Telekom liefert 377.000 Haushalten höhere Internetgeschwindigkeiten

Laut der Telekom surfen jetzt 377.000 Haushalte in Deutschland potenziell schneller. Seit Beginn des Jahres 2021 habe man jedenfalls für diese Anzahl an Haushalten die Internetgeschwindigkeit erhöht. Das Ganze gilt aber natürlich nur dann auch in der Praxis, wenn die entsprechenden Haushalte Kunden der Telekom sind und einen passenden Tarif buchen.

34,0 Millionen Haushalte könnten laut dem Unternehmen nun über die Telekom einen Tarif mit bis zu 100 MBit/s oder mehr buchen. Für 25,6 Millionen Haushalte stünde ein Tarif mit bis zu 250 MBit/s oder mehr zur Verfügung. Die Zahl der FTTH-Haushalte, also derjenigen, die Glasfaser nutzen könnten, betrage 2,2 Millionen. Hier habe man seit Anfang des Jahres 88.000 neue Haushalte anbinden können. Glasfaser ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde.

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26 Kommentare

  1. Das sind pro Tag 1128,2 FFTH Anschlüsse mehr.
    Deutschland hat ca. 41,51Mio Haushalte.
    2,2 sind bereits versorgt -> 39,31Mio fehlen noch
    -> bis Alle in Deutschland FTTH nutzen können vergehen noch 34843 Tage (wenn es so weiter geht)
    Also noch 96 Jahre

    • Die Chance für Vodafone, Dt. Glasfaser und andere alternative Marktbegleiter neue Marktanteile zu gewinnen. Die Dt. Telekom ist nicht unschlagbar.

      • Vodafone hat schon gesagt, dass sie nichts in Richtung FTTH unternehmen wollen.
        Also sie haben wohl schon ihren Untergang besiegelt oder hoffen weiterhin das Politik und Bürger zu blöd Sinn den Schwindel zu erkennen das DOCSIS doch kein Glasfaser ist.

        • Ich bin mit Vodafone Kabel derzeit glücklich. Selbst um 19 Uhr Abends die vollen 1 Gbit/s und das für dauerhaft 39,99 EUR im Monat. Da kann ich nicht meckern.

      • Der Punkt ist doch, dass die Nachfrage einfach noch nicht da ist. Der Normalo sieht Telekom 1 Gbit für 80 Euro und Vodafone für 45. Die Technik dahinter ist den meisten egal und das Potential von DOCSIS ist ja durchaus vorhanden, aktuell wird halt massenhaft überbucht.

        • Der Normalo sieht den Nutzen nicht. Dazu kommt: Die DG verlangt für Handwerker und alles andere was irgendwie kommerziell ist 250 €/Monat für die selbe Leistung. Nichts mit Priorisierung oä, So und als Eimzelkämpfer überlege ich schon 50 € für 200 MBIT/s oder 250 € für 100 MBIT, da heöfen auch Absetzug etc. nicht mehr.

    • Und jetzt muss man bedenken, dass einfach riesige Mehrfamilienhäuser angebunden werden. Damit lässt sich die Zahl ja auch schön nach oben treiben.. Ergo wird es noch länger dauern für die ganzen Einfamilienhäuser, die noch nicht angeschlossen sind. Ich gehe also mal von 96 Jahren als untere Grenze aus. Außer es regt sich irgendwann mal was in der Politik…

    • Die Wintermonate in einer Pandemie als Maßstab für die nächsten Jahren zu verwenden ist nicht brauchbar.
      Und zu erwarten, dass ein Anbieter mit 40% Marktanteil ganz Deutschland ausbauen soll, ist eine interessante Logik.

    • Ich würde bei ~220 Arbeitstagen bei 158 Jahren rauskommen 😀 bleiben wir realistisch 😀 😀

    • Das ist eine genauso dümmliche „Hochrechnung“ wie beim Impfen.

    • Es könnte ja durchaus schneller gehen, z.B. wenn man alle Haushalte anschließen würde. In unserem Fall wurde die Glasfaserleitung (nicht von der Telekom!) 12 Meter entfernt vom Haus verlegt, wir durften jedoch nicht angeschlossen werden, weil es sich um einen staatlich geförderten Ausbau handelt und bei uns die (zumindest theoretische) Möglichkeit besteht, „mindesten 30 Mbit“ via DSL oder anderweitig zu empfangen. Tatsächlich waren wir (und unsere Nachbarn in der gleichen Situation) bereit, die notwendigen Arbeiten entweder selbst durchzuführen oder die zusätzlich anfallenden Kosten zu übernehmen. Kontakte mit allen möglichen Institutionen und sogar bis zur Bundespolitik hoch waren zwar meist freundlich, aber leider immer erfolglos. Da es sich um EU-Recht handelt, gibt es keinerlei Möglichkeit angeschlossen zu werden.
      Also sollte man meiner Meinung nach die Fehler lieber (auch) in einer Politik suchen, die den Ausbau massiv ausbremst statt immer nur auf die Telekom oder ihre Mitbewerber draufzuhauen. Dafür gibt es aber sicherlich noch genug andere gute Gründe. Auf Wunsch könnte ich da ein Buch drüber schreiben…

  2. Christopher says:

    Also schön weiter die alten Kupferleitungen mittels Vectoring vergewaltigen… passend dazu: https://www.youtube.com/watch?v=WDNYS_4dkAc

    • Zoomer-Bildung vom Feinsten.

      Warum geht die Modernisierung so schleppend voran? Nein, nicht weil Herr Telekom persönlich die Schippe schwingt; die Tiefbaufirmen sind teilweise restlos ausgebucht, Terminbücher sind für die nächsten Monate komplett voll.

      Warum ist das Benutzen der vorhandenen Infrastruktur „Vergewaltigung“? Bricht das Kabel dadurch oder so? Ist doch super, wenn anstatt einer 16MBit-Leitung plötzlich eine 100MBit-Leitung anagboten werden kann.

      • Man muss aber auch dazu sagen das mans fast 20 Jahre lang verschlafen hat vernünftige Regeln/Gesetzte zu schaffen das dafür gesorgt wird das auch mal bei arbeiten die eh gemacht werden auch Leerrohre verlegt werden (müssen). Und es würde auch bedeutend mehr (Tiefbau)firmen geben wenn man nicht alles mit Bürokratie erschlagen würde und auch die ganzen Ausschreibungsverfahren (das betrifft jetzt nicht die Telekom, aber gibt ja auch genug Staatliche Projekte für den Netzausbau) machen das für die kleinen Firmen uninteressant … warum muss immer der günstigste den Zuschlag bekommen (zumal selten die Abbrechnungssumme der Zuschlag/Ausschreibungssumme entspricht).

        Wenn wir wirklich wollen würden, dann wär das in 10 Jahren durch. Aber wir ham die Digitalisierung bei den Schulen verschlafen, wir verschlafens beim Mobil-Netz (alle wollen LTE aber niemand möchte einen Funkmast haben). Bei den Straßen/Brücken schauts nicht viel besser aus (und da red ich nicht von Ausbau sondern von Renovierung/Erneuerung).

      • Christopher says:

        Wenn bei jedem Endkunden die 100MBit auch ankommen würden, keine Frage, schneller ist immer besser.

        Es geht aber auch darum, dass die Vectoring-Technologie zu einer Re-Monopolisierung der Telekom führt. Denn aus technischen Gründen muss zwingend ein einzelner Betreiber die Kontrolle über sämtliche Leitungen am Kabelverzweiger haben. Nur dann kann Vectoring die elektromagnetischen Störungen zwischen den Kupferleitungen entsprechend ausgleichen und deshalb eine hohe Bandbreite erreichen.

        • Wurden andere Unternehmen daran gehindert FTTB/H auszubauen?

        • „Es geht aber auch darum, dass die Vectoring-Technologie zu einer Re-Monopolisierung der Telekom führt. “

          Die meisten VDSL-Anschlüsse werden über FTTC bereitgestellt. D.h. ein Anbieter legt Glasfaser bis zum KVz und stellt ein Multifunktionsgehäuse (MFG) mit VDSL-Technik daneben.

          *Ohne Vectoring* ist es im Prinzip denkbar, dass dies mehrere Anbieter machen. D.h. Telekom, 1&1, Telefonica usw. legen alle Glasfaser zu einem KVz, und dort steht dann ein MFG der Telekom, daneben ein MFG von 1&1, eins von Telefonica… Nur: in der Praxis kam FTTC-Ausbau von mehr als einem Anbieter auch ohne Vectoring kaum vor (es gibt wenige Ausnahmen).

          Normalerweise war und ist es eben so dass für einen VDSL-Anschluss bei 1&1 die Daten irgendwo ins Telekom-Netz übergeben werden, und von dort über Telekom-Glasfaser zum Telekom-MFG geleitet werden, und dort dann über Telekom-Technik auf VDSL umgesetzt werden. Das war vor Vectoring schon so. Mit Vectoring ändert sich eigentlich nur, dass die Anschlüsse schneller werden.

          *Ausnahmen* gab es vor allem in den Nahbereichen einiger der ca. 7000 Vermittlungsstellen. Dort wurde VDSL direkt aus den Vermittlungsstellen bereitgestellt, und in etlichen VSt gab es auch Technik von Anbietern wie Telefonica. Deswegen waren die Nahbereiche anfangs auch vom Vectoring-Einsatz ausgeschlossen. Allerdings hat z.B. Telefonica schon 1-2 Jahre bevor die Telekom Vectoring im Nahbereich überhaupt beantragt hat beschlossen, die eigene Technik abzuschaffen und VDSL über die Bitstrom-Vorleistungen der Telekom zu realisieren. Das war wohl einfach günstiger. Ein großer Teil der Anschlüsse wurde ja sowieso auf diese Weise realisiert.

    • Böhmermann, bekannt für seine guten Recherchen… ach moment.
      Die Show dient zur Unterhaltung, nicht zur Aufklärung und beinhaltet zahlreiche Fehler.
      Den Beitrag darf man nicht ernst nehmen, am Schluss nimmt er den auch auf die Schippe

    • Ich habe gestern die Mail von der Telekom bekommen, dass der FTTH-Ausbau bei mir (Hamburg) dieses Jahr stattfinden wird, es haben genügend Leute im Ausbaugebiet Interesse gezeigt.
      Schimpf mal schön übers Vectoring, damit habe ich bis heute eine ausreichend schnelle und sehr stabile Verbindung. FTTH hab‘ ich nur gebucht, weil ich es cool finde und mich auf niedrigere Latenzen freue, auch wenn es in den meisten Fällen wohl nur messbar aber nicht spürbar sein wird.

      • Ich kann mich jetzt auch nicht beschweren. Die Verbindung ist absolut stabil.
        Geschwindigkeit: ​↓ 285,3 Mbit/s ↑ 45,6 Mbit/s
        FTTH wäre natürlich schön. Aber erstmal muss ich damit leben.

  3. Ich kann plötzlich nur noch 16.000er buchen, obwohl ich schon einmal 50.000er hatte. Ich werde jetzt die ersten Erfahrungen mit Hybrid (DSL + LTE) machen.
    Mein Einzelfall aus der Praxis spricht also eine andere Sprache.

    Immerhin wird zwischen dem 04.01. und dem 31.12. Glasfaser ausgebaut. Ich hoffe, dass das dann tatsächlich den Mehrwert bringt.

    • Krümelmonster says:

      Kann durchaus sein, dann wird Portmangel vorliegen.

    • Gustav Gnödgens says:

      Ich habe lange Zeit (ein paar Jahre) Telekom Hybrid (16mbps + LTE) beruflich genutzt. Im Schnitt hatte ich 80-90mbps im Down- und 40-50mbps im Upstream. Nachbarn, die bei EWE und ähnlichen Pappnasen angeschlossen waren, hatten auf dem Papier 50mbps per Leitung ins Haus, im realen Downstream 11-12mbps down und ganze 2mbps upstream.
      Natürlich ist das nicht verallgemeinerbar, da die Zellenauslastung von LTE bei uns niedrig war UND ich dank Geschäftskundenanschluss eine hohe Priorisierung rund um die Uhr hatte. Nichts desto trotz: Definitiv eine Alternative zu Glasfaser mit Feuchte-Traum-Werten (wenn da die Auslastung auf dem Backbone hochgeht, hilft der Papierwert eben auch nichts – die Realität ist oft anders als das Verkaufsgespräch).

    • Mach Dir keine Hoffnung … wir haben hier auch Hybrid … ansicht ne tolle Sache … auch wenn mal DSL ausfällt usw. …. am Anfang war es auch sehr gut … so wurde aus unserer 6Mbit (2,5Mibit in Wirklichkeit) mit LTE 16 ein 18,5 Mit Anschluss … bis die Telekom allen LTE gegebenen hat und die Mobilfunker auch ohne Ende dürfen können … jetzt sind hier die Funkmasten komplett überbucht und man bekommt nicht Mal mehr die DSL Geschwindigkeit von 2,5 angerufen … am Abend sind es teilweise nur noch 1,5 … lass also die Finger von Hybrid …
      Zum Thema FTTH wartet unser fertiger Anschluss seit einem halben Jahr auf die Aktivierung und es wird Monat für Monat weiter geschoben …
      Also wenn die Telekom sagt bis 31.12. dann stimmt das schon … nur das Jahr haben Sie hat nicht gesagt 🙁

      • Nun, Bekannte von mir hätten ohne Hybrid nur 1500 DSL. Jetzt dank Hybrid einen 17500 Internetanschluss, die auch nach 3 Jahren noch ankommen. Allerdings LTE auch über eine gute LTE Richtdoppelantenne außen am Haus angebunden, um die maximale Signalstärke zu erreichen. Nun, ich wäre mit 17,5 Mbit immer noch unglücklich, aber kein Vergleich zu 1,5 Mbit.

  4. Mach Dir keine Hoffnung … wir haben hier auch Hybrid … ansicht ne tolle Sache … auch wenn mal DSL ausfällt usw. …. am Anfang war es auch sehr gut … so wurde aus unserer 6Mbit (2,5Mibit in Wirklichkeit) mit LTE 16 ein 18,5 Mit Anschluss … bis die Telekom allen LTE gegebenen hat und die Mobilfunker auch ohne Ende dürfen können … jetzt sind hier die Funkmasten komplett überbucht und man bekommt nicht Mal mehr die DSL Geschwindigkeit von 2,5 abgerufen … am Abend sind es teilweise nur noch 1,5 … lass also die Finger von Hybrid …
    Zum Thema FTTH wartet unser fertiger Anschluss seit einem halben Jahr auf die Aktivierung und es wird Monat für Monat weiter geschoben …
    Also wenn die Telekom sagt bis 31.12. dann stimmt das schon … nur das Jahr haben Sie halt nicht gesagt 🙁

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