Tag Heuer Connected Calibre E4: Schweizer Luxus-Smartwatch kostet bis zu 2400 Euro

Mit der Connected Calibre E4 hat Tag Heuer eine neue Smartwatch vorgestellt – nicht die erste Smartwatch aus dem Hause des Schweizer Luxusuhrenherstellers. Genauer müsste man sagen eine Smartwatch-Serie, denn die Calibre E4 ist in verschiedenen Varianten und zwei Größen verfügbar. Einmal wird das Modell mit dünner 42-mm-Lünette angeboten sowie mit einer 45-mm-Lünette für den robusteren Look.

Für die Connected Calibre E4 hat Tag Heuer das Design neu gestaltet. Die E4 weist eine größere Krone sowie einen neuen Drücker auf, der für eine verbesserte Ergonomie sorgen soll. Das 1,39 Zoll (3,53 cm, 326 ppi) große Display wird durch Saphirglas geschützt. Dahinter verbirgt sich ein hochauflösendes Display mit dem Fokus auf Ablesbarkeit. Jenes kann mit digitalen sowie analogen, mechanisch-inspirierten Watchfaces bestückt.

Design ist das eine, Funktionalität ist das andere. Und so hat man der Smartwatch diverse Fitness-Tracking-Möglichkeiten spendiert. Ohne Smartphone kann man sich beispielsweise durch geführte 7-Minuten-Workouts führen lassen. Erfasst werden unter anderem Distanz (GPS), Geschwindigkeit (Beschleunigungssensor), Herzfrequenz sowie zurückgelegte Höhenmeter. Einsetzbar sei die Smartwatch neben dem Lauftraining unter anderem auch zum Radfahren oder beim Schwimmen. Die Sportfunktionen beschreibt man ausführlichst an dieser Stelle. Andersrum hat man auch an Wellness-Funktionen gedacht.

Ansonsten steckt in der Uhr allerhand, was man auch von günstigeren Smartwatches erwartet. Zugriff auf Benachrichtigungen, den Kalender, Google Pay (NFC) etc. Hier setzt man auf die Funktionalität von WearOS, heißt: Im Großen und Ganzen ist das mit von der Partie, was auch in Smartwatches von Fossil und Co steckt. Ein Update auf Wear OS 3 soll kommen, ist aber nicht ab Werk installiert. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 5.0.

Im Inneren der Uhr werkelt der Snapdragon 4100 Plus. Die Smartwatch soll bei kontinuierlichem Tracking zumindest für eine ganztägige Nutzung ausgelegt sein. Beim kleineren Modell fällt der Akku mit einer Kapazität von 330 mAh aus. Beim 45-mm-Modell (430 mAh) konnte man die Akkulaufzeit gegenüber der Vorgängergeneration um 30 Prozent steigern. Binnen 1,5 Stunden soll die Uhr wieder voll aufgeladen sein.

Vielfältig wird es auch beim Armband. Neben Kautschukarmbändern hält man auch welche aus Leder sowie andere aus Edelstahl bereit – ebenfalls hochpreisig und optional erhältlich. Die Tag-Heuer-Uhren setzen auf ein Gehäuse aus Edelstahl, wie eingangs erwähnt in verschiedenen Größen, mit unterschiedlichen Armbändern. Für die 42-mm-Variante geht es bei 1700 Euro los. Für den Preis ist das Armband dann aber noch aus Kautschuk. Für die Variante mit Lederarmband werden 1800 Euro fällig, für die mit Edelstahl-Armband sogar 1900 Euro. Weiter steigen die Preise natürlich für die große 45-mm-Variante. Hier werden 1950 Euro für die Variante mit schwarzem Kautschuk fällig bzw. 2150 Euro für jene mit Edelstahl-Armband.

Mehr lässt man sich zudem eine 45-mm-Variante mit Gehäuse aus Titan kosten. Hier werden 2400 Euro fällig. Dann aber tatsächlich auch nur mit Kautschuk-Armband. Die Vorbestellungen starten ab sofort, die Auslieferung erfolgt ab dem 8. März.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Oliver Müller says:

    2400 Euro für eine Uhr, die nach wenigen Jahren keine Updates mehr erhalten wird? Nein, danke. Da bleibe ich lieber bei meiner GMT-Master II.

  2. Wird bestimmt genauso erfolgreich wie die Apple Watch 1 in Gold.

  3. Für 2.400Eur gibt es von Tag Heuer auch wertbeständige Uhren.

    • Würde mir nur die Monaco einfallen, aber die kostet bisschen mehr.

      • Formula 1, Aquaracer und ganz knapp noch die Carrera. Die Monaco kostet 6T plus.

        Wertbeständigkeit ist zudem Käse. Was interessiert es mich, ob meine Armbanduhr mehr oder weniger kostet, als ich dafür bezahlt habe?

  4. Wahnsinn, wie die Preise angezogen haben. Die Tag Heuer Connected hat glaube ich mal bei 1700,- Euro angefangen. Das sind ähnlich irre Preissteigerungen wie bei der Garmin Fenix Serie. Als ich kürzlich daran dachte, mir die 7er zu kaufen, habe ich mal die Rechnung meiner 6er herausgeholt. Irre, einfach irre.

    • Ich glaube die fingen damals bei knapp 1100 Euro an. Schon irre, aber wird schon irgendwelche Leute geben, die nicht wissen wohin mit ihrem Geld.

      • Mit Sicherheit werden sich da genügend Leute finden.

        Ich habe nochmal recherchiert. 1700,- Euro war schon die dritte Generation. Die erste lag bei 1350,- Euro UVP und kam am 9. November 2015 heraus.

  5. Einen Stecken in den Sand setzen und auf Sonne hoffen. am günstigsten.

    • Wenn Du damit die Funktionen einer Smartwatch nachbilden kannst, herzlichen Glückwunsch. Dann hast Du sicher ausgedient.

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