Das Unternehmen hinter O2 – Telefónica – hat die vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2019 veröffentlicht. Zwar vermeldet man ein Wachstum, auf der anderen Seite macht man dabei aber auch Verluste. Das Periodenergebnis für das Geschäftsjahr betrug minus 212 Millionen Euro, nach minus 230 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Grund für das negative Ergebnis sind nach wie vor Abschreibungen im Zuge der Netzintegration.
Im abgelaufenen Jahr konnte Telefónica Deutschland laut eigener Aussagen bei Mobilfunkkunden punkten. Von Januar bis Dezember stieg die Zahl der Vertragskundenanschlüsse um 1,45 Millionen. Allein im vierten Quartal kamen 456.000 zusätzliche Anschlüsse hinzu. Insgesamt stieg die Zahl der Mobilfunkanschlüsse auf über 46 Millionen. Hierbei inbegriffen sind aber Mobilfunkanschlüsse mit einem Inaktivitätszeitraum von maximal sechs Monaten, sonst wären es deutlich weniger:
In dieser Folge stieg aber auch der mobile Datenverbrauch: Im vierten Quartal betrug das Wachstum 58 Prozent. Über das Gesamtjahr hinweg transportierte das O2-Netz rund 1 Milliarde Gigabyte an Mobilfunkdaten. Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg 2019 um 6,1 Prozent auf 2,21 Millionen, was insbesondere an der starken Nachfrage nach VDSL-Verbindungen lag.
In diesem und im kommenden Jahr sollen die Investitionen auf 17 bis 18 Prozent des Umsatzes ansteigen, was mehrere hundert Millionen Euro im Jahr an zusätzlichen Infrastrukturausgaben bedeutet. Aus dieser Basis plant Telefónica Deutschland, ihren Umsatz bis 2022 kumuliert um mindestens 5 Prozent gegenüber dem abgelaufenen Jahr zu steigern.
