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Telefónica Deutschland unterstützt ab sofort AML bei Notrufen im O2-Netz


AML – das steht für Advanced Mobile Location und wird ab sofort im O2-Netz unterstützt. Android-Smartphones können so im Ernstfall beim Absetzen eines Notrufs direkt den Standort übermitteln, bekannt auch als Android Emergency Location Service (ELS). Als Nutzer muss man das nicht aktivieren oder gar eine App installieren, sobald man einen Notruf an die 112 absetzt, wird die GPS-Funktion aktiviert und der Standort an die Rettungsleitstelle übermittelt (falls diese AML schon unterstützt, das ist nämlich nicht überall der Fall).

Circa ein Drittel der rund 250 Rettungsleitstellen können die Standortdaten schon empfangen, die restlichen werden nun sukzessive damit ausgestattet. Im Ernstfall eine sehr praktische Sache, man weiß ja nicht immer exakt, wo man sich gerade befindet.

„Das Wohlbefinden unserer Kunden steht für uns an erster Stelle. Mit unseren digitalen Services wollen wir den Alltag unserer Kunden kontinuierlich verbessern – nun helfen wir im Ernstfall sogar dabei, Leben zu retten“, so Pia von Houwald, Director B2P Digital Processes und Services bei Telefónica Deutschland. „Uns war es deshalb ein besonderes Anliegen, das neue Notrufsystem AML in unsere Systeme zu integrieren. Das Zusammenspiel zwischen Netzbetreibern, Leitstellen sowie Endgeräte- und Softwareherstellern zeigt, wie die digitale Transformation konkreten Mehrwert für Verbraucher schaffen kann.“

Die Unterstützung im O2-Netz gilt natürlich auch für alle Partnermarken, nicht nur für direkte Kunden von O2. Da Ganze ist bereits seit September aktiv, sofern ihr also ein Smartphone mit mindestens Android 4.0 und installierten Play Services einsetzt, nutzt ihr das künftig bei Notrufen auch.

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