Telekom: Neue Preise für Telefonie ins Ausland (zubuchbare Tarifoption)

Die Telekom passt die Preise für die Zubuchoption der Auslandstelefonie an. Konkret geht es also um die Kosten für Anrufe ins Ausland. Gibt ja noch Menschen, die lieber klassisch zum Telefon greifen. Es gibt jeweils zwei Paketangebote für Telefonate ins EU-Ausland sowie in viele Länder außerhalb der EU (z.B. Schweiz, USA, Kanada, Australien, Neuseeland u.v.a.). Die Mindestlaufzeit beträgt ab jetzt nur einen Monat. Konkret sieht das Ganze nun wie folgt aus:

Neue Einstiegsoption: Mit der International EU 30 sind die Minutenpakete nun ab 1,91 Euro buchbar.

International EU 30
1,95 € / Monat (1,91 €/16% MWSt.)
30 Minuten Telefonie in alle Länder der EU, danach 0,22 € je Minute

International EU 300
9,95 € / Monat (9,70 €/16% MWSt.)
300 Minuten Telefonie in alle Länder der EU, danach 0,22 € je Minute

International World 200
14,95 € / Monat (14,58 €/16% MWSt.)
200 Minuten Telefonie in die Ländergruppen EU, 1 und 2; danach in die EU 0,22 € je Minute, 0,99 € je Minute in die Ländergruppen 1 und 2

International World 600
29,95 € / Monat (29,20 €/16% MWSt.)
600 Minuten Telefonie in die Ländergruppen EU, 1 und 2; danach in die EU 0,22 € je Minute, 0,99 € je Minute in die Ländergruppen 1 und 2

Für alle vier Minutenpakete gilt eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Alle beinhalten Telefonie aus Deutschland ins ausländische Mobilfunknetz und Festnetz, so die Telekom.

Zubuchbar sind die neuen Tarifoptionen zu allen aktuellen MagentaMobil-Tarifen ab der dritten Generation (abgeschlossen ab dem 04.04.2017). Ein Blick in das Telekom-Kundencenter zeigt welche Generation des MagentaMobil-Tarifs genutzt wird.

Mit Einführung der neuen Tarifoptionen werden die bisherigen Auslands-Optionen International 50, International 100 und International 400 vertriebseingestellt.

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14 Kommentare

  1. > Gibt ja noch Menschen, die lieber klassisch zum Telefon greifen.

    Aber wenn die nicht beratungsresistent sind, hören die auf ihre Kinder bzw. Enkel und nutzen erstmal die 100 Freiminuten bei Satellite ^^.

    • Das Problem ist, dass die Latenzen beim telefonieren über Satellite höher sind als beim klassischen Telefon. Das stört die Generation die nur mit klassischem Telefon aufgewachsen sind. Dort bekomme ich regelmäßig zu hören, dass es nicht gescheit funktioniert.

      • aus Sicht von Stabilität und Qualität geht nichts über gutes altes ISDN/SS7 o.ä. Alle IP-basierten Dienste haben demgegenüber technische Nachteile, die nur schwer wettzumachen sind. Allerdings ist ISDN/SS7 o.ä. deutlich aufwändiger (und damit auch teurer) in der Unterhaltung, so dass es so langsam ausstirbt. Eigentlich sollte die Migration der Netze weg von ISDN/SS7 o.ä. schon lange abgeschlossen sein, aber es gibt immer noch Bereiche, in denen es sich nicht „einfach mal so“ ersetzen läßt.
        Die 100 Freiminuten von (beliebiger Anbieter) haben damit nichts zu tun. das sind reine Werbemaßnahmen.

  2. Die Preise finde ich in Zeiten von IP-Telefonie noch immer frech. Allein In Österreich und der Schweiz haben die meisten Tarife ein Kontingent für Anrufe in die EU.
    Für Grenzgänger aber auf jeden Fall relevanter als für mich. Meine einzigen Auslandskosten in den letzten Jahren war die FaceTime Aktivierung

    • Die Preise haben nicht wirklich etwas mit dem Trägermedium zu tun, sondern mit der Strukturierung der Netze, Interconnections und nicht zuletzt der Regulierung.
      Auch wenn man mit irgendwelchen zufälligen Internetdiensten mittlerweile recht passable Verbindungen von irgendwo nach irgendwo aufbauen kann, dann funktionieren doch Telefonnetze, auch die auf IP-Basis, ganz anders. Das beginnt schon an der Stelle, dass ein Notruf zu funktionieren hat. Probier das mal mit dem Messenger-Web-Dienst deiner Wahl, wenn die Hütte bereits brennt.

      • Warum geht das eigentlich noch nicht, das man per WhatsApp, Facetime oder Skype usw… eine Notrufnummer wählen kann? So könnten auch die Rettungsdienst sich einen schnellere Überblick per Video verschaffen, Anweisung geben oder für Menschen mit Behinderung wäre das sicher eine Verbesserung.

        • Rettungsleitstellen (nicht nur in Deutschland) müssen immer erreichbar sein. Diese haben eine Prioritätsschaltung, so dass auch bei Netzüberlastung und in Kriesenfällen jederzeit eine Verbindung hergestellt werden kann (zumindest von Telefonnetzseite, ob die Leitstelle dann genügend Kapazität zur Anrufbearbeitung hat, oder man bei der Feuerwehr in eine Warteschleife läuft, ist eine andere Baustelle). Notfalls werden automatisch solange Netzkapazitäten freigemacht, bis alle Notrufverbindungen hergestellt werden könne, d.h. es werden notfalls auch andere, geringer priorisierte Verbindungen getrennt, um Ressourcen freizugeben.
          Gerade die von dir genannten Dienste sind dafür strukturell ungeeignet. Sie sind nicht öffentlich kontrolliert, basieren teils auf eigenen Standards, sind nicht interoperabel, unterliegen nicht der Regulierung und können vom Anbieter jederzeit eingestellt werden (siehe z.B. Hangouts). Die Telefongesellschaften sind dagegen verpflichtet, ihre Dienste anzubieten und dafür Garantien abzugeben.
          Wie viele Messenger-Dienste mit zugehöriger Technik soll denn eine Leitstelle abdecken? Reichen WA, FB, FT, Skype, Teams? Oder auch noch Yandex, Discord und alle privaten Jabber-Server? Wie „telefoniere“ ich von einem Threema-Teilnehmer zu einem Viber-Teilnehmer? Da bräuchte es Gateways und Interoperatibilitätsstandards, die es praktisch nicht gibt (gibt es schon, aber halten sich diese Beispieldienste nicht dran).
          Wenn möglich und sinnvoll, dann nutzen die Rettungsdienste auch Dienste wie Videocalls o.ä. über verschiedene Infrastrukturen, aber der eigentliche Notruf kann darüber nicht abgesetzt werden. Die Dienstanbieter erklären dies ganz deutlich in ihren jeweiligen AGB. Falls diese auch Notrufe unterstützen wollte, dann könnten sie es durchaus, mit allen zugehörigen Konsequenzen, welche sie nicht tragen wollen.

  3. therealThomas says:

    Ich war gerade erstmal ziemlich schockiert, dass man die bei mir sehr viel genutzte CountryFlat für knapp 4€ für unbegrenzt Minuten ins EU-Ausland ersetzen möchte. Das wäre für mich erheblich teurer gekommen, da im Monat gut und gerne mal 20-40 Stunden Anrufe an die Familie im EU-Ausland anfallen.
    Erst im vorletzten Absatz habe ich verstanden, dass es um Mobilfunktarife geht…

  4. Nutze seit Jahren Freevoipdeal.com und die Mobicalls App für auslands Telefonate f. ein paar cents die Minute, bzw. kostenlos in vielen EU Länder und USA. Das geht via VoIP oder wenn ich schlechtes Internet habe auch via callback. Meine mobil # wird dann auch angezeigt. Bis jetzt immer zufrieden und um vieles günstiger als der Mobilfunk Anbieter. Via der kostenlosen Bria Solo App, auch auf PC/Mac nutzbar.

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