Telekom und Tasso kooperieren für den Hunde-GPS-Tracker Combi Protect

Die Telekom hat sich mit Tasso e.V. zusammengetan: Dadurch werde der GPS-Tracker Combi Protect jetzt in die Tasso-App Tipp-Tapp integriert. Im Wesentlichen will man es so ermöglichen, entlaufende Hunde leichter und mit Unterstützung der Community wiederzufinden. Der Tracker wird dafür einfach am Halsband oder Brustgeschirr befestigt. Der Aufenthaltsort des Tieres wird anschließend in Echtzeit über das Netz der Telekom auf das Smartphone der Hundehalter übertragen.

Wer sein Tier vermisst, kann die GPS-Daten des Hundes in der App freischalten und das sogenannte Tasso.FinderNetwork zur Hilfe aufrufen. Das Tasso.FinderNetwork setzt sich deutschlandweit aus tierliebenden Menschen zusammen. Nutzende von Combi Protect laden kostenlos die Tipp-Tapp-App herunter und legen ein Profil für ihren Hund an. Ein Foto sowie eine Beschreibung erleichtern Fremden das Erkennen. Danach wird dieses Profil mit dem Combi Protect Tracker gekoppelt.

Ist der Hund nun nicht aufzufinden, melden die Besitzer das Tier in der App als vermisst und geben die GPS-Position frei. Wird ein Hund als vermisst gemeldet, erhalten die Helfenden des Tasso.FinderNetwork die Meldungen samt Position direkt auf ihr Smartphone. Dabei bestimmen sie selbst, in welchem Radius sie sich an einer Suche beteiligen möchten. Haben sie das entlaufende Tier gefunden, melden sie es über die App.

Combi Protect ist in Deutschland ebenso wie im EU-Ausland sowie der Schweiz, Großbritannien, Norwegen und Island nutzbar. Der GPS-Tracker wiegt 33 Gramm. Damit eigne er sich laut Hersteller für Hunde ab vier Kilogramm. Combi Protect vom Hersteller Alcatel ist bei der Telekom erhältlich und kostet bei gleichzeitiger Buchung des Tarifs Smart Connect S einmalig 1 Euro. Für den Tarif zahlen Kunden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 4,95 Euro monatlich. Interessierte erhalten Combi Protect inklusive Tarif im Kundenservice, online auf telekom.de sowie nach Wiedereröffnung im Telekom-Shop sowie im stationären Handel.

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16 Kommentare

  1. Das Gerät/die App von Alcatel soll laut Kommentaren in der App-Bewertung alles andere als gut sein. Bin derzeit auf der Suche nach einem Tracker für den bald eintreffenden Hund vom Tierschutz aus Griechenland. Nach etwas Recherche klingt der Vodafone-Tracker erheblich besser, hat nur den Nachteil, dass man seine eigene SIM nicht verwenden kann, da mit integrieter eSIM. Preislich liegt er aber immer noch unter den klassischen Tracker-Angeboten der „Rütter-Konkurrenz“.

    • naja gerade deshalb esim, das du jeine Flstratedeines Abos nutzen kannst. Würde sich für Vodafine nicht lohnen. Trotzdessen finde ich es gut auch wenn 3€ im Monat weniger leute erstmal abschreken würde.

  2. Am besten hilft immer noch ein Anhänger mit Telefonnummer und Adresse!

    • Klar, nur der großteil der Hunde sind scheu und springen von fremden weg oder lassen sich mit anderen Hunden nicht anlocken. Desweiteren kommt es gerne vor, dass der Hund sich mit der Leine in Geässten und Zweige verheddert und somit festhängt.

    • Meldet der Anhänger den Aufenthaltsort des Hundes dann per Brieftaube an den Besitzer oder die Helfer?
      Zumal dich ja niemand abhält, den Anhänger noch zusätzlich anzubringen für aufmerksame Spaziergänger, die kein Teil des Netzwerks sind.

    • Wie wäre es, beides zu kombinieren?

    • Peter Brülls says:

      Ja, sag das bitte meinem Schlüsselbund. Der hat einen Anhänger. Ruft aber nicht an.

  3. finde einen hundetracker gut, haben bisher nur die nummernplakete von tasso.

  4. Mein Nachbar sorgt sich ums Weglaufen seines großen Hunds auf dem dünn besiedelten Land. Welche Methoden des Hund-Trackings gibt’s – und wo dazu gute Infos?
    Könnte man dem großen Hund nicht auch ein leichtes Handy anbinden und die Funktion ‚Handy suchen‘ nutzen?

    • Krümelmonster says:

      Zu groß, zu umständlich in der sicheren Befestigung, viel zu wenig Laufzeit, Wetterschutz? Wahrscheinlich gibt es nur Nachteile damit.

    • Einfach bei Amazon GPS-Tracker eingeben und eine billige Prepaid-Sim einlegen, Vodafone Callya für 4,99/Monat mit 1GB LTE-Volumen genügt dafür denke ich. Die Tracker gibt’s schon ab 25-30 Euro und haben alle eine eigene App.

  5. Das Problem mit vielen „GPS“ Trackern ist folgendes:

    – Die billigen Geräte haben oft gar kein GPS verbaut sondern bestimmen ihre Position nur durch Triangulation. Insbesondere in ländlichen Gebieten liegt die Genauigkeit oft um einige Kilometer daneben – Ergo, nutzlos.

    – Die richtigen GPS Geräte kämpfen ob ihrer Größe mit der Akkulaufzeit. Wer denkt schon immer dran alle 2-3 Tage das Hundehalsband aufzuladen? Nach Murphys law ist der Tracker gerade dann leer wenn der Hund weg ist. Außerdem entstehen laufende Kosten.

    Ganz ehrlich? Auch wenn es nicht dafür gedacht ist, ich werde meinem Hund vermutlich einen AirTag umbinden. Gibt auch schon Halsband-Halterungen dafür.

    • Die Idee mit dem AirTag ist eigentlich sogar ziemlich gut. Ist nur die Frage, wie gut das funktioniert, wenn der Hund im Wald sitzt und weit und breit kein anderer Apple-Nutzer ist? Funktioniert das ganze System nicht nur durch das entsprechende Netzwerk?

      • Peter Brülls says:

        Ja. „Zuletzt gesehen“ funktionier im Wald für den Picknickkorb, aber nicht für Dinge die sich bewegen. In der Stadt sieht es anders raus, da dürfte man schnell mitkriegen, in welchem Stadtteil sich der Hund gerade aufhält.

  6. Den Tracker gibt’s für 10-15€ bei eBay und eine gratis Netzclub SIM ist dafür vollkommen ausreichend.

    Die Alcatel move track App ist voll okay.

    Dafür ein unnötig „teures“ Abo zu machen ist ziemlich lächerlich.

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