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Telefoniert Mac OS X Lion nach Hause?

Wow, ganz neue Erkenntnis? Wohl kaum. Unser beliebter i-Dienstleister hat jede Menge Daten am Start, sofern man über iTunes oder den Mac AppStore Dinge einkauft. Dies sind unter Umständen Adresse, Kreditkartenkarten und Co. Auch die Legalität des kommenden Betriebssystem Mac OS X Lion wird  nun mit einer Apple ID geprüft – so jedenfalls die Munkeleien. Was heißt das nun konkret?

Mac OS X muss über den Mac App Store bezogen werden – jedes so erworbene Programm hat also die passende Apple-ID intus. Was passiert denn, wenn ich mit meinem gekauften Mac OS X Lion an einen anderen Mac gehe, installiere, später aber einen anderen Apple-Account nutzen will? Don’t know.

Fakt ist: 5 Geräte darf der gemeine Apple-User sein Eigen nennen, dann ist Schicht im Schacht. Die bisher im Netz verfügbaren Mac OS X-Developerversionen setzen zwingend eine Internetverbindung voraus, damit bei Apple authentifiziert werden kann – auch bei selbst erstellten Installationsmedien wie USB-Stick & Co. Bin mal gespannt, wie das Ganze in der Realität aussieht.

Ich kenne bereits jetzt einige Leute, die sich über den 4 GB Download aufregen, da bei ihnen nur Schmalspur-Internet verfügbar ist. Jaja, Apple. Leider nicht nur immer einfach – eher kompliziert. Was passiert zum Beispiel mit dem System, wenn ich meinen Rechner verticken will? Lion wäre dann ja an meinen Account gebunden und nicht an den des Käufers und und und. Bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Momentan ist da ja fast Microsoft sympathischer 😉

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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40 Kommentare

  1. Wie schon in den Kommentaren zu http://www.admartinator.de/2011/06/14/lets-feed-the-trolls/ und http://www.devblogger.de/apple/ein-paar-worte-zur-mac-app-store-exklusivitaet-von-mac-os-x-10-7-lion/ erwähnt, zählen wohl auch Windows-PCs zu diesen 5 Geräten. Es gibt sicher einige Nutzer, die — Macs und PCs addiert — auf mehr als 5 Geräte kommen. Müssen diese nun Lion 2x kaufen, nur weil iTunes auf machen PCs aktiviert ist?

  2. Was mich persönlich am meisten stört: Man muss sich das Installationsmedium nach dem Download selber basteln oder darauf vertrauen, dass bei Geräten mit Lion auf einer Rettungs-Partition die Festplatte möglichst keinen Crash erlebt.

    Ich persönlich habe lieber einen Karton mit Datenträger aus dem Presswerk im Schrank, als irgend eine selbstgebrannte DVD (die vielleicht in 2 Jahren nicht mehr lesbar ist) oder einen USB-Stick, der schnell mal in einer Sofaritze verschwunden ist.

    @Ben Frei nach der iPhone-Werbung: Wenn Du eine Beschränkung auf 5 Geräte hast, hast Du eine Beschränkung auf 5 Geräte.

  3. Ich schätze wenn man den Mac vertickt, wird es wie gewohnt laufen: Die Apple-ID muss auf dem Gerät deaktiviert werden. Ein Verkauf von OS X Lion geht also nicht.

    Interessant wird auch der Ablauf im Geschäftsumfeld: Angenommen Firma XY hat 100+ Macs rumstehen – brauchen die nun 20 Apple-IDs um auf jedem einzelnen Mac 4GB laden zu dürfen? Na dann viel Spaß. 😉

  4. Also ich finde das „Lizenzmodell“ hinkt einfach noch etwas.
    Dieser Mischmasch aus „per seat“ und „per user“ kann m.E. so nicht funktionieren.

    Aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Ich finde Spekulatius ist eher was für Weihnachten und nichts für ein OS-Release.

  5. Stimmt, da war ja was. Der App Store ist ja nun „per user“. Wie sieht das nun mit Lion aus?

  6. Ich werde vorerst bei Snow Leopard bleiben. Ich erstmal keine neuen Restriktionen annehmen, wenn es mir keinen Nutzen bringt. Ehrlich gesagt habe ich auch keinen Bock 4 GB zu saugen. Gibt ja nicht überall schnelles Internet. Das ist ein Aufruf an Apple: Bitte verteilt Lion auch noch per CD! Falls mir Mac OS X Snow Leopard zu alt wird, dann installiere ich mir sonst ein Linux auf der Kiste.

    Klaus

    P.S.: Cashy, kannst du die Mailadresse ändern? Ich habe mich vertippt. Ich möchte nicht für jemand anderen schreiben…

  7. Ich tippe darauf das es wie früher bei den Familienlizenzen sein wird. Man nimmt sie, installiert sie und gut. Warum auch nicht? Da jedes OS X Lion über den Appstore gekauft wurde ist jede Kopie von OS X Lion von vornherein legal, also auch noch nach einem Verkauf. Da jeder User sowieso legal 5 Kopien von Lion installieren darf sollte das unter Freunden kein Problem sein.

  8. Gequeoman says:

    Immer diese Dortmund-Schleichwerbung ;-D

  9. Ich werde abwarten! „Für nebenher“ läuft Snow Leopard prächtig – Eile ist für mich nicht geboten.

    Die Apples werden schon „nachlegen“ – da bin ich von überzeugt. Und wenn nicht: dann spar ich mir eben die 24,- oder 30,- – solange wie der iMac vom Caschy hält Snow Leopard wohl auch… :mrgreen:

    NICH MIT HUGO!

  10. Schönes Dede Trikot 😉

  11. Soweit ich weiss, gibt es diese 5 Device Regelung nur im iTunes Store, der MAS kann so oft den selben Account nutzen, wie gewohnt…

  12. Da wird weder auf Legalität geprüft noch gesperrt. Das ist Blödsinn.

    Ich habe bei der ersten Installation von 10.7 Lion noch mit Little Snitch gesperrt, bei weiteren Versuchen aber nicht mehr. Und Apple könnte Problemlos überprüfen ob ich ein berechtigter Developer bin, sie schieben mir aber bisher keinen Riegel vor. Eine „Activation“ wie unter Windows wird es hier auch weiterhin nicht geben.

    Ja ja, bin eine pöhser Pursch…

  13. Hm, man kann ja Geräte aus dem iTunes Store abmelden, hab ich schon öfter gemacht.
    Ich glaube nicht, dass dann Lion aufhört zu laufen.
    Auch glaube ich nicht, dass die fünf Geräte auf die im iTunes Store angemeldeten Geräte bezogen ist, bei Apple werden sie schon wissen, dass Lion auf einem iPhone, iPod und iPad nicht läuft 🙂

  14. Ohne jetzt Apple aufs übelste verteidigen zu wollen, aber bei Microsoft habe ich auch schon so einige Probleme mit der Aktivierung gehabt, z.B. wenn ich bei einem von unzählig vielen Neuinstallationen saß und Windows mir sagte, dass die Aktivierung fehlgeschlagen ist, weil ich die Lizenz schon zu oft verwendet habe.

    Zu deinem Problem mit dem Weiterverkaufen: Steve ist wahrscheinlich immer noch davon überzeugt, dass es keinen Markt für gebrauchte Apple-Produkte gibt.

  15. Microsoft IST sympathischer. Während Apple seine Software immer weiter einschränkt und Standards ignoriert (kein Bluray, lol), entfernt Microsoft immer mehr seiner Patchworklösungen, siehe neuer IE oder die native Unterstützung von HTML5 in Windows 8.

  16. Apple hatte bisher für mich das bessere OS. Aber sympathisch? Apple war doch eher Überheblich.
    Dazu kommt noch, dass die Firma sehr unzuverlässig ist – mobile me, iWeb, PPC, Server….

  17. Naja, schlussendlich wirds darauf hinaus laufen, dass man Mac wieder aus der Datenbank löscht die man verkauft. Snow Leopard wird wieder installiert aus der Verpackung und der Käufer kann sich Lion aufspielen sofern er es hat.
    Insofern seh ich da weniger Probleme, der Käufer kann sich Lion ja für 30$ ziehen, also nicht tragisch bei den Preisen die selbst für Occasion Macs bezahlt werden.

    Ich bin kein Apple-Fanboy oder so, aber finde das weniger schlimm. Das mit dem Vertrieb über den Mac App Store finde ich nicht wirklich toll, 4GB saugen kratzt mich gar nicht, ich glaube es geht da auch um App Store Promotion und um zu zeigen wo man in Zukunft hin will – weg vom Datenträger – hin zur Cloud…

  18. @m3adow: Gibt es außer dem rippen von Filmen eine Anwendung die einen Blueray Laufwerk benötigen würde?

  19. Klärt diese Seite vielleicht etwas?

    http://www.maclife.de/mac/software/sonstiges/mac-app-store-wieviele-macs-sind-pro-app-erlaubt-upd

    Ich denke, bei vielen wird iTunes und Mac-App-Store im Geiste durcheinandergewirbelt.

    iTunes betrifft aber nur die Musik und Filme… mit den fünf erlaubten Geräten = das bedeutet dann: Musik auf 5 Macs und beliebig vielen iDevices.

    Eine Zwangsregistrierung von Software finde ich dennoch störend.

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