Telefónica Deutschland erhält von Tele Columbus Zugriff auf die Kabel- und Glasfaser-Netze

Telefónica Deutschland will über seine Marke O2 noch mehr Kunden schnelles Festnetz-Internet anbieten. Deswegen hat man nun eine neue Kooperation mit Tele Columbus bestätigt. Dadurch erhält Telefónica Deutschland langfristigen Zugriff auf die Kabel- und Glasfaser-Netze des Anbieters. Als Ergebnis soll es für O2 möglich sein, seinen Kunden in Zukunft Datengeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s bereitzustellen.

Da ist man natürlich auch direkt dabei mit Eigenlob zu glänzen: „Dank der Zusammenarbeit mit Tele Columbus wird Telefónica Deutschland perspektivisch über die größte Breitband-Netzabdeckung aller Anbieter hierzulande verfügen„, tönt es da bereits vonseiten des Unternehmens. Das Ziel bleibe es dabei für Telefónica Deutschland, zum „Mobile Customer & Digital Champion“ zu werden, wie man es dann selbst betitelt.

Bereits im Mai hatte man, um auf jenem Weg zu bleiben, eine deutschlandweite Vereinbarung im Festnetzbereich mit Vodafone geschlossen. Dadurch seien höhere Geschwindigkeiten als bei VDSL möglich. Zudem verweist man im Festnetzbereich auch noch auf seine langjährige Kooperation mit der Deutschen Telekom. Für die Marke O2 sei dabei wichtig, nicht als reiner Mobilfunkanbieter aufzutreten, sondern für Privat- wie Geschäftskunden neben Mobilfunkservices auch Festnetz- und DSL-Dienstleistungen anzubieten.

Da strebt man natürlich auch nach All-In-One-Tarifen, wie etwa dem schon länger verfügbaren O2 My All in One. Für Entertainment will man mit O2 TV sorgen, der IPTV-Lösung des Unternehmens. Nun könnte man sticheln, wenn es dann auch noch mal mit der Netzabdeckung im mobilen Bereich klappen würde – denn die ersten Kommentare, die darauf anspielen, erwarte ich bereits.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Genau das ist der Knackpunkt bei o2. Schlechte Netzabdeckung und mieser Service. Ok, der Service ist bei jedem Anbieter mies, allerdings braucht man den bei den anderen Anbietern nicht so oft in Anspruch nehmen.

    • Wie kann man Service messen ohne Subjektiv zu werden? Es melden sich die Leute Ehr lautstark zu Wort wo es nicht gut lief.
      Das heisst nicht das es so furchtbar ist wie man beim Lesen im Netz glauben könnte.

    • Ich musste den O2 Service nur für meine eSIM in Anspruch nehmen und da lief alles super. Ich bin jetzt schon seit mehreren Jahren Kunde und habe keine Probleme. Gibt also solche und solche Fälle.

  2. Na das wird ja eine Traumkombi: O2 steht für mich in erster Linie für schlechtes Netz und mittelmäßigen Service. Gegenüber TeleColumbus ist O2 aber quasi schon Premium, denn TeleColumbus versagt in allen Bereichen: Netz, schnell wenn vorhanden aber ständige Ausfälle. Service, Fehlanzeige. Das Böse hat einen neuen Namen.

    Vor O2 konnte ich immerhin flüchten. Dank nur schwachem DSL und der Vorgabe durch den Vermieter hänge ich bei TeleColumbus fest. Und die Inkompetenz dieses Anbieters ist wirklich unvergleichlich.

    • Das mit dem schlechten Netz kann ich nicht bestätigen. Ich wohne in einem Ort mit circa 25000 Einwohner und mit der Telekom bekomme ich nur GSM/EDGE und mit O2 LTE. Beim Rückholanruf von der Telekom gaben sie klein bei als die Person am Telefon mit bestätigt hat das laut dem Telekomprogramm tatsächlich nur sehr schlecht Netz gibt bei mir im Ort.

      • Klar, ist immer sehr ortsabhängig und verändert sich auch über die Zeit. Wenn man in seinen „Aufenthaltsgebieten“ gut abgedeckt ist, ist das natürlich super. Ich bin jetzt seit zwei Jahren bei Vodafone und daher nicht mehr topaktuell was O2 angeht. Davor waren meine Erfahrungen in Berlin allerdings: Sobald ich in den Bereich des S-Bahnrings kam, hatte ich vollen Empfang und bestes Netz. Konnte nur leider trotzdem selten Daten übertragen. Ich hab regelmäßig irgendwo in der Innenstadt gestanden und konnte nicht mal eine simple Email versenden. Am Stadtrand war dann meistens alles wunderbar,

  3. Eine Horrorvorstellung: der schlechteste Mobilfunkanbieter verbündet sich mit dem absolut mieseserabelsten Kabelnetzbetreiber. Ist man zu Hause, hat man einen völlig veralteten Kabelrouter, der kein stabiles WLAN hinbekommt. Dazu einen Schrotthaufen (Advance TV Box) für den Kabel TV Empfang. Verlässt man die Wohnung tappt man von einem Funkloch ins nächste.

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