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The Fappening: Apple wusste bereits seit März von iCloud-Bruteforce-Lücke

Eine Lücke in iCloud ermöglichte es, per Bruteforce-Attacke in iCloud-Konten einzudringen. Es gab keine Begrenzung der Anmeldeversuche, das Resultat waren hunderte Privatfotos von Berühmtheiten, die in das Internet entlassen wurden. Auch als „The Fappening“ bekannt. Apple reagierte relativ schnell, sicherte iCloud weiter ab, auch durch 2-Faktor-Authentifizierung. Wie sich jetzt herausstellt, wusste Apple bereits seit dem 26. März 2014 von der Lücke.

Ibrahim Balic benachrichtigte Apple mehrfach über die Bruteforce-Möglichkeit in iCloud. Apple nahm diese Mails und Einträge auch wahr, am 6. Mai erhielt Balic eine Rückfrage, ob die Attacke auch schneller durchführbar sei, da es auf diese Weise eine lange Zeit dauert, bis man einen gültigen Auth-Token erlangen würde.

Apple erklärte nach der Veröffentlichung der Fotos, dass es sich nicht um eine generelle Lücke handelt und die Angreifer gezielt auf die Accounts der Stars einwirkten. Gleichzeitig führte man aber neue Schutzmaßnahmen ein.

Ibrahim Balic entdeckte nicht zum ersten Mal eine Lücke bei Apple. Bereits 2013 deckte er eine im Developer Center auf und wurde auch von Apple als Entdecker selbiger genannt. Warum Apple allerdings nicht auf die iCloud-Hinweise reagiert hat, ist schleierhaft. Vermutlich wird sich Apple dazu auch nicht äußern.

Die hier gezeigten E-Mails wurden von DailyDot veröffentlicht, welche diese auch prüfen haben lassen. Man kann also davon ausgehen, dass sie echt sind. Apple hat in letzter Zeit immer häufiger mit Problemen zu kämpfen, sei es in Sachen Sicherheit oder auch fehlerhafte Updates. Während Fehler durchaus etwas Normales sind, ist der Umgang mit ihnen seitens Apple oftmals sehr fragwürdig.

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