Bei Telegram bewegt sich offensichtlich etwas. Gerade in Deutschland kam der Messenger in der letzten Zeit immer mehr ins Rampenlicht. Bei den Techies aufgrund seiner Funktionen und Möglichkeiten – und manche Personen finden dort eine zweifelhafte Heimat, um Hass und Hetze zu verbreiten. Dies wiederum sorgte dafür, dass sich unter anderem das Innenministerium mit Telegram und den Betreibern auseinandersetzen wollte und musste:
Telegram: Innenministerium konnte Kontakt aufnehmen
Telegram-Kontroverse: Apple angeblich als Helfer der Bundesregierung
Bundesinnenministerin Faeser: Eine Abschaltung Telegrams sei nicht das Ziel
Telegram: Bundeskriminalamt setzt Taskforce ein
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Gestern Abend wurde #AttilaHildmann|s #Telegram|kanal gesperrt. Telegram begründet dies mit Verweis auf "lokale Gesetze". Das ist neu. Gibt es einen Paradigmenwechsel bei Telegram? 1/9 pic.twitter.com/RH1j5hJLFh
— CeMAS (@cemas_io) February 9, 2022
Laut dem Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS), welches Verschwörungsideologien, Antisemitismus & Rechtsextremismus im Auge hat, seien zahlreiche Kanäle aus Deutschland nicht mehr erreichbar, in denen Ideologien und Aussagen von Attila Hildmann geteilt wurden. Beim Aufrufen jener Kanäle wird angezeigt, dass diese gegen lokale Gesetze verstoßen. Der von uns eingebettete Thread von CeMAS ist ganz interessant, da er verschiedene Punkte anspricht – denn es ist nicht klar, wieso nun gesperrt wird – und wieso nicht konsequent. Von der Sperrung sind bisher nur Hildmann-Kanäle betroffen – aber es wurden nicht alle Hildmann-Kanäle gesperrt. Der Größte mit rund 63.000 Abonnenten ist auch weiterhin online.
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