Telekom: Hybridangebot mit 5G geht in den Test

Die Telekom wird ihr Hybrid-System aktualisieren. MagentaZuhause mit Hybrid auf Basis von LTE (4G) bietet man bereits seit 2014 an. Durch den Ausbau von 5G habe man nun auch die Möglichkeit, Hybrid auf 5G weiterzuentwickeln. Bedeutet im besten Fall für den Kunden mehr Bandbreite. Für den 5G-Hybrid-Test sucht man jetzt Freiwillige. Der Test der Telekom soll bis Ende August 2022 laufen. Zu den Voraussetzungen gehört, dass vor Ort 5G verfügbar und dass ein DSL-Anschluss der Telekom mit einem aktuellen Tarif gebucht ist und der Speedport Smart 4 zum Einsatz kommt.

Kunden müssen auch einplanen, den 5G-Empfänger zu montieren. Der Unterschied zwischen Hybrid 4G und Hybrid 5G ist, dass die Antennenmodule für den Empfang des Mobilfunksignals jetzt nicht mehr im Router verbaut sind, sondern in einer Außeneinheit – dem 5G-Empfänger. Das liegt daran, dass die höheren 5G Frequenzen kaum noch ins Gebäudeinnere kommen und somit das Empfangssignal für eine performante Übertragung zu schwach ist.

Einschränkungen:

  1. Der Hybrid Modus ist nicht im Display auswählbar. Auf der Router-Oberfläche ist der Betriebszustand sichtbar.
  2. Der per Display verfügbare Speedtest funktioniert nicht im Hybrid-Modus. Alternativ kann ein beliebiger Speedtest im Browser oder per App genutzt werden.
  3. Sofern die Mobilfunkverbindung unterbrochen wird (z.B. Stromausfall am 5G-Empfänger), muss der Speedport Smart 4 neu gestartet werden.
  4. Fallweise erhöhte Latenz.
  5. Fallweise geringerer Speed (Down- und Upstream).
  6. Integrierter VPN-Service des Speedport Smart 4 ist noch nicht nutzbar.
  7. Keine Unterstützung DynDNS.
  8. Keine Unterstützung von Port-Weiterleitungen.
  9. Keine Unterstützung von Hybrid Ausnahmeregelungen (z.B. Umleitungen zu DSL)
  10. Keine Inbetriebnahme ohne DSL.
  11. Keine Unterstützung der Voice Redundancy (Festnetz-Telefonie über 5G only).

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Ein Kommentar

  1. Danke. Angemeldet. Ich berichte, wenn gewünscht und ich genommen werde.

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