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Synology DX213: DiskStation erweitern

Artikel_SynologyEin NAS oder eine externe Festplatte haben mittlerweile viele Menschen in ihren vier Wänden stehen. Die erfüllen viele Zwecke, vom dummen Datenspeicher bis hin zum Zulieferer von Medien mittels Plex-Medienserver, Download Station und mehr. Im Bereich der halbwegs schlauen Lösungen tummeln sich einige Anbieter, beispielsweise Western Digital, QNAP und Synology. Ich hatte Lösungen aller Anbieter in der Mache, hänge allerdings seit Jahren bei Synology, weil ich einfach mit den von mir eingesetzten Geräten zufrieden bin – zumal ein NAS wahrscheinlich für viele Jahre angeschafft wird.

dx213

Ich selber habe bislang immer auf ein NAS mit zwei Einschüben gesetzt und diese im Modus Mirror betrieben. Fällt eine Platte aus, schraube ich halt die nächste rein. Wichtige Daten lagern nicht auf dem NAS alleine, verschlüsselte Cloud-Backups setze ich für manche Daten ein (geht mit dem DiskStation Manager 6.0 ja um einiges besser). Die Zwei-Platten-Lösung wäre bei mir bei einem Neukauf wahrscheinlich keine Option mehr, ich würde wohl zum NAS mit vier Einschüben greifen.

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Nun wollte ich mal schauen, was man noch so basteln kann – und so hätte ich mir natürlich ein NAS mit vier Schächten für mehr Speicher kaufen können – doch das Schicksal wollte es, dass das von mir eingesetzte Synology NAS 713+ (auch schon eine ganze Ecke älter) eine Erweiterung via eSATA verträgt. Sprich: man kauft sich quasi ein „dummes“ Erweiterungs-NAS von Synology, haut da weitere Platten rein (3,5 Zoll SATA II oder III, mit Festplattenhalter auch 2,5 Zoll SATA III oder SSD) und erweitert so das eigene NAS. Gesagt getan, im konkreten Fall habe ich das schon betagtere DX213 im Einsatz. Diese ist nicht mit jedem NAS kompatibel, vorher einfach mal abchecken.

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Sieht aus wie ein klassisches NAS, Festplatten werden eingeschraubt, das Gerät an den Strom angeschlossen und via mitgeliefertem eSATA-Kabel an euer normales NAS angeklemmt. Der nächste Schritt ist dann DSM, der DiskStation Manager, das System der Synology-Lösungen. Unter dem Punkt Systemsteuerung > Externe Geräte muss man erst einmal schauen, dass auch die externe Lösung korrekt erkannt wird, danach kann der Nutzer in den Speichermanager wechseln.

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Hier stehen dem Nutzer mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, basierend auf der Festplattenkonfiguration, die er gewählt hat. (Pro-Tipp: Lest euch wirklich gut durch, was so angeboten wird. Macht nicht den Fehler, die DX-Platten für den Datenschutz eures etwaig vorhandenen Mirrors zu nutzen – das würde nämlich keinen Speichergewinn bedeuten).

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In meinem Fall habe ich mich dazu entschlossen, dass ich die Platten in der DX213 zu einem neuen Volume mache, welches ebenfalls im Mirror-Modus (Raid 1) läuft. Bringt in meinem Falle zusätzliche 4 Terabyte Speicher, da ich im NAS auf  vier Platten mit jeweils 4 Terabyte Kapazität setze (sind WD Red). Aus 16 TB Einzelkapazität werden so 8 TB freier Speicher für mich, vorher waren es nur 4 TB – da ich nur zwei 4 TB-Festplatten eingesetzt hatte.

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Tja – viel mehr muss man darüber eigentlich gar nicht erzählen. Schnelle und einfache Lösung – und wahrscheinlich auch die günstigere Variante im Falle eines Synology NAS. Ein Modell mit vier Schächten wäre mich um einiges teurer gekommen, wenn man auch festhalten muss, dass die DX213 trotz ihres Alters halt immer noch sehr teuer ist.

Mein NAS arbeitet in der Schublade einer Kommode hier in meinem Arbeitszimmer, hören tue ich da eh nichts, aber auch so sind die beiden Geräte leise. Was natürlich unschön ist, das ist das Vorhandenseins eines zweiten Kabels, denn die DX213 hat ein eigenes Netzteil, welches irgendwo Platz finden muss. Probleme, die man bei einem 4-bay-NAS natürlich nicht hat. Keine Sorge übrigens: das Erweiterungs-NAS wird ganz normal mit ausgeschaltet, wenn ihr eure Hauptstation herunterfahrt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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31 Kommentare

  1. MIndurain says:

    Mich würde mal interessieren, ob und in welchem Umfang NAS bislang von ransomware betroffen sind ? Hat jemand dazu Erfahrungswerte?

  2. 2 Platten für ca. 280€ und ein weiteres NAS nur für RAID. Plus Stromverbrauch. Geschäftskritische Daten als Blogger oder wofür gibt man über 400€ für Hochverfügbarkeit aus?

  3. Till, für deine Pornosammlung reicht bestimmt auch ne USB-3.0 Platte. 🙂 Die „Ich AG“ caschy hat aber vielleicht lohnenswertere Daten. 😉

  4. Moin,
    Raidf ist halt keine Datensicherung, Raid ist Raid und das ist syncron – IMMER. Löschst Du auf Deinem NAS Daten sind die halt einfach weg (wenn man den Papierkorb vergessen hat). Ich arbeite beruflich mit Hitachi und ich kenne keine einzigen Fall in den letzten 10 Jahren bei dem 2 Disks in einem Raidverbund kaputt gegangen sind. Wir haben ~XX große Enterpriselösungen.

    Privat betreibe ich mein NAS (Syno) als native Disk in einer 213j. Disk1 beinhaltet alle Daten die von außen kommen. Plattenstandby ist auch eingerichtet da ich @work ja nun kaum ein NAs brauche. Jede 3 Nacht wird der Inhalt von intern Disk1 auf intern Disk2 geschrieben. Somit kann Disk1 abrauchen oder ich kann auf dieser Files löschen und im Backup von Disk2 ist alles drin. Einmal pro Monat gehen die Daten dann noch auf ne externe Disk. Die internen Platten sind alte Systemplatten mit derzeit ~30.000Stunden lifetime, übernommen mit 23.000Stunden und 32 On/Off Countern.

    Wer Performace braucht geht sicherlich nicht übern 08/15 Router und 1Gbit an sein NAS. Von daher macht Raid aus Performancesicht eigentlich keinen Sinn.

  5. @Olli: Er schreibt ja selbst, dass er noch ein Backup macht. RAID ist kein Backup, nur Redundanz. Wozu, als Privatperson, die nicht auf Hochverfügbarkeit angewiesen ist?

  6. @Carsten
    Hallo Carsten.
    Du hast Deine Synology in der Kommode stehen. Hitzeprobleme hast Du nicht. Mich würde interessieren, ob Du zusätzliche Löcher reingebohrt hast oder sonst irgendwelche Anpassungen an Deiner Kommode gemacht hast.
    Vielleicht kannst Du auch ein paar Bilder dazu zeigen?
    Ich überlege selbst gerade, wie ich meine Synology am besten „verräume“.

    Danke und schönen Gruß.

    Stefan

  7. Hi Stefan! Die Schublade ist ja bei meiner Kommode eh nach hinten offen. Also da ist noch der Spalt, wo ja auch alle Kabel durchgehen. Ich schau mal, dass ich ein paar Fotos hier als Kommentar einstelle, schreibe es auf meine ToDo!

  8. Hi Carsten! Das wäre super! Danke. 🙂

  9. Danke. Hätte ich nicht gedacht, dass das auf diese Größe ohne Hitzeprobleme funktioniert. Ich denke, ich hab da jetzt eine gute Idee, wo ich das bei mir machen kann. Das werde ich mal testen. 🙂

  10. Gibt es auch eine Möglichkeit bei der DX213 die Energiesparfunktion einzusetzen? Die DS213+ ist im Energiesparmodus und die Erweiterung leuchtet wie ein Tannenbaum

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