Telegram: Update bringt u. a. verbessertes Streaming mit

Der Messenger Telegram ist für viele ein Benchmark bezüglich der Funktionen. Nun rollt ein neues Update an, welches nicht nur neue Funktionen an Bord hat, sondern auch für Feinschliff sorgt. Nutzer haben generell „unbegrenzten Speicherplatz“ und können Dateien bis zu 2 GB Dateigröße versenden. Laden sie im Chat Dateien herunter, erscheint ab sofort ein neues Symbol in der Suchleiste. Optisch geht’s bei Android weiter. Im Nachtmodus erscheinen unter anderem die Panels transparent, sodass Nutzer Chathintergrund, Sticker und Medien besser sehen können.

Erwähnenswert ist sicherlich auch die Tatsache, dass man jetzt die Links „angefasst“ hat. Mir entzieht sich derzeit nur die Ahnung, warum ich jene Möglichkeiten nutzen sollte, aber nun gut: Jeder kann in den Einstellungen einen @benutzername erstellen – so kann einen jeder über die Suche oder den persönlichen t.me/Benutzername-Link anschreiben, ohne die Telefonnummer kennen zu müssen.

Das Update erweitert die Links. Nutzer können jetzt einen t.me-Link mit einer Handynummer erstellen, das öffnet einen Chat mit ihnen. Solche Links funktionieren nur, wenn die Privatsphäre-Einstellungen (Privatsphäre ? Telefonnummer) die Auffindbarkeit nach der Handynummer erlauben. Die Links sehen so aus: t.me/+49123456789. Wichtig ist das internationale Nummernformat.

Ebenfalls spannend: Ihr könnt euren Telegram-Kanal zum Games-Streaming nutzen. Gruppen und Kanäle unterstützen Live-Videoübertragungen mit unbegrenzten Zuschauern. Bei Telegram habe man festgestellt, dass professionelle Blogger und Journalisten zunehmend Telegramm-Livestreams nutzen, um ihre Abonnenten zu erreichen.

Mit diesem Update können Nutzer mit Streaming-Programmen wie OBS Studio und XSplit Broadcaster senden und ganz einfach Overlays und Multi-Screen-Layouts hinzufügen, die jeden Telegram-Kanal in einen professionellen Fernsehsender verwandeln. Hier einmal in einem kurzen Video zu sehen.

Um mit diesen Programmen zu streamen, starte einen neuen Videochat in deiner Gruppe oder einen neuen Livestream in deinem Kanal, tippe auf die Schaltfläche ‚Starten mit‘ und gib die dort gefundenen Daten in dein Streaming-Programm ein.

Zu guter Letzt: Mit den t.me-Links wie bspw. t.me/caschy kann jeder eine Vorschau von Profilen, Beiträgen oder ganzen öffentlichen Kanälen in seinem Browser sehen und das sogar, wenn die Person sich noch nicht bei Telegram registriert hat. Diese “Web-Vorschauen” haben eine neue Optik erhalten und fügen Chathintergründe und Designelemente des voll funktionsfähigen Telegram Web-Clients hinzu.

An dieser Stelle auch einmal der Hinweis auf unsere Telegram-Gruppe. Schaut gerne rein, sagt „Hallo“.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Irgendwie kosmisch…wollte den Telegram Channel joinen, was auch kurz (ich glaube) klappte, aber dann war ich wieder draussen und wenn ich versuche beizutreten kommt die Meldung „Die Gruppe ist nicht zugänglich“ Ich dachte erst ich bin gebannt, aber ich hatte ja nicht mal zeit „hallo“ zu schreiben xD

  2. „… professionelle Blogger und Journalisten zunehmend Telegramm-Livestreams nutzen“
    Da musste ich doch tatsächlich an Russia Today denken.

    • Eher die andere Seite, gerade die Leute die von solchen Regimen verfolgt werden, kommunizieren gerne über Telegram, weil Putin und co diesen Messenger nicht kontrollieren können. Selbst der ukrainischen Präsident nutzt den Messenger derzeit um sein Volk und den Rest der Welt zu erreichen.

      Die Inhaber von Telegram sind eh mit Putin verfeindet und deshalb damals ja auch aus Russland geflüchtet nach dem Verkauf von Vkontakte oder wie das heißt.
      Korrigiert mich bitte, falls nicht auf dem aktuellen Stand oder was falsches gesagt habe

  3. Nur eine Frage der Zeit, dass Telegram irgendwann mal im Dienst der russischen Geheimdienste steht (vielleicht sogar schon längst, wer weiss ?!). Mich wundert, dass etwa seit längerem auch die Putin-Junta fleißig dort postet, obwohl Telegram mal dort sogar mal gesperrt werden sollte. Irgendwie scheint mir Telegram, bzw. das Modell dahinter zunehmend suspekt.

  4. Die Livestreams sind aber vermutlich wirklich nur live zu verfolgen und sind später nicht mehr abrufbar, oder?

    • Kommt drauf an, ob der Produzent das aktiviert. Wenn man einen Livestream startet kann man auswählen, ob der Stream dauerhaft gespeichert werden soll.

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