Synology DiskStation DS415+ vorgestellt

Nicht nur das neue System DiskStation Manager 5.1 wurde aktuell von Synology vorgestellt, sondern auch ein neues Network Attached Storage (NAS), welches sich an professionelle Anwender richtet. Die Synology DiskStation DS415+ ist ein NAS mit vier Einschüben, in welchem ein Intel Atom 2,4Ghz Quad-Core Prozessor inklusive AES-NI Hardware-Verschlüsselungs-Engine und Gleitkommaeinheit verbaut ist.synology ds415+

Synology gibt dem Gerät noch 2 GB RAM, USB 3.0-, USB 2.0- und eSATA-Anschlüsse sowie dualen LAN-Ports mit. Bei aktivierter Link Aggregation erreicht die DS415+ durchschnittliche Lese- & Schreibraten von rund 228 MB/s und 233 MB/s während beim Transfer verschlüsselter Daten ein Leistungsniveau von rund 232 MB/s Lesen und 213 MB/s Schreiben erreicht werden kann.

Stromsparfüchsen sei folgendes auf den Weg gegeben: Im HDD-Ruhezustand verbraucht die DS415+ 17,3 Watt und bei Volllast 46,2 Watt. Die Synology DiskStation DS415+ ist sofort verfügbar und hat eine Unverbindliche Preisempfehlung von 535,50 Euro.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. Na endlich. Ich hätte fast den Vorgänger 412+ gekauft. Gott sei dank hab ich gewartet.

  2. Ist da ein aktiver Lüfter verbaut, bzw. wie laut ist so eine Diskstation?

  3. @Per Ich habe 3 Synology NASes, die Lüfter sind beim 4-Platten nas schon recht gut hörbar, es kommt aber auch auf die Platten an.

    Hier spricht übrigens ein Stromsparfuchs. 17,6 Watt bei deaktivierten Platten empfinde ich als sehr sehr viel! Das ist ein Zustand, in dem die Platten gar nicht drehen, also bei 0,5-1 Watt liegen sollten. Das heißt die Diskstation nimmt sich 13 Watt. Das ist mehr als mein Notebook im Standard-Arbeitsmodus.

  4. @Felix
    Das ist auch ein sehr hoher Stromverbrauch, der dem verbauten Intel Atom Prozessor geschuldet ist.

  5. @Per: Im Normalfall ist der Lüfter einer Syno nicht wirklich zu hören bzw. höchstens als leises rauschen wahrzunehmen. Hängt immer stark davon ab, wo man es aufstellt und wie weit man davon weg sitzt. Dazu kommt, dass der DSM Einstellungen für den Lüfter hat (silent, cool). Je nach Einstellungen spring er früher an und fährt sich etwas höher, insgesamt würde ich aber sagen (und ich habe eine DS1813+ und DS214play nebeneinander stehen) sind die Geräte durchaus Wohnzimmer geeignet wenn man bei völliger Stille (wann hat man die im Wohnzimmer ;)) ein leichtes Rauschen ab kann.

    Ansonsten fahren sich die Platten je nach Einstellungen ja auch in Energiesparmodus und damit auch der Gehäuselüfter herunter. Hängt also auch vom verwendeten Modus Operandi ab.

    Grüße

  6. @Felix Sorry, aber 0,5 Watt ist schlicht utopisch für jedes Gerät. Das erreichst du vielleicht mit einer externen USB Platte im Standby, wenn die Elektronik fast keinen Strom mehr aufnimmt, aber eine Synology ist wie jedes größere NAS eben im Kern trotzdem auch noch ein kleiner Server. Energiesparmodus (wenn NUR die Platten runterfahren) heißt aber trotzdem noch, dass da das OS inkl. aller Module und sonstigen Anwendungen läuft, CPU und RAM brauchen auch Strom. Deshalb gibt es ja auch bei vielen Synos den erweiterten Ruhemodus, indem sich der Stromverbrauch noch weiter absenkt (Tiefschlaf).

  7. Also die 415+ hat im Vergleich zur 412+ nur QuadCore statt DualCore, Hardwareverschlüsselung, 2GB statt 1GB RAM. Wobei meine 412+ auch auf 2GB aufgerüstet ist. Für mich interessant wäre die Hardware-Transkodier-Engine, die beiden fehlt. Ergo für mich kein Grund zum Upgrade.

    https://www.synology.com/de-de/products/compare/DS415+/DS412+

  8. Juhu! Mit Gleitkommaeinheit!

  9. @mnemo: haben die Plus Geräte immer.

    Ich habe die vor zwei Wochen auf der Präsentation im Einsatz gesehen. Egal was die Jungs vorne gemacht haben, die CPU Last blieb sowas von im Keller!
    Aber 46W sind schon eine Hausnummer, für zuhause m. M. nach schon eher zuviel.

  10. Synology verbaut hier einen Atom Prozessor der aktuellen Generation:
    http://ark.intel.com/de/products/77982/Intel-Atom-Processor-C2550-2M-Cache-2_40-GHz

    Das Ding ist sehr Leistungsfähig und ich setze seinen grösseren Bruder (C2750) unter ESXi zur Virtualisierung von Servern ein. Eigentlich könnte Synology nun analog der Qnap Lösung auch eine Virtualisierungslösung anbieten. Die CPU wäre auf jeden Fall dafür gerüstet.

  11. Immer noch kein HDMI Ausgang.
    Daher sind die andere Nas Geräte besser.

  12. Ist das erste Synology NAS, das Virtual Machines laufen lässt, oder? Das und die Verschlüsselung macht es wirklich lukrativ für mich, aber die ~ 530 € sind schon ein großer Happen…

  13. @fly
    Nein, virtuelle Maschinen kannst du darauf nicht laufen lassen. Die CPU wäre aber dazu fähig.

  14. Oh, da hab ich mich scheinbar verlesen.
    „Mit VMware vSphere© 5 und VAAI-Integration können bei der DS415+ bestimmte Speichervorgänge ausgelagert und die Rechenleistung in VMware-Umgebungen optimiert werden.“

    Ich dachte damit kann man wirklich VMs laufen lassen… Dann bin ich gegenüber meinem Eigenbau-NAS mit Debian und XEN ja doch freier dran.
    Bzw. gibt es dann imho für mich als Heimnutzer keinen Grund, warum ich die 415+ nehmen soll statt der 415play, die 100 € weniger kostet.

  15. Wichtig ist hier für sich selbst das passende Gerät auszusuchen. Was beim Auto schon selbstverständlich ist (kaum jemand kauft einen V8 für reinen Stadtverkehr) wird für energiebewusste Menschen auch beim NAS wichtig. Es gibt sparsame Modelle von Synology, die für sehr viele Anwendungsfälle völlig ausreichend sind. Wer viele bzw. leistungshungrige Dienste laufen hat nimmt eben ein größeres Modell und zahlt den Strom. Leider tendieren gerade Einsteiger oft zu überdimensionierten Geräten.

  16. @mGuest

    ich glaube nicht, dass du bei diesem Prozessor Hardwarebeschleunigung brauchst. Live Transcoding von 1080p Streams sollte damit easy möglich sein.

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