Tempo 30: Sieben Großstädte wünschen sich einen umfangreichen Test

Tempo 30 ist ein Diskussionsthema, das nicht nur die Stadtverwaltungen, sondern auch diverse Interessengruppen schon lange beschäftigt. Jeder hat da so seine eigene Sicht. Die einen argumentieren, so könne man die Sicherheit auf den Straßen erhöhen und den Verkehrslärm reduzieren. Die anderen vertreten die Ansicht, durch das reduzierte Tempo werde es im Berufsverkehr nur zu noch mehr Stress kommen. Sieben deutsche Großstädte wollen Tempo 30 jedenfalls nun großflächig testen.

In den Städten solle Tempo 50 allerdings immer noch auf einigen Hauptverkehrsstraßen zugelassen bleiben. Welche Städte sind an dem Modellprojekt beteiligt? Nun, das sind Aachen, Augsburg, Freiburg im Breisgau, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm. Allerdings ist das Ganze noch nicht komplett in trockenen Tüchern, denn eine Änderung der Straßenverkehrsordnung ist notwendig. Erst nach der nächsten Bundestagswahl werde jene zur Debatte stehen. Unterstützt wird die Idee vom Deutschen Städtetag in Berlin.

So setzt man sich dafür ein, dass die Städte mehr autonomen Entscheidungsspielraum erhalten. Dabei betonen alle Städte, dass es nicht darum gehe Autofahrern das Leben schwer zu machen. Man gibt an, dass der Verkehr flüssig bleiben solle, allerdings würden die Bewohner von einer niedrigeren Lärmbelastung profitieren. Außerdem gebe es eben mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Auch die Luftbelastung solle sinken.

Falls ihr euch dazu belesen wollt, ist hier das entsprechende Positionspapier als Dokument. Ich wäre durchaus gespannt darauf, wie sich das reduzierte Tempo auswirken würde – also ob es dann tatsächlich zu den erhofften, positiven Effekten käme oder eher Staus in den Innenstädten noch zunähmen.

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104 Kommentare

  1. Hoffentlich beteiligen sich noch mehr Städte an dem Probebetrieb. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen auf 130 ist auch dringend geboten.

    • Auf so Ideen können nur Menschen kommen die nicht viel Auto fahren.

      Es gibt keinen Grund zum Beispiel um 2 Uhr nachts auf einer komplett leeren Autobahn nur mit 130 km/h zu fahren.

      • Doch der erhöhte Spritverbrauch deines Autos und den dadurch höheren CO²-Ausstoß.

      • elknipso: Sehe ich exakt genauso. Da wo es was bringt (Schulen, Kindergarten und co) ja, aber noch mehr Stillstand nein. Ich kenne viele (mich eingeschlossen) die seit Greta ihre Autos noch mal gegen was mit mindestens doppelter Leistung getauscht haben. Gut steht seit Corona nur rum, und ich stehe nicht im Stau, aber haben ist besser als brauchen. Und wenn ich mal schnell fahren will, dann mache ich das nachts mal auf freier Strecke. Meine CO2 Bilanz ist trotz mehrverbrauch aufgrund wenig fahren nur noch minimal. Thema Umweltschutz, warum nicht Homeoffice verpflichtend ? Dann sind nur noch 60% der Autos auf der Strasse, alles gut. Was die Städte angeht, ich kenne genug ältere die inzwischen auch Amazon entdeckt haben. Also Stadt können die von mir aus schliessen, aber nicht das platte Land. Nebenbei ist man hier auf ein Auto angewiesen. Aber jeder darf seine Meinung dazu haben, ich akzepiere auch andere.

        • Wieso kauft man sich aus Trotz ein Auto mit mindestens doppelter Leistung wie vorher?
          Das klingt für mich kindisch.

          • Sebastian says:

            Klingt für mich nicht kindisch, sondern armselig. Hauptsache dagegen. Vielleicht ist es etwas von beiden. Als Kind ist man nicht in der Lage über seinen Horizont hinauszublicken. Nur weil etwas in meinem Umfeld nicht stattfindet, ist es trotzdem da.

            • Vielleicht weil man sowas schon immer wollte, es aber vor sich her geschoben hat und jetzt auf Grund der grünen Welle fürchten muss, dass es eh bald verboten wird und sich so nochmal seinen Traum erfüllt.
              Man muss den Menschen nicht immer gleich das Schlechteste vorwerfen. DAS ist arm, wenn man keine Ahnung von den Hintergründen hat.

              • erinnert an die US Debatte, dass man den Leuten die Waffen wegnehmen würde.
                Passiert nie, Lobbypropaganda steigert Verkäufe, Hersteller freuen sich.
                Läuft

        • Wow, wegen Greta ma schnell aus Trotz ein Auto mit doppelt so viel Leistung gekauft, alles klar Snowflake….

      • Es gibt viele Gründe:

        – weniger Lärm
        – mehr Sicherheit (auch für den Fahrer)
        – weniger CO2 Ausstoß
        – weniger Stickoxidausstoss
        – weniger Feinstaub
        – weniger Sprit- oder Stromverbrauch

        Alles gute Argumente für die Umwelt und Sicherheit, die das egoistische Interesse des Einzelnen, der mal so richtig schnell fahren will, überwiegen.

        • Wer issn hier egostisch? Leute wie du wollen allen anderen die das anders sehen etwas verbieten. Merkste selber wa. 😉

          Das Sicherheits-„Argument“ ist übrigens völliger Schwachsinn! Unfälle passieren wegen Schleichern und Leuten die nicht aufpassen oder einfach nicht blinken. Und das sind in den wenigsten Fällen Leute die schneller fahren. Die die schneller fahren leiden dann darunter.
          Um Unfälle zu verhinder sollte man bereits ganz am Anfang einhaken, indem man nicht mit Führerscheinen um sich wirft. Jede noch so depperte Pfeife darf Auto fahren. Da wird halt 23 Mal die Prüfung absolviert, bis es irgendwann rein zufällig mal klappt. Klappt es nicht, wird halt mit Agrar-Pappas Traktor trotzdem auf der Straße rumgegaukelt. Und wenn dann auf der Straße mal etwas unvorhergesehenes passiert, krachts. Warum? Weil sie vollkommen überfordert sind. Sehe ich jeden Tag zu Hauf. Und wenn die, die es besser können nicht permantent auf die Amateure mit aufpassen würden, würde noch viel viel mehr passieren.

          Lärm, Dreck und Sprit, lassen sich auch reduzieren, wenn nicht alle – und ich meine alle – nicht ständig Vollgas geben. Selbst die lahmste 90 Jahre alte Schnecke die mit 32,5 km/h durch die Ortschaft nuckelt, gibt am Ortsausgang Vollgas. W..W..W..W..Wiesooo? Vorrausschauender fahren würden auch helfen, um bspw. nicht dauernd anhalten zu müssen, da Anfahren mit Abstand den meisten Sprit verjubelt. Auf solche Dinge achtet komscherweise kaum jemand.

          • Wir leben in einer Gesellschaft mit Regeln. Überall gibt es ver- und Gebote an die sich die Mitglieder zu halten haben.
            Hast du ein Problem mit solchen Regeln?

            • Und genau da kann ich beobachten, dass das nicht mehr funktioniert. Es wird mittlerweile so oft die Vorfahrt erzwungen, ob nun am Beschleunigungsstreifen oder bei Hindernissen auf der eigenen Fahrbahn. Und wenn dann mal gehupt wird, um auf den Fehler hinzuweisen, ist man sich keiner Schuld bewusst, schließlich kann ja auch mal jemand warten im freundlichen Miteinander „Straßenverkehr“.

              • Und weil es angeblich nicht mehr funktioniert ist die Konsequenz welche? Regeln nur noch beachten die einem passen?
                Achja, schonmal was von der StVO gehört? Insbesondere §1.

          • Danke. Wenn man bedenkt, welche Anforderungen an einen Piloten bestehen, sind die für die Teilnahme am Straßenverkehr eher ein Witz, obwohl auch große Schäden entstehen können. Fehler können immer passieren, aber viele Unfälle passieren auch dadurch, dass der Beteiligte nicht oder falsch reagiert. Und die, die ständig Fehler machen verkünden dann stolz, dass sie schon x Jahre unfallfrei fahren und das aber nur, weil andere diese verhindert haben. Aber das interessiert ja nicht.

          • Es passieren dauern Unfälle wegen zu schnellem fahren, das Argument ist also alles andere als Schwachsinn. Weiter braucht anfahren nicht am meisten Sprit. Warum immer Fake News verbreiten.

            • die meisten Unfälle mit Personenschäden passieren durch Unaufmerksamkeit bzw. Unachtsamkeit und Ablenkung…und je langsamer man fährt, desto schneller lässt man sich ablenken…z.B. durch Telefon, Radio, Navi oder aber auch Quatschen…
              Im Übrigen sollte sich jeder Verkehrsteilnehmer mal die StVO zu Gemüte führen, auch Fußgänger, die nehmen genau so am Verkehr teil wie Autofahrer, Radfahrer, Motorradfahrer, etc.

              und wieso verbraucht Anfahren nicht am meisten Sprit?
              im Stadtverkehr ist der Verbrauch am höchsten…warum wohl?
              „Generell ist der Verbrauch in der Stadt am höchsten. Grund dafür ist das häufige Bremsen und Anfahren im Stau, an der Ampel, an der Schranke und an Kreuzungen.“
              Quelle: autoscout24
              kann sicher auch der Großteil der Autofahrer bestätigen

            • aber Hauptsache irgendwas von „Fake News“ schreiben…unfassbar…
              anscheinend ist heutzutage alles „Fake News“ was einem nicht in den Kram passt…

          • Wenn mans ich natürlich für unfehlbar hält ist alles ganz einfach. Und Sicherheitsargumente beiseite zu wischen, indem man impliziert dass nur andere Fehler machen oder unaufmerksam sind ist anmaßend. Ich vermute hier eher genau den Typus, der von Tempolimit am stärksten betroffen wäre: der selbst wenig blinkende und sich gerne selbstüberschätzende Sportfahrer mit gut motorisiertem Premiumfahrzeug. *Schublade zu*

      • Sichtfahrgebot. Du musst innerhalb der durch die Scheinwerfer ausgeleuchteten Strecke anhalten können. Mit Abblendlicht – weil bspw. auf der Gegenfahrbahn niemand geblendet werden soll – sind 130 km/h nachts schon grenzwertig.

        • @Bertpel
          Bist Du schon mal nachts auf einer leeren Autobahn gefahren? Da siehst Du sehr weit.

        • Um das nur einigen in Erinnerung zu rufen: Mit Abblendlicht hat man, im Idealfall, 50 Meter Sichtweite. Bei einfacher Bremsung hat man allerdings schon 169 Meter Bremsweg (nicht Anhalteweg, Stichwort Reaktionszeit).
          Insofern: Nein. Es spricht auch Nachts nichts fürs schneller fahren, außer der eigene Spaß an der Freude.

          • Nehmen wir mal die Faustformeln aus der Fahrschule, so kommen wir bei 130 km/h auf 39 m Reaktionsweg und 84,5 m Bremsweg (Gefahrenbremsung). Macht also einen Anhalteweg von 123,5 m.

            Tatsächlich sind mir wirklich leere Autobahnen so gut wie unbekannt (und ich habe meinen Führerschein seit 2008). Deswegen schrieb ich vorhin von Gegenverkehr, der auch nicht geblendet werden darf, selbst wenn die eigene Fahrtrichtung leer ist. Gerade auf LKW-Fahrer ist Rücksicht zu nehmen, da die höher sitzen und nicht von der Mittelleitplanke abgeschirmt werden. Sobald man also freundlicherweise für den Gegenverkehr abblendet, müsste man massiv verlangsamen. Macht keiner, ich auch nicht. Will nur sagen, dass alles, was nachts über Richtgeschwindigkeit hinausgeht, definitiv mit erhöhtem Betriebsrisiko und damit im Unfalle auch Teilschuld einhergeht.

      • Hans Mayer says:

        Das stimmt, aber Tempo 30 in Städten ist dringend geboten, so kann das mit den ständigen Toten Radfahrern nicht mehr weitergehen.

        • Oh, dafür gibt es eine sehr viel bessere Lösung:
          Die Radfahrer halten sich einfach an die bestehenden Regeln.
          Bei uns in Bremen läuft gerade ein Verkehrsversuch: Eine seit 20 Jahren bestehende Fahrradstraße wurde auf der Hälfte durch Pfähle dicht gemacht. Um die Radfahrer zu schützen. Ergebnis: Radfahrer, die die Fahrradstraße kreuzen, um ins hippe In-Viertel zu kommen, fahren einfach rüber, ohne auf den querenden Verkehr zu achten.
          Ja, stimmt, Radfahrer leben gefährlich. Weil sich leider sehr viele gefährlich verhalten.

          • Bei deutlich mehr als der Hälfte der verstorbenen Radfahrer hat der Autofahrer die Allein- oder Hauptschuld. Das geht so Richtung 2/3… also wenn ein Radfahrer „selber“ schuld ist, sind gleichzeitig 2 Radfahrer unschuldig getötet worden von aggressiven, rücksichtslosen Autofahrern.
            Das ist die Realität. Aber lebe du mal schön in deiner „Die anderen sind selber Schuld wenn ich sie Tot fahre“-Blase…

      • Lärmschutz

      • Doch doch. Gerade als Vielfahrer hab ich keine Lust auf dieses ständige Gehetze und Gedrängel. 130kmh ist ne herrlich angenehme und gechillte Reisegeschwindigkeit.

        • Es zwingt Dich ja auch keiner, schneller zu fahren. Dann fährst Du halt 130.
          Auf der anderen Seite willst Du jeden anderen Verkehrsteilnehmer dazu, das genau so toll zu finden.

          • Die Deutsche Autobahn ist extrem gefährlich, ich vermeides es wenn immer ich kann da zu fahren. Ich bin aber auch keine Deutscher darum geht das gut. Letztes mal bin ich mit dem Tesla gemütlich ~140kmh gefahren und wurde mehrfach mit (geschätzt) über 200kmh überholt bei relativ viel Verkehr. Wenn jemand in der Nacht bei leerer Autobahn so schnell fährt OK, aber bei viel Verkehr ist das einfach unverantwortlich.

          • Dämliches Argument… ja, eine Menge Leute wollen nicht mehr schneller fahren. Wenn der Rest weiter rast, haben wir weiterhin extreme Tempounterschiede, und die erzeugen Gefahrenmomente. LKWs fahren 100, 130 die meisten PKWs… und dann kommt einer mit 180+ daher und meint, der Rest hat nichts auf der linken Spur zu suchen.

      • Es ist wie mit dem Rauchverbot. Alle regen sich auf, dann ist es da und nach kurzer Zeit regt sich keiner mehr darüber auf. Es mag daran liegen, dass bei mir mittlerweile die 4 vorne steht, aber ich begrüße 130! Früher bin ich auch wie ein Irrer über die Bahn gerast. Aber außer weniger Geld in der Tasche hat es mir nicht viel gebracht. Wenn du nachts eine halbe Stunde früher oder später ankommst, ist ja wohl auch egal. Ganz im Gegenteil ist es im Ausland sehr angenehm zu fahren. Man muss beim Überholen nicht krampfhaft auf den kleinen Punkt im Rückspiegel achten, ob das wieder so ein Möchtegern-Rennfahrer ist, der mit 250 angeschossen kommt. Warum hat wohl jedes andere Land in der EU ein Tempolimit. Sind die alle dümmer als wir? Wohl eher nicht!

  2. Gilt das dann auch für Fahrräder?

    • Ein Tempolimit gilt für alle Fahrzeuge.

      • Hallo Florian,

        nehmen wir kurz einmal an das dem so wäre – dann stellt sich natürlich schon die Frage, wie ein Fahrrad seine Geschwindigkeit feststellen soll. Es gibt an Fahrräder so manche Anforderungen, wie u.a. eine Beleuchtungseinrichtung vorne und hinten und auch zwei von einander unabhängige Bremssysteme. Geschwindkeitsmesssysteme sind jedoch nach wie vor ein optionales Zubehör, dass gerade bei herkömmlichen Fahrrädern nicht gerade oft anzutreffen ist.

        Also um es kurz zu machen: Nein, ein solches Limit würde Mangels passendem Messsystem nicht für Fahrräder greifen.

        • Oliver Müller says:

          Natürlich gilt ein solches Limit auf für Fahrräder. Das Argument „Tacho kaputt“ bewahrt dich auch nicht vor dem Knöllchen, wenn du deswegen zu schnell gefahren bist.

  3. Herr Hauser says:

    Damit sich Städte immer weiter unattraktiv machen. Sich aber dann wundern wenn in den Innenstädte die Läden schließen. Ach ja, stimmt, dies wird ja Amazon immer in die Schuhe geschoben.

    • Das attraktive an Städten ist doch nicht, dass man da mit 50/60 durchfahren kann. Gerade an den erwähnten Geschäften in den Innenstädten kommt man im Idealfall nicht mit dem Auto vorbei.

      Ich finde es ist ein interessanter Test. Hoffentlich wird der umgesetzt werden können, ich bin gespannt auf die Erbnisse.

    • Der Zug ist doch schon lange abgefahren. War letztens mal wieder in der Stadt Geld ausgeben. Als Dank dafür durfte ich dann noch knapp 24 Euro Parkgebühren bezahlen.

      So schreckt man nachhaltig die Leute auch ab.

      • Gott sei Dank. Umso weniger Autos in der Stadt umso besser

        • @Bambino
          Kann ich verstehen für die Einwohner der Städte.
          Dann dürfen sich diese, und die Politik, im gleichen Atemzug aber nicht über die ausbleibende Kundschaft in den Innenstädten beschweren :).

      • Das Stichwort ist P&R! Ich wohne in Münster und hier gibt es ein sehr gutes P&R-Konzept. Ok, in Zeiten der Pandemie kann ich verstehen, dass es weniger Attraktiv ist. Aber wenn wieder mehr Normalität eingekehrt ist, ist das eine gute Lösung. Du musst dich nicht mit dem Auto in die Innenstadt quälen. Außerdem ist der Bus aufgrund der Busspur in der Stadt deutlich schneller. Ob man will oder nicht: Der Individual-Verkehr muss und wird weniger werden.

    • Es ist genau andersrum, je weniger Autos und Verkehr um so attraktiver werden die Städte! LG

      • Zustimmung. Mal im Ernst, man geht doch lieber durch eine Fußgängerzone, die Altstadt oder durch das Einkaufszentrum als entlang einer Autostraße die links und rechts von Geschäften gesäumt ist.

    • Attraktivität einer Stadt definiert sich durch Aufenthaltsqualität und da haben Autos keinen Platz. Sieht Paris, Madrid, Barcelona und viele weitere Beispiele, bei denen nach autofreien Innenstädten die Umsätze der Einzelhändler einen ordentlichen Schub erhalten haben.

    • Müssen denn immer Geschäfte Städte attraktiv machen?

      Und außerdem ist mein persönliches Empfinden dass Städte mit weniger oder versteckten Verkehr deutlich attraktiver finde. An deren Präsens sind aber nicht nur die Autos und deren Fahrer, sonder auch der schlechte ÖVPN schuld.

    • GANZ wichtig für dein Kauferlebnis, dass du mit 55 zum Karstadt brettern durftest.
      Faule Ausrede weiterhin Amazon zu unterstützen.

    • In praktisch allen größeren Städten, die die PKWs aus dem Zentrum verbannt haben, hat es zu einer deutlichen belebung der ansässigen Wirtschaft geführt. Kannst du dir in ganz Europa an verschiedenen Beispielen anschauen, nicht nur Kopenhagen.
      Shoppen neben einer vielbefahrenen Straße? Nein Danke!

    • ??? Zusammenhang?

    • Oliver Müller says:

      Wegen eines Tempolimits schließen Läden? Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

  4. Als ob man jetzt schneller durch einen Innenstadt kommt! Der Autoverkehr nimmt hier auf dem platten Land beständig zu. Mittlerweile auch der LKW-Verkehr. Ich frage mich jeden Tag, was die ganzen Sattelzüge eigentlich mit sich rumschleppen bei den paar Firmen, die es hier gibt. Aber sie stehen halt an der Ampel, rollen gemächlich von dannen, und die nächste Rot-Phase gehört wieder mir.

    • Sebastian says:

      Ich könnte mir vorstellen, dass das den ganzen Mauts geschuldet ist und die LKW entsprechend auf Landstraßen ausweichen.

  5. Staus nehmen dadurch nicht zu sondern ab.
    Eine Straße kann umso mehr Autos abfertigen, je langsamer diese sich bewegen. Einfach schon dadurch bedingt, dass der Verkehr gleichmäßiger fließt und die Abstände zwischen den einzelnen Autos kleiner werden.
    Aus diesem Grund wird auf Autobahnen die stark belastet sind die Geschwindigkeit reduziert.

  6. Wenn Staus zunehmen, liegt das nicht am Tempo sondern daran, dass zu viele Autos auf der Straße sind. Die Kapazität einer Straße sinkt kaum bei tempo 30 statt 50, weil ja auch die Sicherheitsabstände sinken.
    Und immer daran denken liebe Autofahrer: Ihr steht nicht im Stau, ihr seid der Stau!

  7. Statt mal was sinnvolles zu versuchen wie die Attraktivität des Fahrrads zu erhöhen durch bessere Fahrradwege etc nach dem Vorbild von Dänemark will man lieber wieder die Leute zu was zwingen das äußerst kontrovers ist.
    Ich bin absolut dagegen. Das ist meiner Meinung nach die falsche Maßnahme

    • Vielleicht erhöht das ja auch (indirekt) die Attraktivität des Radverkehrs.
      Es könnte ein Baustein von vielen sein.
      Und erstmal ist es ein Test.

  8. Hier in Frankfurt kann man sich den Tag, an dem man schneller als 30 km/h fahren kann, eh rot im Kalender anstreichen…

  9. Was bei der Diskussion zudem gerne vergessen wird:

    Das 130 km/h Limit im Ausland funktioniert so gut weil man dann auch wirklich plus/minus überall die 130 km/h immer fahren kann. In Deutschland wäre es dann aber so, dass trotzdem alle paar Meter wieder ein 100 km/h Schild käme weil sich sonst die Vögel in der Nachbarschaft beim brüten gestört fühlen, um das jetzt mal etwas überspitzt auszudrücken.

  10. Man muß da ja nicht zum Einkaufen hinfahren. Es gibt ja Amazon.

  11. Zuerst einmal ist auf gemeinsam genutzten Wegen (Fußgänger/Radfahrer) eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Radfahrer auf 10 km/h, besser noch 6 km/h erforderlich. Das Gefährdungspotential für Fußgänger ist hier wesentlich höher.
    Vor kurzem habe ich eine Seniorin mit Rollator auf einem Feldweg neben einer solchen Doppelnutzertrasse getroffen. Die darüber klagte, dass sie sich wegen rücksichtsloser Radfahrer nicht mehr auf den Fußweg traue und auf dem Feldweg von Mountenbikern angefeindet wurde, was sie hier mache. Und der Feldweg war in einem Landschaftsschutzgebiet, in dem radfahrer nur ausgewiesene Wege nutzen dürfen.

    • Nur zur Ergänzung, der Feldweg war ein Trampelpfad neben einem Acker.

    • Dann sollte man aber im gleichen Atemzug auch die Radwegspflicht für Radfahrer aufheben, die durchschnittlich über 25 km/h fahren. Ein Mofa darf auf die Straße und der Rennradfahrer mit über 30 km/h muss auf den Radweg?

  12. Interessant wo das funktionieren soll. Bei uns haben die zwei sehr sehr lange Straßen die eine führt zur Autobahn, die andere zu den industrien auf 30 begrenzt. Der Grund hierfür sei eine Ruhezone. Auf der Strecke sind auch mehrere Ampeln. Man würde denken „die Ampeln gab es auch mit 50 also wieso ist das entscheidend?“. Seit der Einführung sind die Straßen voll und es Staut sie ich Morgens für 2 Stunden und ab 15:30 bis 17:00 Uhr. Jetzt der lustige Teil, die an den Seiten liegenden Siedlungen sind nun auch voll mit Autos die den Stau umfahren wollen. Herzlichen Glückwunsch….wirklich ruhiger ist es nicht. Die Lkw machen mit 30 auch krach und wenn ich Stoßzeiten habe und die LKW da Minuten lang am Fenster brummen, finde ich auch nicht dass es ruhig ist.
    Meine Meinung kurz: 130 ist nicht nötig, die wenigsten fahren immer vollgas. Bin von 4 Abschnitten ohne Beschränkung umzäunt, habe selten erlebt dass es da außer am WE, Feiertag oder spät am Abend jemand überhaupt rasen konnte. Weiter, glaube ich auch nicht dass hier der Ausstoß in unglaublichen Maßen eingeschränkt wird. Die Unfallstatistik wird meist nur unvollständig übermittelt. Man weiß selten etwas zu den Konditionen, welche Geschwindigkeiten, in welchem Verhältnis steht zu allen Unfällen. Ich sag es auch, die Stadt in eine riesen 30er Zone zu verwandeln mit einigen 50er Stücken ist hirnrissig. Wenn ich bei mir an die Stadt denke und man ist jetzt in so einem Randgebiet, da fährt man jetzt schon von eine Zone in die andere und kommt irgendwann mal in ein schnelleres Stück. Ach Herrgott…..die Wandeln hier strecken in 30 um weil die keine Straße ausbessern wollen. Wir haben hier so einen Schwachsinn wie….50…30 keine Ahnung wieso….noch mal 30 wegen schule…30 hört auf, neues 30 Schild, Kreisverteiler, Schrittgeschwindigkeit, 30 (keine schule nichts), 30, Kreuzung , 50. Das auf einer Hauptstraße. Begründung „Unfallschwerpunkte“. Lebe jetzt seit mehreren Jahrzehnten an der Ecke….ist mir weder als Kind, Teenager, junger Erwachsener und im mittleren Alter nicht als Unfallschwerpunkt bekannt, kann aber sagen die Schlaglöcher nehmen zu.
    Die wollen weniger Verkehr…baut den ÖPMV aus. Mehr Buse, höhere Taktung, günstige Fahrscheine. Wäre toll wenn ich mit dem Bus 20 Minuten brauche zum Stadtzentrum, statt 10 Minuten aber Parkplatz suchen und 3€ die Stunde.
    Inkoherent, ich weiß…..ist leider ein emotionales Thema und vielen Fehlinformationen und es wird wenig gedacht.Man sieht nur sachen die einem vorgekaut werden. „oh aber du spast CO2“ tue ich das wirklich wenn ich mein E-KFz mit Solarstrom fülle? Sparen wir signifikant mehr wenn 1-2% weniger Autos langsamer als oder gleich 130 auf eh nur bestimmten Strecken die unbeschränkt sind fahren können. Ach alles geht den Bach runter und der Rest ist Polemik.

    • Genau das ist das Problem:
      Eine Kita an einer der verkehrsreichsten Straßen (Ausfallstraße) und keine 500m weg eine Klinik der Zentralversorgung mit entsprechenden Rettungswagenaufkommen….wer lässt so was zu?
      Statt Taktzeiten zu verkürzen werden die verlängert, damit die Auslastung steigt. Klar, der nächste Bus ist voller, weil die Hälfte der Fahrgäste eigentlich n Bus früher nehmen wollte. Inzwischen plane ich Arzttermine nach den Taktzeiten der BSAG.
      Muss ich wirklich die 1000m zum Bäcker mit dem Daimler E300De fahren? Oder reicht nicht auch n Rad?
      Wenn ich 20 Minuten auf den Bus warten muss, um dann in der Stadt festzustellen, dass das, was ich gerade brauche, nicht da ist, bestelle ich doch gleich online, oder fahre mit dem Auto da hin, wo ich nicht als das personifizierte Böse gelte.
      Statt Straßen zu sanieren, stellt man ein Schildchen auf und drosselt die Geschwindigkeit.
      Statt Radwege zu sanieren stellt man Schilder auf, die davor warnen, den Radweg ohne Schlaglochsuchgerät zu meiden. Und baut 3 Premiumradwege. Da darf man dann Slalom fahren, weil alle paar Meter einer von den hippen eRollern rum steht.

  13. Bin eher dafür, dass man sich allgemein nicht mehr schneller als mit Schrittgeschwindigkeit fortbewegen darf – egal mit welchem Beförderungsmittel (auch Busse, Bahnen und Fahrräder) und egal an welcher Stelle (auch auf Autobahnen).

    Dann kann auch niemand mehr von einem Zug überrollt werden oder durch einen EScooter Zusammenstoß mit einem Auto verletzt werden.

  14. Ich finde den Vorschlag gar nicht mal so schlecht. Bin aber gespannt wie es umgesetzt wird.
    Bei uns in der Stadt, ist der Straßenring um die Innenstadt seit neuestem auch nur noch mit Tempo 30 befahrbar.
    Seitdem die Ampeln auch umgestellt wurden, ist das auch gar nicht mal so schlecht. Es gibt aber auch noch ein paar Drängler hinter einem, die mit dieser 30 im roten Kreis nicht viel anfangen können.

    Aber das ist tatsächlich das, was ich daran schlimm finde: Dieses Schild steht hinter jeder Ampel und jeder Kreuzung neu.
    Auf einer Strecke von 1,1 km die ich jeden Tag fahre sind 7 Tempo-30-Schilder.
    Da würde ich mich tatsächlich freuen, wenn die StVO angepasst werden würde und das gelbe Ortsschild „30“ bedeuten würde.

  15. Das Tempo auf Autobahnen sollte künftig eh vom intelligenten Routen-/Lademanagement der Fahrzeuge bestimmt werden.
    In den Städten ist es eigentlich nicht viel anders. Tempo 40 wäre für mich ein Argument für einen Citroen Ami als Zweitwagen für die Stadt.

  16. Tempo 30 in der Stadt, sehr gerne.
    Aber auch noch ein ganzes Bündel weiterer Maßnahmen, Ausbau des ÖPNV flankiert von autofreien Innenstädten (mit Parkangeboten am Stadtrand), bessere Fahrradinfrastruktur…
    Würde die Städte wesentlich attraktiver und lebenswerter machen als der derzeitige Zustand.

  17. Interessant finde ich an dieser dieser Diskussion, dass Personen ohne offensichtliche Kenntnisse eines Ingenieurs Behauptungen aufstellen (bzw. nachplappern), die einfach falsch sind. Zum Beispiel das Märchen „je langsamer ein Auto fährt, desto weniger CO2 verbraucht es“. Das ist schlichtweg falsch und auch nachvollziehbar für jeden, der sich schon mal eine Motorenkalibrierung angeschaut hat.

    Noch interessanter ist, dass es bei diesem Anliegen der Bürgermeister gar nicht alleine nur um Emissionen geht. Als positive Auswirkungen von Tempo 30 wird hingegen angebracht:
    – Die Straßen werden wesentlich sicherer,
    – Die Straßen werden leiser,
    – Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden,
    – Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück,
    – Die Straßen werden wieder lesbarer.

    Ich verstehe aber nicht, warum man diese Ziele unbedingt mit Tempo 30 erreichen will. Vor ein paar Jahrzehnten gab es einmal das Konzept der „grünen Welle“. Die Idee war, dass das gefahrene Tempo gemessen wird und Leute, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, mit einer langen Grünphase belohnt werden. Raser werden hingegen mit Rotlicht ausgebremst. Das Konzept hat natürlich seine Grenzen, vor allem mit zunehmenden Verkehrsteilnehmern. Ich weiß jedoch noch heute, wie diszipliniert die Leute auf den entsprechenden Strecken gefahren sind. Und, da alle gleich schnell fuhren und die Ampeln vorwiegend grün waren, gab es weniger stockenden Verkehr mit dem einhergehenden ständigem Abbremsen und beschleunigen.

    Damit will ich sagen, es gibt Alternativen, sei es die grüne Welle oder intelligente Formen der Verkehrsführung, durch z.B. die Analyse der Nutzungshäufigkeiten. Das Problem ist allerdings, dass in deutschen Städten seit vielen Jahren politisch weniger Verkehr gewünscht ist. Das ist auch kein Geheimnis, manche Verkehrspolitiker haben das in den letzten Jahrzehnten sogar wortwörtlich so der Presse gesagt. Und um dieses Ziel zu erreichen möchte man das Autofahren prinzipiell unattraktiver machen. Was die Forderung nach generell Tempo 30 wieder nachvollziehbarer macht. Denn zusammen mit Maßnahmen wie der Fahrbahnreduzierung zum Wohle der Fahrräder und etlichen Ampeln zur Rückhaltung des Verkehrs (gibt es tatsächlich), dürften Autofahrer bei maximal Tempo 30 halb wahnsinnig werden, wenn sie links und rechts von Radfahrern überholt werden, selbst aber nicht voran kommen. Und so reduziert sich vielleicht die Anzahl der Leute, die sich das antun wollen, in der Folge.

    Ziel erreicht.

    • Jan-Philippe Schilt says:

      Ich weiß nicht wen du da zitieren möchtest, aber na klar, Autos verbrauchen kein CO2, sie erzeugen es.

      Einige Dinge fehlen noch:
      – Langsamer fahrende Fahrzeuge müssen weniger Abstand zueinander halten, das erhöht die Kapazität der Straße
      – Bei Tempo 30 wird mehr Mischverkehr ermöglicht, teils können auch Fahrräder mitfahren
      – Bremswege werden verkürzt, es gibt weniger und glimpflichere Unfälle

      Dass man MIV unattraktiver machen will sehe ich überhaupt nicht so – im Gegenteil, da wird von der Politik – gerade der CDU – so viel wie möglich blockiert. Ziel ist Vision Zero, allerdings „ideologiefrei“ und „mit Augenmaß“, also gaanz gaaanz langsam.

      Dass Städte nun mit dem Tempo experimentieren dürfen ist ein Schritt in die richtige Richtung; was hast du denn dagegen und was hast du vor gegen Unfalltote, Emissionen usw. zu tun?

  18. Uhhh Caschy / A. Westphal, das wird euer Beitrag des Jahres und es ist Überraschung kein Android gegen Apple geblubber, sondern es geht ums deutscher liebstes Kind ;).

    Finde generell 130 auf der Bahn auch ok, ohne Strafe sinds dann immer noch 150 – bei einigen also 160 aufn Tacho. Früher als ich jung und frisch war, glaubte ich es sei cool vom Schkeuditzer Kreuz bis Ende A9 / Unterföhring in weniger als 2,5h zu fahren. Am Ende und bei dem zunehmen Verkehr, dummdösseln, Flixbussen auf der linken Spur, hat es mich zwar 30min nach Hause gebracht, aber insgesamt mit einem durchschnittlichen Puls von 100 und das kostet Lebenszeit, von der leidenden Beifahrin / Kollegin ganz zu schweigen ;). Mit weniger Geschwindigkeit ist der Puls bei 60-70 und nichts (bis auf Flixbus) kann einen aus der Ruhe bringen.

    30 in der Stadt. Okay aufgrund der Historie, aber mein Auto mag die bzw. die dann zu fahrenden 35-40 überhaupt nicht = Auto ist lauter und mehr Verbrauch.

    Lassen wir uns überraschen.

  19. Ein weiterer Grund die Städte zu meiden. Kann sowieso nicht verstehen, weshalb man in diese Betonburgen zieht: Innenstädte tod, verkehrsmäßig überfüllt, seine Einkäufe muss man umweltgerecht entweder zu Fuß nach Hause buckeln oder am Lenker oder man geht am besten gar nicht mehr vor die Tür und lässt sich alles bringen. Habe früher auch in einer Großstadt gelebt, heute würde mich da nur noch jemand mit vorgehalterener Waffe hinbekommen.

    • Ich kann in 5 Min zur Arbeit radeln, oder sogar laufen. Parkplätze gibt’s auf der Arbeit zu wenig für alle und ich bekomme deswegen keinen Parkausweis. Aus der Vorstadt (noch nicht mal Dorf) brauche ich mit den öffentlichen 40 Min zur Arbeit. Mit P+R etwas besser, aber da muss ich trotzdem noch umsteigen und dauert gute 30 Min. Klar, wenn man keine Ansprüche an die Pendelzeit hat kann man gerne aufs Land ziehen, aber 5 Min sind halt schon unschlagbar. Würde gerne aufs Land aber so viel Zeit jeden Tag verlieren? Nein danke.

  20. So emsig, wie hier einige mit von der Partie sind, könnte man meinen, die seien im Auftrag unterwegs.

    Wenn eine Begtenzung der innerörtlichen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h schon so anzustreben ist, warum nicht Begrenzung auf 20 km/h, 10 km/h oder gleich Schrittgeschwindigkeit? Die ganze Stadt als Spielstraße? Würde natürlich auch für Busse, Notarztwagen, Feuerwehr und Fahrräder gelten, aber das würden die Befürworter des Schleichganges ganz sicher verstehen (müssen).

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