„The Mandalorian“: Dreharbeiten zur dritten Staffel starten bald und ein Film ist denkbar

Zur „Star Wars“-Serie „The Mandalorian“ gibt es ab dem 30. Oktober 2020 eine zweite Staffel. Eine dritte wurde bereits in Auftrag gegeben. Es ist mittlerweile bestätigt, dass die Dreharbeiten noch vor Ende des Jahres anlaufen sollen. Doch es gibt noch mehr Neuigkeiten. Auch ein Film liegt offenbar im Bereich des Möglichen.

Laut Hauptdarsteller Pedro Pascal sei „The Mandalorian“ dabei besonders gut für die Pandemie gewappnet: Der Hauptcharakter läuft ja ohnehin stets mit einem Helm herum. Gut, das ist auch etwas augenzwinkernd gemeint. Jedoch ist es ebenfalls so, dass die Serie mit vielen virtuellen Kulissen und vielen visuellen Effekte ohnehin oft im Studio mit kleinen Teams gedreht werden kann. Das erleichtert also die Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

Dabei habe man da offenbar weitere Pläne: Möglich sind etwa bereits Spin-Off-Serien. So denkt Disney offenbar darüber nach aus „The Mandalorian“ das „Star Wars“-Pendant zum Arrowverse („Arrow“, „The Flash“, „Supergirl“, etc.) zu erstellen. Das bedeutet, aus der Hauptserie könnten zahlreiche Ableger hervorgehen. Alle Serien wären dann miteinander verknüpft und auch regelmäßige Crossover wären denkbar.

Jon Favreau, der als Serienschöpfer und ausführender Produzent fungiert sowie bereits bei der Serie Regie geführt hat und an den Drehbüchern mitschreibt, hat mit größeren Universen ja Erfahrungen. Schließlich legte er mit dem ersten „Iron Man“-Film den Grundstein für das Marvel Cinematic Universe. Laut ihm sei es aber am wichtigsten, die Qualität zu wahren. Nur wenn man das Niveau halten könne, sei es sinnvoll zu expandieren. Man dürfe sich da nicht zu breit aufstellen.

Favreau hält dabei auch Verknüpfungen mit kommenden „Star Wars“-Kinofilmen für möglich. Auch ein eigener Kinofilm zu „The Mandalorian“ ist theoretisch denkbar. Favreau erklärte dazu jedoch, dass man da „keine Eile“ habe. Man sei offen für Filme, müsse aber schauen was sich ergebe. Hauptdarsteller Pedro Pascal sagte hingegen, er wäre begeistert von einem „The Mandalorian“-Kinofilm. Konkrete Pläne gebe es da seines Wissens jedoch aktuell nicht.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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15 Kommentare

  1. Da ham sie genau eine! erfolgreiche Staffel hingelegt und es wird schon wieder überlegt, wie genau man das Schwein schlachten kann. Exakt das ist Übel von allem heitzutage. Ausreizen bis zum geht nicht mehr und den Fokus dabei verlieren.

    • Das ist besser, als das Original unter eine Käseglocke zu stecken, um es für die Ewigkeit zu konservieren. Manchmal geht bei Fortsetzungen etwas zu Bruch, aber mir ist es trotzdem lieber, dass der Strom an Unterhaltung nicht abreisst. Alles andere ist nur Folklore.

      • Endlich mehr von Star wars. Marvel. Ist seit toby mcwire spidermen und dem 2. hulk Film ausgelutscht.

        Ausserdem war the mandalorian die beste Star wars Verfilmung seit Episode VI

        OK in Episode I wurde auch noch einiges neues geboten. Aber Episode II, III VII VIII und IX waren ja jetzt net sehr phantasiereich und liebevoll gestaltet.

        Also ich korrigiere. The mandalorian ist die beste Star war Verfilmung seit Episode I. Die Serie gehört eigentlich als 3stunden Film ins Kino.

      • @black mac
        dein Kommentar ist Toll. Diese Sichtweise in deinen Worten ausgedrückt ist sehr interessant.

      • Naja, genau genommen heißt es aber auch, lieber Strom als Qualität.
        SW7 ist das beste Beispiel für negative Konservierung unter dem Decktmantel neuer Geschichten, denn es ist eigentlich nur ein halbes Remake von Folge 4. 7-9 machen auch mehr den Eindruck nach Vermarktungsapsekten designed worden zu sein. Sprich, wie kann ich konserviertes präsentieren ohne gleich zu wirken. Das ist das Gegenteil von neuen Dingen probieren.

  2. Wolfgang D. says:

    Gibt es irgendwo solche tollen Helme mit integrierter Maske und Atemanschluss für Gebläse-Systeme, damit die Brille nicht so beschlägt? Meinetwegen auch Design „Darth V“.

  3. Mir ist immer noch nicht ganz erklärlich, wieso die Fans The Mandalorien so abfeiern. Sicher, es ist noch eines der besseren Star Wars Outputs von Disney, aber faktisch fügt die Serie dem Star Wars Universum NICHTS neues hinzu, sondern recycelt nur wieder bekannte Elemente aus der Originaltrilogie (Umgebungen, Figuren, Roboter, Vehikel, selbst der Hauptdarsteller ist „nur‘ ein Boba Fett Klon und das Machtbaby ein „Yoda“ Klon und keine neue Rasse). Das große Star Wars Universum verkommt dadurch quasi unnötig zu einer Art aufgewärmtes Kammerspiel.

    • Genau das ist ja das interessante und spannende an The Mandalorian!
      Selbes Universum aber andere Charaktere (mit bekannten Dingen und Akteuren hier und da) und ein wahnsinnig guter Soundtrack.
      Ich für meinen Teil bin Fan der Serie und freue mich wie ein Schnitzel auf Staffel 2 (und 3) sowie einen möglichen Film. 🙂

      • Ja aber wie gesagt, es sind ausschließlich bekannte Elemente aus der Originaltrilogie durch den Mixer gedreht. Nichts neues, obwohl das Universum an sich doch so groß ist. Nur „more of the same“.

  4. Was wäre denn für dich „neues“?

    • Man kann ja viel negatives zu den Prequels sagen, aber dort gab es sehr viel neues zu sehen (Orte, Fahrzeuge, Lebewesen, neue Gruppierungen, allgemein Dinge die man so vorher im Star Wars noch nicht gesehen hat). Warum also nicht so etwas? Warum muss Baby Yoda eben ein „Yoda“ sein? Warum sind die Bösen wieder nur quasi das Ex-Imperium? Wieso musste der Assassin-Roboter zu Beginn der 1. Staffel genau das gleiche Modell sein, was man schon aus „Imperium schlägt zurück“ kennt? Usw. Usw. Die Serie wirkt, als gäbe es im Star Wars Universum nur das was man schon aus der Originaltrilogie kennt und nicht mehr.

  5. Ich hab diesen Blogeintrag hier zum Anlass genommen, die erste Staffel zu beginnen und nope, nichts für mich.

    Die Hauptfigur schlappt durchs Set und kämpft gegen alles was sie anfällt. Ein bisschen wie RoboCop das ganze.

    Zumindest in den ersten Folgen (hab nur drei geschaut) ist weit mehr als die Hälfte der Zeit Kampfszenen und laufe-duech-den-Frame-Szenen. Wenn man die skippt sind die Folgen auch nur noch eine virtel Stunde.

    Aber hey: tausendmal besser als der neue Mulan. Insofern good Job disney!

    • Wolfgang D. says:

      @Jannik „weit mehr als die Hälfte der Zeit Kampfszenen und laufe-duech-den-Frame-Szenen“

      Was erwartest du an Neuigkeiten, wo doch die Zuschauer sich nicht wirklich geändert haben?

      Seit der ersten Micky Maus „Steamboat Willy“ ist wildes Herumgerenne Standard im Zeichentrick. Dazu noch ’nen Sidekick zum weiteren strecken der Laufzeit. Dazu wird man heute zusätzlich mit mutigen schlauen Weibchen und anderem Gendermüll genervt, für die political correctness. Wenn man jetzt noch liest, dass Disney bei einigem Material neuerdings Warnhinweise einblenden soll… Was für schreckliche Zeiten.

      Was hast du aber gegen unwahrscheinliche Fiktion wie Mulan, egal ob Realfilm oder Trick? Habe da nur vom Flop in China gelesen, was vom Inhalt her zu erwarten war. Ungehorsam gegen die Obrigkeit, sieht man dort sicher nicht gerne.

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