Telekom bietet den Indoor Booster Basic an

Wir hatten im letzten Jahr darüber berichtet, dass die Telekom einen Indoor Booster 5G für Privatkunden anbietet. Mit diesem bietet man eine Leistung zur Verbesserung der 5G-Netzabdeckung im Zuhause von Kunden an. Der Indoor Booster 5G überwindet dabei auch Mauern und Fenster, die das mobile Signal abschwächen. Das 5G-Signal wird dabei von außen von einer Antenne aufgefangen und per Kabel nach innen an den Booster geleitet. Dieser benötigt lediglich einen 230V-Anschluss.

Seit heute gibt’s dann auch den Indoor Booster Basic. Wie der sich vom Indoor Booster 5G unterscheidet? Der Indoor Booster Basic überträgt kein 5G-Signal, sondern arbeitet mit 4G. Das Gerät bietet laut Telekom eine Grundversorgung für einen Raum. Dieses Serviceprodukt kann man kostenlos nutzen. Nur an den Installations- und Anfahrtskosten mit 89,95 € und den Versandkosten von 6,95 € beteiligt sich der Kunde einmalig.

Voraussetzungen? Tatsächlich eine sehr einschränkende. Im ersten Schritt muss man nämlich in Bayern wohnen. In anderen Regionen bietet man den Booster derzeit nicht an. Außerhalb des Gebäudes muss ein ausreichender Empfang gegeben sein. Das Gerät gibt ein vorhandenes Signal nach innen weiter, dazu ist es notwendig, dass die Außenversorgung hinreichend gut ist. So kann zum Beispiel eine starke Isolierung der Außenmauern überwunden werden. Außerdem muss die Möglichkeit bestehen, eine Außenantenne am Gebäude anzubringen. Die Erlaubnis muss ggf. durch den Eigentümer erteilt werden.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Man sollte vielleicht erwähnen, dass der Spaß momentan nur in Bayern funktioniert: „Im ersten Step starten wir wieder im Aktionsgebiet Bayern. In anderen Regionen Deutschlands ist eine Nutzung aktuell noch nicht möglich.“

  2. Ich finde Fragen nach dem Schema „Wozu braucht man das?“ immer ein wenig schwierig.
    Aber seitdem es Wifi-Call gibt, sehe ich hier den Anwendungszweck nicht.
    Vorausgesetzt, ich habe zu Hause eine brauchbare Internetverbindung: Welchen Vorteil würde mir dieses Gerät bieten, wenn mein Endgerät Wifi-Call unterstützt?

    • Ich denke da eher an Firmenhallen, etc. Privat sehe ich da auch wenige Use Cases

      • Für manche Autos.
        Renault verbaut z.b. nur Mobilfunk Empfänger und kein WLAN.
        Will ich die standklima oder Heizung einschalten geht das dann nicht.

    • Beispielsweise gehen SMS nicht per WiFi. Bei mir wäre das aber z.B. auch im Keller sehr nützlich. Ich hatte überlegt mir einen smarten Stromzähler einbauen zu lassen. Dafür braucht man aber LAN oder Mobilfunk im Keller. Habe leider beides nicht. Anstatt jetzt mit dlan oder so anzufangen, wäre eine solche Lösung natürlich deutlich interessanter.

    • Carsten C. says:

      Funktioniert WiFi-Call, wenn der Mobilfunkanbieter z.B. die Telekom und der Internetprovider z.B. Vodafone ist? Ich war bisher der Meinung, beides müsse vom gleichen Anbieter sein.

      • Ja, das funktioniert, auch wenn du unterschiedliche Anbieter hast. Letztendlich geht es den Anbietern ja darum, das Mobilfunknetz zu entlasten, da ist es denen egal, bei welchem Anbieter du das Festnetz-Internet hast.

  3. https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/smart-meter-wenn-die-zukunft-der-energieversorgung-im-funkloch-haengt-a-8e97735a-e407-4572-b71e-a08012985934

    Absurde Vorschrift für Smart Meter
    Wenn die Zukunft der Energieversorgung im Funkloch hängt
    Sie sollen die Stromversorgung vor dem Kollaps bewahren: Dumm nur, wenn Smart Meter keine Daten senden – weil sie wegen staatlicher Vorgaben im Untergeschoss eingebaut werden. Wer entscheidet so etwas?

  4. Wenn die Telekom sich anschicken würde auch innerorts in großen Städten Lowband im LTE-Bereich zu benutzen, bräuchte es solche Repeater nicht. Stattdessen wird vielerorts mit B1/B3/B7 gefahren, das noch im Energiesparmodus, ab und zu mal B8 oder B20. Da „kleben“ dann aber auch alle drin und es „tröpfeln“ die Bytes durch die Leitung.

    • DU bräuchtest dann keinen Repeater. Andere ggf. schon.
      Hier gibt es ein paar Bars die im Keller liegen. Da helfen dir weitere Frequenzen herzlich wenig.

  5. Holger B. says:

    Ist sehr clever von der Telekom, Netzabdeckung bzw. Signalstärke schlecht zu halten, damit man Kunden noch ein „wie selbst gebastelt wirkendes“ Hilfsgerät verkaufen kann.

    Diese 5G Verstärker kann man bei Amazon kaufen und sich selbst das Loch durch die Hauswand bohren (oder eine Fensterdurchführung machen). Die Telekom besucht es so gesehen nicht.

    • Ja, die Telekom kommt bei dir zu Hause vorbei und verstärkt die Isolierung der Wände, damit drinnen das Signal schlechter ist. Und das alles nur, um ihre „Hilfsgeräte“ zu verkaufen.

    • Andere Repeater darfst du halt nicht einfach selbst betreiben und aufbauen so lamge du keine Lizenz hast auf den entsprechenden Kanälen zu senden. In dem Fall hier ist die Telekom Betreiber, die haben natürlich eine entsprechende Lizenz. Da darfst du dich beim Gesetzgeber bedanken, nicht bei der Telekom.
      Wobei ich es eigentlich nicht blöd finde dass nicht jeder Hinz und Kunz auf Mobilfunkfrequenzen senden darf.

  6. In Zeiten von WifiCalling wohl eine echte Nischenlösung. Hatte schon einen Grund, dass die Nano-Zellen vom Markt verschwunden sind… so ein Repeater ist zwar technisch einfacher, aber inzwischen genauso überflüssig in 99% der Fälle.

    • SMS für 2FA z.B. geht zumindest über WiFi nicht. Ein Kollege immBüro hat ein Blackberry KeyOne. Das kann z.B. bei der Telekom auch kein VoWiFi.
      Auch o2 hat z.B. immer noch Femtozellen im Angebot.

  7. Thomas Grauvogl says:

    Die sollen lieber Mal dafür sorgen daß das Internet funktioniert, als wir noch den Alten Vertrag hatten war das nie ein Problem, aber dann mussten alle wechseln, jetzt ist es Teuer und funktioniert überhaupt nicht mehr .

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