TeamViewer 13: Beta-Version ab sofort verfügbar

Nicht nur diejenigen, deren Eltern nicht unbedingt um die Ecke wohnen und demnach spätestens beim nächsten Besuch zu Weihnachten wieder einmal die „Könntest du mal eben nach dem PC schauen?“-Frage gestellt bekommen, kennen TeamViewer. Die Fernwartungs-Software wird von diversen Unternehmen eingesetzt, um die Rechner ihrer Kunden schnell und unkompliziert aus der Ferne warten zu können und nicht jedes Mal einen Techniker aussenden zu müssen. Version 13 steht nun so langsam in den Startlöchern und verspricht zahlreiche Neuerungen – in der ab sofort verfügbaren Beta-Version kann sich nun jeder ein Bild davon machen.

Folgende Änderungen bewirbt das Unternehmen für TeamViewer 13 unter anderem:

  • Ausgebaute Plattformunterstützung, verbesserte Benutzerfreundlichkeit, Leistung und Produktivität sowie neue Enterprise-Funktionen
  • Erweitertes iOS-Screen-Sharing, nativer Linux-Host und Unterstützung der MacBook Pro-Touch Bar
  • Bis zu 5x schnelleres Einloggen in TeamViewer

 

Das Entwicklerteam hat die Anzahl der unterstützten Plattformen und Betriebssysteme noch weiter ausgebaut. Außerdem habe man die Optik seiner Apps in der Form angepasst, dass alle mobilen Apps nun über dasselbe Aussehen und Bedienerlebnis verfügen.

Das einheitliche Nutzungserlebnis beinhaltet laut TeamViewer außerdem auch die beliebten iOS-Funktionalitäten, wie Chat- und Screen-Sharing-Funktionen in einer einzigen Verbindung. Des Weiteren verspricht man „erhebliche Verbesserungen“ für die Remote-Druckerunterstützung. „Neu dazu kommt die Unterstützung für Drucker von Hewlett Packard sowie Remote-Druck in Farbe und auf macOS-Geräten.

Dank der einheitlichen Benutzeroberfläche dürfen sich Nutzer von TeamViewer auch über die Rückkehr der Menüleiste freuen und über eine neue Instant Connect Box, mit der sich Verbindungen immer und überall herstellen lassen sollen, ganz egal wohin die Benutzer auf dem Client gerade navigieren.

Administratoren oder auch Helpdesk-Mitarbeiter dürfen auf eine Vielzahl neuer Informationen im Dashboard zugreifen. Dazu zählen unter anderem die Betriebszeit des Geräts, der Akkustand, die BIOS-Version und so weiter. Dank dem neuen Essential Asset Management können Admins außerdem einsehen, welches OS verwendet wird oder ob eventuell veraltete Hardware verwendet wird, um bereits im Vorfeld schnell auf mögliche Probleme hinweisen zu können.

Ebenso verbessert wurden:

  • Dateiübertragung
  • eine Liste der letzten Verbindungen zum schnelleren Wiederherstellen früherer Verbindungen
  • schnellere Remote-Verbindungen und kürzere Reaktionszeiten
  • 5x schnellere Anmeldung in TeamViewer
  • Erzwingen von Sitzungsaufzeichnungen zur Dokumentation möglich

Die Beta von TeamViewer 13 ist ab sofort für Windows-, Mac- und Linux-Systeme sowie Mobilgeräte und Chrome-OS-Geräte verfügbar. Weitere Informationen und den Download findet ihr hier.

 

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Ein nativer Linux-Host gefällt mir schon mal sehr!

  2. Die sollen endlich mal nen kompatibilitätsmodus unter den Version einführen. Es ist sowas von nervig 1000€+ auszugeben und dann nen halbes Jahr später wieder upgraden zu müssen, weil die neue Version irgendwas kann, was der Vorgänger nicht schafft und man dadurch nicht verbinden kann. Als Käufer darf man dann natürlich auch die andere Versio nicht einfach so nutzen wie die free User Einfach nur ätzendes Geschäftsmodel. Bin sehr unzufrieden.

  3. @zMike
    oder wie bei den Virenprogrammen = Laufzeitlizenzen
    (Abo liest der deutsche User nicht gern)

  4. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @zMike: ich hatte noch keine Probleme beim Verbinden mit verschiedenen Versionen. Was für Probleme hast du erlebt?

  5. Das geht mir wie zMike… hab aktuell keinen Grund die Lizenz vom 11er Upzugraden, die Version 11 macht alles das was wir hier benötigen… das Upgrade auf die 13er würde 1300EUR kosten – das ist sogar fast so viel wie ich für die 11er bezahlt habe (in einer Aktion)

  6. „TeamViewer 13: Beta-Version ab sofort verfügbar“ … seit 23.10. ist es downloadbar, nur um das mal klarzustellen. 😉

    „Bis zu 5x schnelleres Einloggen in TeamViewer“ … ich weiß jetzt nicht genau, was die damit meinen, jedenfalls der Verbindungsaufbau zum Remotehost ist bei meinen diversen Tests nicht schneller geworden. Wenn die die Anmeldung bei „Computer und Kontakte“ meinen, also dem Account, habe ich auch keine wesentliche Besserung festgestellt.

    Weiter werden einige Smartphones immer noch nicht unterstützt, z.B. Moto G5, Xiaomi Redmi oder auch BlackBerry (Modell weiß ich jetzt grad nicht),

  7. @FriedeFreudeEierkuchen nimm dir mal ne Version 11 und verbinde zu 12 usw.

  8. @zMike dann verwende doch den Teamviewer Quicksupport für deine Kunden? Das Teamviewer Hauptprogramm ist mit jeder Version abwärtskompitabel.

    Und einen Upgrade zur neueren Version lohnt sich wirklich, wenn ein Angebot reinflattert mit entsprechend mehr Kanälen.

  9. Ich verstehe nicht warum ihr nicht einfach ein Abbo nehmt, ich bin derzeit mit der 9er Version angefangen und habe immer recht auf die neuste Version und Zahle dafür nur €179,40 pro Jahr (das ist dann die Business variante, jetzt ist die bei 30 Euro im Monat sehe ich aber immerhin…)

  10. Wo gibt es denn bitte ein offizielles Abo-System auf der Teamviewer-Seite? Ich sehe nur die jährlich neu zu kaufenden Lizenzen… Aber vielleicht übersehe ich ja was.

  11. @Patrick Krawczyk: Genau das ist der Punkt: „abwärtskompatibel“. Wenn der Kunde bereits TeamViewer 12 installiert hat, bekomme ich eine Fehlermeldung, wenn ich mich mit TeamViewer 11 auf den Kundenrechner verbinden will. Zwar stellen wir unseren Kunden ein (angepasstes) Quicksupport-Modul bereit, aber wenn der Kunde warum auch immer TV selber installiert hat, kommt es nicht sehr professionell rüber, wenn wir ihn bitten, seine Version downzugraden. Ergo muss wir unsere Lizenz immer auf die neueste Version upgraden, auch wenn wir eigentlich keinen Bedarf an den neuen Features haben.

  12. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @esque / @zMike: Jetzt versteh ich das Problem. Der Unterschied: Ich verbinde mich immer mit der aktuellsten Version zu anderen Rechnern. Connect von neue auf alte Version hat bei mir bisher immer funktioniert. Aber klar, im betrieblichen Einsatz will man nicht zu ständigen Updates gezwungen werden.

  13. Für Teamviewer gibt es leider keine LEICHT zu benutzende Alternative. Gäbe es die dann würden entweder die Preise fallen oder Teamviewer
    Die Preise sowie deren Update Frequenz + Zwang sind eine Frechheit.

  14. Es gibt noch Anydesk 😉 Sieht nicht ganz so hübsch aus, funktioniert aber genauso gut.

  15. NanoPolymer says:

    Ich behaupte mal das man von All den beworbenen Geschwindigkeitsverbesserungen nichts mitbekommt.

    Für mich persönlich hat sich in Sachen Performence da gefühllt seit 3 Versionen nichts getan.

    Das Programm ist schon schnell, nativ im Fullscreen fühlt es sich für mich aber noch nicht an.

  16. Kaufpreise für TeamViewer sind ok, die jährlichen (fast) Zwangsupdate Preise aber eine Frechheit. Der ehrliche kommerzielle Nutzer wird gemolken bis es nicht mehr geht. Finde ich schade – die Update-Preispolitik macht ein gutes Produkt wirklich zum Ärgernis.

  17. Zur Info:
    13.0.3711.88039 Beta vom 07.11.2017

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