Tesla Cybertruck verschiebt sich wohl auf 2023

Der Tesla Cybertruck sollte ursprünglich bereits 2021 erscheinen, hatte sich dann aber auf 2022 verschoben. Jetzt berichtet Reuters unter Berufung auf angeblich verlässliche Quellen, dass das E-Fahrzeug sich abermals verzögern werde. Die Produktion solle erst im ersten Quartal 2023 anlaufen. Eine Veröffentlichung 2022 liege nicht mehr im Rahmen des Möglichen.

Die Verzögerung des Cybertrucks habe sich ergeben, weil Tesla einige Funktionen erneuern und ergänzen wolle, um mit den aktuellen Entwicklungen am Markt Schritt zu halten. Ist natürlich die Frage, ob man dann nicht 2023 auf die Idee kommen könnte, nochmal Ergänzungen vorzunehmen, sodass es ewig mit den Verschiebungen so weitergeht…

Tesla selbst hat die Verschiebung seines Cybertrucks bisher aber nicht offiziell bestätigt. Erstmals wurde das E-Fahrzeug bereits 2019 vorgestellt. Seitdem lief es nicht so rund und mehrere Verzögerungen waren eben die Folge. Am 26. Januar 2022 will der Tesla-CEO Elon Musk über die anstehenden Produkte des Autoherstellers sprechen. Da dürfte dann auch der Cybertruck wieder Erwähnung finden.

Die Verschiebung des Cybertrucks ist wahrscheinlich: Prangte auf der englischsprachigen Produktseite bisher ein Hinweis auf eine Produktion im Jahr 2022, so wird die Jahreszahl mittlerweile weggelassen.

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25 Kommentare

  1. Was ich halt krass finde, ist, dass so viele Autos vorbestellen, wenn es um sowas geht. Dieser Drang nach Neuem, obwohl das alte genauso gut funktioniert, ist absolut irre heutzutage. Geht ja auch in alle Bereiche. Und weil jeder auch Social Media macht, will auch jeder alles noch möglichst als erster, damit er es dort präsentieren kann. Da wird ja jetzt auch keiner „sauer“ sein. Hauptsache er ist vorbestellt und man ist einer der ersten.

    Wie diese Generation sagen würde: Absolut Lost!

  2. Das Hauptproblem für Tesla ist das nicht nur Rivian R1T und der Ford F150 Lightning vor ihnen es auf den Markt schaffen es könnte jetzt auch noch Chevrolet Silverado EV das bewerkstelligen. Das wird einiges von den anfänglichen Kunden kosten. Wobei man auch sagen muss, dass der US-Pickup-Markt gigantisch ist, aber den Vorsprung haben sie verloren.

    • ich glaube kaum das jemand der sich für den Cybertruck interessiert auch gleichzeitig potentieller Kunde eines F150 ist. Selbst untereinander sind ähnlich wie Opel/VW Fraktion die Lager ja zwischen F150/250 – Silverado und RAM unterteilt.

    • Der Cybertruck ist eine reines „Showmodel“ und kann nichts ausser schnell beschläunigen und „gut“ aussehen. Der Rivian hat aber schon bewiesen das er ein potenter Offroader ist und muss sich auch hinter einem Rubicon nicht verstecken. Der Cybertruck ist viel zu spät um noch was reissen zu können.

  3. 2023 sieht der doch schon wieder altbacken aus …

    • Nee, der bleibt in 2023 genau so peinlich wie in 2019.

      Aber das ist ja – wie so vieles – alles Geschmackssache. Ich stell mir grade vor, wie ich das Dingen auf dem Firmenparkplatz abstelle, aussteige und mich alle anstarren und bemitleiden…

      • Hast Du das Fahrzeug schon gesehen? Ich dachte von vielen Fotos her, dass ich ihn nicht mag, aber als ich einige Male seriennahe Erprobungsfahrzeuge live gesehen habe, sah er sehr gut aus. Seit wann ist es wichtig was andere denken wenn man aus seinem Auto steigt? Ich bezweifle dass Du mit diesem Fahrzeug Mitleid ernten wirst.

        • Wer auf Raumschiff-DeLorean-Optik steht mag den Caybertruck, alle anderen nicht. Weiter wird der so niemals eine Zulassung in Europa erhalten. Ein nach hinten afallendes Dach ist auch eine US-Auto-Krankheit, jeder der grösser als 1,5m ist kann da nicht sitzen. Beim Cybertruck geht ganz klar Optik vor Funktion und das macht den Pickup zum reinen Showcar/Posercar.

          • …ist das dieses „womansplaining“, von dem man zuweilen liest? 😎

          • Bei 1-Komma-irgendwas durchschnittlicher Belegung im Auto in Deutschland und Kinderzahl unter der Reproduktionszahl interessiert doch niemanden die Kopfhoehe hinten.

            Zur Zulassung: Tesla koennte zur Not die Lada-Strategie anwenden. Kleinserien mit lascheren Regeln und immer neuem Namen.

            • Die Frage mag auf eine Bildungslücke bei mir hinweisen, aber welchen finanziellen Nutzen hat denn „die Lada-Strategie […] Kleinserien mit lascheren Regeln und immer neuem Namen“ für den Hersteller?

              Ist neben der Entwicklung nicht ein weiterer Kostenfaktor die Homologation und ist Diese nicht (gerade in EU-ropa) für jede (auch Klein-) Serie gesondert erforderlich?

        • „Hast Du das Fahrzeug schon gesehen? “

          Nein, würde aber nichts an meiner Meinung ändern. Ist und bleibt eine Poserkarre…

          „Seit wann ist es wichtig was andere denken wenn man aus seinem Auto steigt? “
          An sich nicht wichtig, Ech dachte nur daran was ich denken würde, wenn ein Kollege aus dem Teil steigt.

          „Ich bezweifle dass Du mit diesem Fahrzeug Mitleid ernten wirst.“
          Vielleicht kein Mitleid über meine finanzielle Situation, sehr wohl aber Mitleid bezüglich meines Geschmacks.

  4. Mal die aktuelle Analyse von Fraser Perring zu Tesla lesen. Tesla verliert den first company status und verliert massiv Marktanteile an etablierte Hersteller wie VW, Kia/Hyundai, Toyota, Renault Groupe, die alle inzwischen Elektroautos herstellen..

  5. Haha! Diese Deppen, die sowas vorbestellt und dafür auch noch Geld überwiesen haben. Dabei bekommt das Ding niemals eine Zulassung für Europa.
    WTF Ich bin Einer davon!

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