TAG Heuer stellt Connected Modular 41 mit Android Wear vor

Im März letzten Jahres stellte der Schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer mit der Connected Modular 45 eine modulare Smartwatch mit Android Wear vor, die als erste Smartwatch überhaupt die „Swiss Made“-Zertifizierung bekam. Die Besonderheit dieser Uhr besteht darin, dass man das Smartwatch-Modul jederzeit durch ein analoges austauschen kann und somit entweder eine normale TAG Heuer oder eben eine smarte Uhr am Handgelenk hat. Nun stellt man mit der Connected Modular 41 eine kleinere und preisgünstigere Alternative vor.

Auch hier leitet sich die 41 im Namen aus der Gehäusegröße ab, die 41 Millimeter beträgt. Der Hersteller setzt auf Android Wear und bietet sieben verschiedene Standard-Module an und neun verschiedene Armbänder, unter anderem auch die neuen Farben Pink, Blau und Weiß (Leder). Genau wie die größere Modular 45 soll auch die Modular 41 demnächst ein Oreo-Update erhalten, was man von einer neuen Smartwatch auch erwarten kann.

Alle potentiellen Käufer der Modular 41 erhalten eine Uhr mit Saphir-Glas, welches für entsprechenden Display-Schutz sorgen soll. Das Gehäuse besteht aus Titan oder Gold, je nach Konfiguration, ist außerdem wasserdicht (bis 50 m) und somit auch für die Schwimmer geeignet.

Neben dem AMOLED-Display mit einer Auflösung von 390 x 390 Pixeln und einer Helligkeit von 350 nits ist NFC, Bluetooth 4.1, WLAN, GPS und Google Pay Support ebenfalls mit an Bord. Die Uhr wird von einem Intel Atom Z34XX Prozessor mit 1 GB Arbeitsspeicher angetrieben, 8 GB interner Speicher können zur Ablage von Musik & Co. genutzt werden.

Die Uhr wird bald in ausgewählten Märkten verfügbar sein, der Preis für die günstigste Version liegt bei 1.100 Euro.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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7 Kommentare

  1. Sieht recht cheap aus.

  2. @boris: wer oder was ist ein cheap?

  3. Markus Licht says:

    Tag Heuer ist doch so ne Billig-Marke für kulturlose, neureiche Schnösel ohne auch nur ein Mindestmaß an Niveau.
    Da kann man ja auch gleich ne Uhr am Kaugummi-Automaten ziehen. Wenn im Restaurant der Tisch wackelt, kann man die unterlegen. Dafür taugen die so gerade.

    Ne halbwegs vernünftige Uhr hat ein Tourbillon, Minutenrepetition und einen ewigen Kalender. Rein mechanisch, versteht sich. ^^

    Ich trage deshalb – je nach Anlass – ausschließlich diverse Zeitmesser aus der Manufaktur von Patek Philippe. 🙂

  4. Richtige Uhr-Fetischisten würden sich auch nie eine „smarte“ Uhr ans Gelenk hängen 🙂
    Ich liebe meine mechanische Uhr (Alpina Extreme Diver 300). Zu Hause trage ich jedoch das Xiaomi Mi Band für ein 100tel des Preises.
    Auch finde ich das meist „zeitlose“ an Uhren gut, sprich die Mechanik wird nach 10 Jahren immer noch funktionieren. Bei Smarten Lösungen sehe ich das eher skeptisch…

    /dev

  5. @a.maas: Billig. Wie aus dem Kaugummiautomaten gezogen.

  6. Android Wear und über 1000 Euro für eine Uhr damit? Never. Dann ist die in einem Jahr nicht mit Android Wear 3 kompatibel und für die Tonne. Ich ärgere mich schon über die Sony SWR50, die kein Update bekam, und da hab ich nur 50 Euro zum Fenster rausgeworfen.

  7. Markus Licht says:

    @Dev
    Ich interessie mich aber auch erst für teure mechanische Luxusuhren, seit ich auf meine Fossil Founder mittels Watchmaker viele Watchfaces von teuren Luxusuhren drauf machen kann. 😀

    Von daher könnten die Smartwatches dazu führen, dass junge Leute sich nen Breitling Emergency oder Omega Speedmaster Watchface auf die Uhr machen und sich später mal (auch deshalb) eine echte kaufen. 🙂

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