Synology veröffentlicht die DiskStation DS214

Synology hat heute die neue DiskStation DS214 vorgestellt, eine Network Attached Storage-Lösung für den Heimanwenderbereich. Angetrieben von einer 1,066 GHz Dual-Core-CPU und einem 512 MB DDR3-Speicher übertrifft die DS214 laut Aussagen von Synology ihren Vorgänger und liefert durchschnittliche Lese-bzw. Schreibgeschwindigkeiten von 111 MB/Sek. bzw. 105 MB/Sek. bei einem RAID1-Verbund in einer Windows-Umgebung.

synology ds 214

Die DS214 ist zudem mit zwei USB 3.0-Ports ausgestattet, weiterhin kommen bei dieser Variante die neuen Einschübe für Festplatten (das NAS unterstützt zwei Festplatten) zum Einsatz, hier wird nun kein Werkzeug mehr benötigt. Die Unverbindliche Preisempfehlung der DS214 beträgt 249,90 Euro ohne Festplatten. Mit der integrierten Gleitkommaeinheit (FPU) soll die allgemeine Leistungsfähigkeit der Haupt-CPU weiter verbessert werden, was sich bei der Nutzung als Fotoserver bemerkbar machen soll – Vorschaubilder und das Betrachten von Fotos soll flüssiger vonstatten gehen. Kleiner Tipp zum Abschluss: ein NAS ersetzt nicht ein Backup wichtiger Daten.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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48 Kommentare

  1. @JH:

    Vor allem der sparsame Stromverbrauch spricht für ein NAS. Ein normaler Rechner zieht im Betrieb so um die 80-100 Watt mit OnBoard Grafikkarte.

    Ein NAS maximal 20-25 Watt.

  2. Warum werden hier in den Artikeln keine Links gesetzt zum geweiligen Anbieter?

  3. DancingBallmer says:

    Seit knapp einer Woche arbeitet hier eine NAS, seit gestern auch über das Internet erreichbar. Vor knapp einer Stunde taucht dann im Protokoll ein anonymer FTP-Zugriffsversuch auf, nach Lokalisierung der IP-Adresse aus Chicago. Das System ist zwar relativ gut gesichert (Standard-Admin-Account deaktiviert, Passwörter mit Zahlen, Groß-/Kleinschreibung Sonderzeichen, etc.), aber das macht mich jetzt doch ein bißchen nervös.

    Wie sieht das bei euch anderen NAS-Besitzern mit Zugang aus dem Netz aus, sind solche fremden Zugriffsversuche normal?

  4. @Dominik
    OpenMediaVault macht NAS für jedermann auch mit 0 Ahnung

    @Andreas G.
    Z.B. NAS auf Basis AMD E350 + Gehäuse + RAM + Ordentliches Netzteil (80+) kostet (ohne HDDs, nur eine SSD für das OS) ca 160€

    Verbrauch irgendwas um 15Watt im Leerlauf.
    Erweiterbar auf soviel man möchte (je nachdem wie viel SATA bzw ob Raidkarte ja/nein).

    Dieses „Aldi-System“ schafft locker volle Festplatten Geschwindigkeit im LAN und hat noch Reserven. RAID etc sind auch kein Problem. Software ist genauso unkompliziert wie die der „fertigen“ Nas Systeme. Außerdem kann man wenn gewünscht jegliche Software darauf laufen lassen (da ja Debian Grundsystem – im Falle von OMV).

  5. @Michele Elia
    Ich nehm mal aktuelle Preise …
    Intel G1610 ~ 36€
    ADATA 4GB RAM ~ 40€
    bequiet 80+ 300 Watt ~ 34€
    ASUS P8H77-I ~ 92€
    Coolermaseter Gehäuse ~ 40€

    Gesamt mit VSK ~ 242€

    Beispiel mit Bilder und mehr Text unter … http://www.oc-facts.de/artikel-14-profi_nas_fuer_61_hdds_im_raid_fuer_335_euro … Ist halt ETWAS größer wie mit zwei HDDs 😉

  6. @Andres G,
    Definiere mal „normaler Rechner“ mit 80-100 Watt. Das ist schon eine große dicke Kiste. Allein der Bauvorschlag für ein Büro PC aus der Ct hat 10 Watt 😉

    Und zum Vergleich ein 4 Bay Synology (http://www.synology.com/products/spec.php?product_name=DS413&lang=deu#p_submenu) zieht fast 36 Watt bei Zugriff!!! Und soviel hab ich auch mit einem Custom Made NAS 😉

  7. Reichen diese NAS um ordentlich Filme zu Streamen ohne ruckler usw?

  8. Backup mache ich folgendermaßen: Bei mir zu Hause steht eine DS212+ auf der alle wichtigen Daten liegen. Im Büro (anderer Standort) steht ebenfalls eine 212+ Beide Geräte sind über einen VPN Tunnel verbunden. In der Nacht läuft eine Sicherung der Daten. Da hier rsync verwendet wird, werden nur die veränderten Teile der Dateien erneut übertragen. Bin mit dieser Lösung sehr zufrieden.

  9. @Phadda: Sehr interessant. 6 Bays ist mir aber doch zuviel, 2 reichen vollkommen. Kennst du da ein gutes Gehäuse was du empfehlen kannst?

  10. @phadda, wie hoch ist der Stromverbrauch, wenn nur 2 HDD laufen? (Unter Last und ohne Last, nicht Standby)

  11. @Rene
    Selbstverständlich.
    Selbst meine alte Synology DS110j packt problemlos mehrere große Dateioperationen gleichzeitig, plus laufendes Systembackup plus 2 gleichzeitige Videostreams in FullHD. Und da ist selbst dann noch Luft :).

  12. Alles klar, danke für die Info @elknipso

  13. @DancingBallmer vollkommen normal so etwas. Es gibt ja auch genug Suchmaschinen, die darauf spezialisiert sind IPs zu finden hinter denen zB ein Interface für Webams, Fritzboxen, Steuereinheiten für Heizungen, NAS usw zu finden sind.

    Kann man sich dann anzeigen lassen. zB, zeige mir alle IPs, hinter der sich eine Vailant Heizung (Interface) befindet und schon haste die gelistet. Was Du dann mit der anstellst ist Dir überlassen.

  14. @Paddy
    Also ich hab mit viel Inhalt 45 Watt und Ruhezustand 1.5Watt. Ich kann nur schätzen wenn NUR zwei Platten drin sind, dann würde ich es auf 30 Watt setzen, da doch recht viel Schnickschnack drin ist 😀 Aber das sind keine klaren Werte, das zeigt/rechnet mein Strommesser nicht an 😉

    @Mr.C
    Adhoc nicht wirklich, da der Geschmack und Verwendungszweck ein großen Einfluss auf das Gehäuse haben.

    Ach und ich hatte eine DS211j und dachte auch zwei HDD reichen. Naja vier bist wieder deutlich flexibler und zwei können doch recht schnell voll werden. Wobei ich immer im RAID1 die Platten nutze. Verfügbarkeit geht vor.

  15. @ColaCheater.
    Nochmal zur CPU. Die DS213+ und DS413 haben beide ne 1,067 Dual Core CPU und das sind Freescale PPC. Das wäre halt unschön, weil glaub ich z.B. Plex dann nicht läuft.

  16. Wartet auf die ds214play mit live transkodierung ab 22.10.

  17. PLEX soll wohl inzwischen fast komplett auf DS213+/DS413 funktionieren:
    http://forums.plexapp.com/index.php/topic/77695-test-package-for-synology-ds213ds413-plexpass-for-now/

  18. @ColaCheater: Wie grummel bereits erwähnt hat sind die 1,067 GHz Dual Core Modelle mit einem Freescale PowerPC (PPC) ausgestattet. Die CPU steckt die alten ARM Armada Prozessoren bis 2 GHz locker in die Tasche. Bei den neueren Marvell Armada 370 ist der Vorsprung nicht mehr ganz so groß (ua. dank der FPU) aber auch diese werden noch überrannt. 😉

    Wieso transkodiert ihr hier eigentlich noch was. Habt Ihr alle ne PS3 als Mediaplayer im Einsatz? Die war schon immer ziemlich ungeeignet was das Abspielen von Material angeht. Selbst ein Raspberry Pi mit XBMC ist besser geeignet…nicht nur bezogen auf den Stromverbrauch.

    Ich habe übrigens die DS213+ und die DS411slim im Einsatz. Bei mir wird ähnlich wie bei Ralf oben der Inhalt 500km quer durch Deutschland der Inhalt über ein VPN gesynct. Da kann mir ruhig die Bude abbrennen.

    @DancingBallmer: Zum Thema FTP-Zugriff aus den USA. Grundsätzlich nicht den Standard Port nach außen durchreichen (also „upnp“ abschalten…hat was von einem Trojanischen Pferd und seinen versteckten Kämpfern die nachts die Stadttore öffnen) sondern z.B. via FritzBox einen anderen externen Port (8721) verwenden und den zur internen DiskStation (21) umlenken (manuell eingerichtete Portfreigabe).
    Damit wird man schon mal die Spielkinder los.

    Dazu noch den Standard FTP in den FTP-Einstellungen im Karteireiter „Allgemein“ abschalten (Haken bei „FTP Service aktivieren (keine Verschlüsselung)“ herausnehmen und den Haken beim folgenden „FTP SSL/TLS Verschlüsselungsdienst (FTPS) aktivieren“ setzen. Im Karteireiter FTP/FTPS ist eigentlich nichts zu ändern (Standardportbereich verwenden…, Externe IP im PASV-Modus berichten, UTF-8 Dateinamen-Unterstützung aktivieren).
    In FileZilla ist dann für externe Zugriffe aus dem Internet der oben als Bespiel genannte Port 8721 einzutragen. Bei internen Zugriffen aus dem Heimnetzwerk (Intranet) kann der normale Port 21 verwendet werden (. In den Verbindungseinstellungen ist überdies bei Encryption/Verschlüsselung „Require explicit FTP over TLS“ zu wählen (sorry habe hier die englische Version installiert).
    Ein eigenes Zertifikat würde ich auch noch empfehlen zu erstellen.

  19. DancingBallmer says:

    @Jomei & marsman
    Danke für die Tipps und die Infos, ich habe jetzt zur Sicherheit FTP erstmal vollständig deaktiviert und auch alle Portweiterleitungen für FTP im Router herausgenommen. Derzeit brauche ich es noch nicht, bzw. für Externe sollte die Weboberfläche der Filestation erstmal reichen. Ich werde mir das aber mit Sicherheit nochmal genauer ansehen und bei gegebener Zeit auch testen. Gedacht war FTP als zusätzliche Alternative des schnellen und einfachen Datenaustauschs, damit halt nicht alles immer über Mails oder Dropbox gehen muss. FTP gibt es dann eben halt irgendwann nur auf Anfrage und unter bestimmten Umständen. Wer es dann wirklich braucht, dem kann man dann auch ein bißchen Komplexität zumuten. Vielen Dank nochmal an euch beiden.

  20. @DancingBallmer
    Im Prinzip gibt es viele Möglichkeiten, die du zum Verbinden deiner externen Geräte mit dem NAS nutzen kannst. Du bist nicht zwangsweise auf FTP angewiesen. Ich persönlich nutze den VPN-Server. Dieser dient dank VPN-Tunnel als Zugriffsmöglichkeit fürs Handy und den externen Zugriff per Notebook.

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