedeutet dies, dass auch Arq 6 dann abgedeckt ist. Lohnt sich, bei den einzelnen Programmen mal auf den Lizenz-Tab zu klicken.

  5. Version 6 heisst in 2 Jahren natürlich nicht „Version 6“, nein, es kommt ein völlig neues, völlig anderes, völlig-völlig neues Programm raus und heisst „DieNeueApp 1.0“. Mit dem Hinweis, man könne ja „Version 5“ weiterhin sein Leben lang nutzen — und wenn der böse OS-Hersteller seine APIs ändert und „Version 5“ läuft eben doch nicht mehr, dann kann der arme Vendor natürlich nichts dafür.

    Man kann den ganzen Lizenzkram drehen und wenden wie man will: Man befindet sich immer den Krallen irgendwelcher BWLer, die dafür sorgen, dass Programme nicht mehr gepflegt werden und man „neu kaufen“ oder „upgraden“ muss.

    Lobenswert erwähnen möchte ich gern mal YummyFTP und DiskWarrior, deren Lizenzen dermaßen lange gültig waren, dass sie mich wirklich vertretbar lange begleitet haben. Danach war ein kostenpflichtiges Upgrade auch in Ordnung. Von Adobe oder Filemaker würde ich hingegen möglichst nie wieder was kaufen.

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