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Telekom: 15.000 zusätzliche Antennen für das 5G-Netz

Die deutschen Mobilfunkbetreiber sind fleißig. Bei O2 gab es ja Rüffel, weil man die Auflagen bisher teilweise nicht erfüllen konnte – und bei der Telekom will man vorpreschen und flotter sein. Aus diesem Grunde wolle man dafür sorgen, dass zusätzliche 15.000 Antennen bis zum Ende der Woche im 5G-Netz arbeiten. Mit dabei sind laut Telekom-Medieninformation Großstädte wie Nürnberg oder Hannover. Ebenso funkt 5G aber in ländlicheren Gebieten wie Schwanebeck im Harz oder Westerland auf Sylt. Auch der Movie-Park in Bottrop ist mit 5G dabei.

Die Telekom nutzt für ihren 5G-Ausbau unterschiedlichen Frequenzen. Der Fokus liegt auf den Frequenzbändern 2,1 GHz und 3,6 GHz. Die 15.000 neuen 5G-Antennen funken auf der 2,1 GHz-Frequenz. Man hat hier also einen variablen Einsatz von Mobilfunk-Frequenzen. Die Telekom nutzt dafür 15 Megahertz (MHz) im 2,1 Gigahertz-Band für LTE und 5G. Davon stammen 5 MHz aus dem bisherigen 3G-Spektrum und werden umgewidmet.

Im ländlichen Bereich werden die Geschwindigkeiten teilweise mehr als verdoppelt. Hier können Kunden mit bis zu 225 MBit/s surfen. Weiterhin Ziel des Unternehmens: Noch im Juli die Hälfte der Bevölkerung mit 5G versorgen zu können. Wie man aber weiß, ist: 5G nicht überall gleich. Während es auf dem Land eben bis zu 225 MBit/s sind, kann man in der Stadt auch mal 600 bis 800 MBit/s erreichen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. Nachtfalke says:

    Die Karte kann man sich hier anschauen:
    https://t-map.telekom.de/tmap/resources/apps/coverage_checker/index.html?lang=de

    Das sieht schon sehr ansehnlich aus.

    • Immer eine Frage des Wohnorts. Das nächste 5G Inselchen befindet sich 15 km von mir entfernt. Bin schon über LTE froh, da komme ich immerhin auf 8 MBit/s.

      Das ganze kotzt mich einfach nur noch an. Diese Erfolgsmeldungen sind toll, aber für Landeier einfach ein Schlag ins Gesicht.

      • therealThomas says:

        Naja, dass Standorte auf dem Land weniger (oder teilweise sogar gar nicht) wirtschaftlich sind, empfinde ich weniger als einen Schlag ins Gesicht, sondern eher als logisch…

        • Der Aspekt der Wirtschaftlichkeit ist mir schon klar. Aber warum schaffen es andere Länder jeden Winkel auszuleuchten? Steht da nur der Staat hinter?

      • Wer soll den Ausbau auf den Land bezahlen? Wirtschaftsunternehmen? Oder gar Aktienunternehnen wie die Telekom, wo jeder Aktionär nein sagt?

        Bleibt eigentlich nur der Staat und der will nicht

        • Dafür hat doch inzwischen fast jedes Kaff auf dem Land Glasfaser mit Gigabit, während ich bis Anfang des Jahres maximal 100Mbit mitten in der Stadt bekommen konnte..

          • Ich wohne in einem Stadtgebiet mit 10.000 Einwohnern (Stadtrecht aus dem Mittelalter) und habe 16 MBit DSL, 8 MBit Lte bei voller Empfangsstärke.
            Ich bin hilflos.
            Nix Glasfaser

          • Bloß weil Glasfaser ausgebaut wird bedeutet das nicht eine deutlich höhere Geschwindigkeit. ImNachbarort wurde ausgebaut und die haben jetzt die Wahl zwischen 50, 100 und 150 Mbit Tarifen. Aber hey immer noch besser wie die instabilen 6-8Mibt von der Telekom.

  2. Ich bin erstaunt, wie schnell das geht (ja die Masten stehen schon). Erst vor ein paar Tagen gelesen, das unsere Mini Stadt auch 5 G von Telekom & Vodafone bekommt bzw. schon im Gange ist. O2 leider noch nicht. Hier hatten sich schon welche formiert und Unterschriften gesammelt um 5 G zu verhindern. Die Stadt habe aber hier keine Handhabe (nur auf den Mast Standort, die ja schon stehen).

    • Es handelt sich aber halt nicht um das „echte“ 5G, also nicht um die Frequenzen, die dann die wirklichen Vorteile von 5G bieten werden. Was jetzt gemacht wird, spielt sich hauptsächlich auf der Softwareebene ab. Die Arbeit wurde schon langer vorher erledigt. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich somit von den Ausbauaktionen der Vorgängertechnologien.

      • Für die richtigen Frequenzen braucht man dann neue Sendemasten oder wie ist das gemeint?

        • für 3,6Ghz –> Ja, da die Frequenzen weniger weit reichen wodurch mehr erforderlich werden.

          Ist aber eher unwahrscheinlich, da der Wechsel des 3G Netzes in ein 5G Netz schnell eine weite Verbreitung des 5G Standards mit ordentlicher Kapazität verspricht. Auf dem Land wird also „richtiges 5G“ tendenziell länger keine Rolle spielen. Ist für die meisten Endkunden wohl aber auch irrelevant, da das „Mehr an Bandbreite“ vorerst das Wichtigere ist.

          • Es wird wohl auch in Ballungszentren noch einige Zeit vergehen bis „echtes“ 5G in größeren Flächen eingesetzt wird.

            Zumindest bei der Telekom ist mir nicht bekannt, dass irgendwo 5G im SA-Modus eingesetzt wird.

    • wie HO schon sagt, aktuell ist das mehr ein Marketing Gag statt Fortschritt. Man hätte genauso gut einfach LTE allein auf den Frequenzen freischalten können. Aber positiv ist es natürlich vor allem im ländlichen Bereich, wo durch die Freigabe der 2,1Ghz nun das 800Mhz Band geschont wird.

  3. LTE und FTTH gingen bei uns schon. Jetzt sogar 5G. Ich wohne eindeutig richtig.

  4. Wolfgang D. says:

    Sogar 6G ist bereits in der Vorbereitung, damit telefoniert man dann noch schneller, und der Akku leert sich beim Zuschauen.

  5. Hat 5G nicht mit Corona zu tun? Werden wir jetzt alle sterben? Sollten wir die nicht verbrennen und dabei Ares anbeten und um Hilfe bitten? Evtl auch noch Odin?

  6. Hauptsache der Movie-Park Bottrop ist dabei xD

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