Caschys Blog

Telegram: E-Mails nicht gelesen – in Brasilien verboten worden

Telegram wurde in Brasilien verboten. Dies hat der Oberste Gerichtshof des Landes entschieden. Hierfür wurden unter anderem auch Apple und Google angewiesen, die App im Land nicht mehr zugänglich zu machen. Konkret hatte man in Brasilien Telegram aufgefordert, falsche Wahlinformationen zu löschen. Telegram solle laut Berichten zwar Kanäle gelöscht haben, es heißt jedoch, dass Telegram nicht mit den Behörden zusammengearbeitet habe. Daraufhin erfolgte das Verbot.

Nun hat sich Telegram-Kopf Pavel Durov zu Wort gemeldet – und der Grund, den er zur verpassten Chance zur Zusammenarbeit angibt, ist schier unglaublich. Das Ganze wäre ein E-Mail-Problem gewesen. Man sei einer früheren Gerichtsentscheidung Ende Februar nachgekommen und habe mit dem Vorschlag geantwortet, künftige Takedown-Anfragen an eine spezielle E-Mail-Adresse zu senden. Leider muss diese Antwort verloren gegangen sein, da das Gericht bei weiteren Versuchen, Telegram zu erreichen, die alte allgemeine E-Mail-Adresse verwendete.

Infolgedessen verpasste man die Entscheidung von Anfang März, die eine weitere Aufforderung zum Takedown enthielt. Jetzt aber habe man die Nachricht gefunden und werde dem Gericht weitere Informationen zukommen lassen. Die letzten 3 Wochen waren für die Welt und für Telegram beispiellos, so Durov. Das Moderationsteam wurde mit Anfragen von verschiedenen Seiten überflutet. Man sei sich aber sicher, dass, sobald ein zuverlässiger Kommunikationskanal bestehe, dass man das Problem mit den in Brasilien verbotenen Kanälen in den Griff bekomme.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Aktuelle Beiträge

Die mobile Version verlassen