Telekom will Glasfasernetz in Essen massiv ausbauen

Die Telekom wird laut eigenen Aussagen ihr Glasfasernetz in Essen massiv ausbauen – rund 50.000 Haushalte jährlich sollen bis 2026 angebunden werden, um den Meilenstein von 250.000 neuen Haushalten zu erreichen. Die direkten Glasfaseranschlüsse werden Geschwindigkeiten von bis 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) möglich machen. Für Eigentümer sei der Hausanschluss kostenfrei.

2021 konnte die Telekom dabei in Essen rund 11.000 Haushalte ans Glasfasernetz anbinden. Bis Ende 2022 sollen 40.000 weitere Haushalte folgen, um dann eben ab 2023 auf das jährliche Ziel von 50.000 Haushalten zu erhöhen. Die Telekom wolle bei der Reihenfolge und Festlegung der Ausbaugebiete eng mit der Stadt zusammenarbeiten.

Essen wolle wiederum den Kommunikationsanbieter durch schnelle Genehmigungsverfahren unterstützen, damit Privat- und Geschäftskunden in der Stadt möglichst rasch und breit von Glasfaser profitieren. Man klammere dabei in Essen Vorbedingungen aus – wie zum Beispiel Vorvermarktungsquoten für Hausanschlüsse – von denen eine Ausbauentscheidung für Stadt und Anwohner sonst oft abhängig gemacht wird. Außerdem sei das Telekom-Netz grundsätzlich offen für alle Wettbewerber und deren Kunden.

Interessierte Kunden können sich bereits jetzt unter www.telekom.de/glasfaser-essen als Interessenten registrieren oder sich rund um das Thema Glasfaser informieren.

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6 Kommentare

  1. Nicht nur Essen wird ausgebaut auch viele andere Städte auch.
    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Glasfaserausbau/bg-p/Ausbaublog
    In der Suche oben sein Stadtname eingeben und suchen. Der Anschluss ist anscheinend wirklich kostenfrei.

    • Super, dass die Telekom ihr Ziel, bis 2030 jedem Haushalt ein Glasfaserzugang anzubieten, doch auch wahr macht.

      • Interessant ist, das viele Städte dabei sind (selbst so beschauliche Dörfer wie Buxtehude oder Bremerhaven). Meine kleine Großstadt (schließlich 100K Einwohner) ist aber noch nicht dabei.
        Naja, bis 2030 ist ja noch etwas Zeit.

        • Otto Offline says:

          Gefühlt habe ich schon seit fast 20 Jahren den Eindruck, das der Ausbau immer nur die anderen trifft. Alles Fakenews 😉

  2. Ich kann den Beitrag 1 : 1 bestätigen. Bei uns in Dülmen (48248) baut die Telekom ebenfalls kurzfristig ab Mai diesen Jahres ein offenes Netz aus. Es findet keine Nachfragebündelung statt. Der Ausbau wird in enger Kooperation mit den lokalen Stadtwerken durchgeführt. Ich habe bereits den kostenlosen Ausbau des Hausanschlusses ohne Tarifbindung buchen können.

    Die Deutsche Glasfaser hat nach erfolgreichem Ausbau der Ortsteile die Nachfragebündelung der Kernstadt so dermaßen krachend vor die Wand gefahren, dass ich nicht mehr mit einem Ausbau derselben gerechnet habe. Manchmal wird man doch noch positiv überrascht. Und das auch noch ausgerechnet von der DTAG. Verrückte Zeiten 😉

  3. Mann sollte etwas über die Hintergründe dieser Entscheidung wissen.
    Die Telekom hatte in Essen bislang immer nur eine Rosinenpickerei betrieben und nur seeeehr langsam einen FTTC-Ausbau hinbekommen. In 2021 wurde eine Gesellschaft namens „Ruhrfibre“ gegündet (pikanterweise von einem Ex-Telekommanager…), die sammeln 180 Mio. von bereitwilligen Investoren ein und haben der Szadt ein Angebot gemacht, GF auszubauen. Die Stadt Essen gibt selber etwas Geld dazu und bekommt bei der Entscheidung über die auszubauenden Gebiete ein Mitspracherecht. Im März 2022 hatte dann der Rat der Stadt diesem Prozedere zugestimt. Und schwupps, einen Tag später kommt die Telekom aus der Deckung und macht diese Ausbauversprechungen.
    Erst wenn die Konkurrenz auf den Plan tritt, bewegt sich die Telekom. Vermutlich bekommen wir jetzt einen Doppelausbau….

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