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Synology DSM 7: Ein Blick auf die Überwachungslösung Active Insight

Synology hat das neue NAS-Betriebssystem DSM 7 in die offene Beta geschickt und damit auch ein paar neue Dienste oder Features auf den Plan gerufen. Unter anderem gehört auch Active Insight zu den neuen Funktionen. Dabei handelt es sich um eine Überwachungslösung für euer NAS genauer gesagt für mehrere. An dieser Stelle eine wichtige Information: Die Lösung ist bei Synology gehostet und kann nur mit einem Synology-Konto genutzt werden. Wer also ein Problem damit hat, Ressourcen-Daten oder Events zu Synology zu schicken, für den kommt das Ganze wohl eher nicht infrage. Ihr findet das Paket dafür im Paketzentrum, könnt die Software aber nicht deinstallieren. Aktiviert wird das Ganze in den Einstellungen unter Dienste > Synology Konto > Active Insight.

Einmal angeschaltet, könnt ihr dann das Web-Portal insight.synology.com aufrufen und euch mit eurem Synology-Account einwählen. Dann landet ihr direkt im Dashboard, das euch einen Überblick über die überwachten Hosts (es landen alle NAS-Systeme mit eurem Konto hier) und Events der vergangenen Tage gibt.

Klickt ihr auf Host, landet ihr in einer Übersicht alle eurer NAS-Systeme mit den Leistungsmetriken zu CPU-, Arbeitsspeicher-Auslastung, Netzwerkverkehr, die Leistung der Laufwerke und dem aktuellen Speicherverbrauch. Habt ihr mehr als ein System, könnt ihr diese noch in Gruppen einteilen und somit besser filtern.

Ein weiterer Klick auf einem Host bringt euch zu den Details, Grafen zur Auslastung, Speicherverbrauchsübersichten, Analyse zu aktivierten oder deaktivierten Diensten auf dem NAS oder auch einer Event-Übersicht. Dort könnt ihr per Klick auch eigene Ereignisse festlegen, beispielsweise für die Überschreitung einer bestimmten CPU-Auslastung und so weiter. Active Insight informiert dann darüber.

Im Bereich der Verwaltung seht ihr gekoppelte Anmeldesitzungen, könnt Gruppen erstellen oder Hosts entfernen. Auch hier lassen sich eigene Ereignisse zur Überwachung erstellen oder löschen. Zu guter Letzt gibt es in dieser Übersicht auch ein Protokoll.

Im Bereich Abonnement wird man nach Veröffentlichung des Dienstes – auch dieser befindet sich in Beta – noch ein Premium-Abo abschließen können, dass die minütliche Aktualisierung der Metriken anschaltet, die Verlaufsdaten ein Jahr gehalten werden und überhaupt auch eigene Events erstellt werden können. Aktuell kann man diese Funktionen noch kostenlos verwenden. Unklar ist, wie viel Synology für die Überwachung aufruft.

Dieselben Funktionen des Web-Portals findet ihr auch in den Apps für iOS und Android.

?Synology Active Insight
?Synology Active Insight
Entwickler: Synology Inc.
Preis: Kostenlos
Synology Active Insight
Synology Active Insight
Entwickler: Synology Inc.
Preis: Kostenlos

Aktuelle Limitierungen:

  • In einem Cluster wird nur der aktive Host überwacht
  • Die Apps funktionieren noch nicht auf Tablets
  • AI funktioniert nicht für virtuelle DSMs oder NAS-Systeme mit 256 MB RAM

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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7 Kommentare

  1. Nette Idee. Ne Rest-API für CheckMK und Co wäre sicherlich was für den Einsatz im abgegrenzten System. Aber viele Firmen hab da keinerlei Angst die Dinge von A nach B zu schicken.

    • Angst hab ich auch keine, Daten in einer Cloud zu lagern.
      Ergibt für mich allerdings keinen Sinn, auf der einen Seite 2 oder 3 NAS lokal laufen zu lassen und auf der anderen Seite dann die Überwachung der NAS in die Cloud auszulagern, damit daraus schicke Grafiken und Übersichten generiert werden können.
      Ein einzelnes NAS lässt sich prima lokal überwachen. Wenn ich Bedarf an mehr NAS habe, setze ich lieber ein Linux-System mit den entsprechenden Diensten auf und überwache alle Systeme lokal und auch zentral.
      Wenn aber das Paket genau so „toll“ läuft wie der DynDNS Dienst von Synology, möchte ich so was wichtiges wie Systemüberwachung lieber nicht Synology überlassen.

      • Deswegen sage ich ja das ne Rest-API sicherlich gut wäre.
        Auf der anderen Seite spricht aber, für den SoHo Einsatz, nichts dagegen wenn man mal eine Woche lang das Monitoring laufen lässt über überhaupt etwas zu wissen. Professionellere Lösungen gibts da immer, aber irgendwie muss man ja auch Geld generieren können. Wie gesagt, eine Rest-API/andere Schnittstelle für CheckMK/Stor2rRD und Co wäre sicherlich auch eine Lösung – selbst wenn man die quasi als proff. Service nur gegen 20€/Jahre als Lizenz freischalten könnte. So könnte man es lokal und zentral sammeln. Ich kenne aber die größeren Syno-Systeme nicht, meine 218+ kann extern AFAIK nicht angefragt werden.

  2. Alternativ schicke ich Daten an ein TIG Stack via SNMP . Kann man selbst hosten ….

  3. Habe Nagios Core im Einsatz auf Rasperry seit 4 Jahren inkl Überwachung von 3 NAS Systemen – kostenlosnund zufriedenstellend.

  4. Kann jemand eine günstige Kamera kompatibel mit Synology empfehlen? Etwas im Stil von Blink Mini, aber ohne den Cloud Firlefanz. Keine/Kaum Anforderungen.

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