Telekom: 25 Gigabyte Onlinespeicher auch für Nichtkunden mit Synchronisation a la Dropbox

Die Telekom ist seit Jahren dabei, wenn es darum geht, Onlinespeicher anzubieten. Schon lange bietet man das Mediencenter an, welches 25 Gigabyte Speicher bietet – für Kunden und Nichtkunden, was ja schon einmal eine Ansage ist.

Bislang war die Software eher so lala, sodass ich nicht in Erwägung ziehen würde, das Angebot der Telekom zu nutzen, doch in der letzten Zeit hat man anscheinend geschraubt, die Webansicht aufgebohrt und zudem noch etwas eingeführt, was meines Wissens vorher nicht so smooth funktionierte: die Synchronisation im Stil von Dropbox.

Quasi am PC Fotos in den synchronisierten Ordner werfen, damit diese automatisiert in der Wolke landen. Dateien dürfen maximal 2 GB groß sein, dies dürfte für viele Privatanwender mehr als ausreichend sein. Ich habe den Spaß eben für euch getestet und kann sagen: ja, funktioniert gut! Wer für den privaten Gebrauch 25 Gigabyte Speicher online benötigt, der darf gerne zuschlagen, kann man ja als Backup-Ort für irgendetwas nutzen.

Sharing-Möglichkeiten mit anderen sind bislang eher rudimentär in der alten Oberfläche des Mediencenters online eingebaut, man munkelt aber, dass die Telekom eifrig schraubt, damit die neue, bereits jetzt zu nutzende Beta-Oberfläche bald noch stark erweitert wird. Wie gesagt: funktioniert auch für Nicht-Telekom-Kunden wie mich, Telekom-Kunden mit Entertain im Abo können zusätzlich im Mediencenter befindliche Multimediadateien abspielen. (danke Johannes für die Mail!)

Ach, bevor ich das vergesse, Protipp 😉 Die kostenlosen 25 GB lassen sich auch ohne die Software gut nutzen, der kostenlose 25 GB-Speicher lässt sich klasse per WebDAV ansprechen 😉 Einfach mal https://webdav.mediencenter.t-online.de mit Software wie CyberDuck nutzen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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39 Kommentare

  1. @Pitti: schon https getestet?

  2. Kann man auch ohne den SyncKram einfach per Webdingen was hochladen und für anderen einen Link generieren, die auch ohne Account das laden können?

    Das fand ich bei Skydrive nämlich nett, aber das scheint dort nicht mehr zu funzen;/

  3. @Gurken: Etwas anderes binde ich per WebDav gar nicht ein.
    Beispielsweise bietet „cloudme“ nur ein unverschlüsselte http:// -Verbindung an – deshalb habe ich es schon aus diesem Grunde abgelehnt:
    http://www.cloudme.com/en/webdav

  4. PS: Einen Link zum Angebot würd ich auch nützlich finden. Lässt sich zwar ergooglen, aber im Artikel wär sicher noch Platz gewesen,)

  5. ich blicke das nicht 🙁

    Wie kann ich im Mediencenter eine bestehenden Ordner (c:\irgendwas) synchron halten? Also dass ich den Ordner mit seinem Namen behalte und lokal nutze, der Inhalt aber mit dem Mediencenter synchron gehalten wird.

  6. Ja super das ganze funktioniert nur mit Windows .. wo ist der Mac und Linux Client? … ist ja mal wieder typisch Telekom.
    Nix gescheites anbieten aber groß Werbung dafür machen.

  7. WebDAV hat zwischendurch funktioniert aber sehr langsam. Mittlerweile läuft da gar nichts mehr. Leider funktioniert das Mediacenter auch nicht unter Windows 8. Der Support weiß auch nicht, wann die Unterstützung kommt. Schade eigentlich.

  8. @Jürgen: Das stört mich bei den Sync-Tools auch immer. Die Daten müssen (so versteh ich das) immer in deren eigenen Ordner sein.
    Man kann jetzt also nichgt einfach x:\MP3s „freigeben“. Man müsste sich wohl dran gewöhnen, dass die Musik dann in x:\NameDesDienstes sind.

    Bestehende Ordner syncen, das wär was. Dann würd ich auch endlich mal mitmachen;)

  9. @Mark: Ich nutze das MC zwar Linux (s. Bild meines Beitrages von 13:22 Uhr), allerdings kann ich auch hier keinen Erfolg vermelden. In den letzten 14 Tagen habe ich den Datenbestand suggestive von 16 GB auf ca. 500 MB heruntergefahren – alles Übrige lade ich gerade herunter und verteile es auf die restlichen 7 Online-Festplatten. Solange dort keine Ordnung herrscht: “ Adieu Mediencenter“!

  10. @smk: Die Freigabe einzelner Ordner zum Sync funktioniert, jedenfalls soweit ich das richtig in Erinnerung habe mit Cubby (http://www.cubby.com) … :o)

  11. Nen Link zur Anmeldung wäre echt nicht schlecht gewesen. D
    anke an die schnellen (Mit)Leser, die in den Kommentaren darauf hinweisen und die Links bereitstellen.

  12. Danke für den Hinweis, so ganz werd ich aus dem Dienst aber nicht schlau. Da steht nix von Dateigrößen & Co. Scheitn so etwas anders zu sein als die bisher bekannten Dienste. Mal sehen was sich draus entwickelt, werde es mal im Auge behalten.

  13. Anmeldung + Hochladen in die „Telekom“-Cloud hat funktioniert.

    Kann mir jemand von euch sagen, wie ich diese Telekom-Cloud in die „CarotDAV“ eintrage?

    Schon mal vorab ein dickes Dankeschön.

  14. @Pitti: Also bei mir geht https ohne Probleme.

    [img src=“http://d.pr/i/WXja+ „]
    Direkt: http://d.pr/i/WXja

  15. @Gurken: Momentan funktioniert es bei mir auch. Allerdings ist das Mediencenter nach wie vor unzuverlässig! Aus diesem Grunde habe ich jetzt sämtliche Daten dort entfernt und auf andere Provider verteilt. Die 25 GB bleiben somit erst mal als Reserve – in der Hoffnung, dass es irgendwann mal benutzbar wird. 😉

  16. Macht ne „super“ Eindruck wenn schon die Anmeldung wegen Bugs nichts funktioniert. „Der Name muss eingegeben werden“ „Es muss eine Angabe erfolgen“ … Ist beides passiert und der Name und Vorname wurde bereits auf der 1. Seite der Anmeldung eingegeben. Lächerlich, typisch T-COM 😀

  17. Die richtige URL für noch nicht Kunden muss lauten: https://mediencenter.t-online.de/
    Zusätzlich gibt es bei Anmeldung auch noch eine Mailadresse dazu.
    Danke für den Tipp, Cloudspeicher kann man ja nie genug haben für die vielen Backups.

  18. Ist der WebDav Zugang ähnlich „performant“ wie der bei GMX?
    Denn bei 1&1 dauert der Upload irgendwie deutlich länger, als wenn bspw. die gleiche Datenmenge via FTP transferiert wird – und an der Verschlüsselung kanns nicht wirklich liegen, denn dieser Overhead ist einerseits minimal und andererseits eher für die CPU zu bewerkstelligen.
    Es gibt ja unter Windows die Einstellung für die Internet-Settings, diese gelten für den IE und auch für die WebDav-Einbindung via Explorer – nur ist der übliche Trick, den man so liest, nicht hilfreich – im Netz steht an verschiedenen Stellen, dass man unbedingt die Checkbox für „automatische Suche der Einstellung“ deaktivieren muss, wenn WebDav mit „normaler“ Geschwindigkeit laufen soll – hat nur leider nichts geholfen.
    Irgendeine andere Idee?

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