Synology DiskStation DS414slim veröffentlicht

Synology hat heute eine neue DiskStation vorgestellt. Die DiskStation DS414slim bietet Platz für bis zu 4 2,5 Zoll Festplatten und richtet sich an Heimanwender und kleine Büros. Dank DSM (DiskStation Manager) bietet die kleine Variante aber die gleichen Funktionen wie die großen Ausführungen. Ausgestattet mit einer CPU mit integrierter Gleitkommaeinheit und 512 MB RAM soll die DS414slim eine optimale Nutzererfahrung bieten. Weiter ist die DS414slim mit zwei USB 3.0-Ports ausgestattet und verfügt auch über Dual-Gigabit-LAN-Ports mit Failover-Unterstützung.

Synology_DS414slim

Die Laufwerke der DS414slim sind HotSwap-fähig, konzipiert wurde der NAS-Server als kühles, leises und energieeffizientes System. Der 60 mm Lüfter ist austauschbar. Mit einem Verbrauch von 15,48 Watt im Betrieb ist die DS414slim zudem recht genügsam.

Die Highlights der DS414slim:

  • NAS-Server für kleine Stellflächen
  • Speziell entwickelt für Privatanwender und kleine Büros
  • CPU mit Gleitkommaeinheit für eine optimierte Arbeitseffizienz
  • Bis zu über 110 MB/Sek. Lesen & 54 MB/Sek. Schreiben
  • Energieeffizient mit einfach austauschbaren Lüfter
  • Dual-LAN-Ports & USB 3.0

Die DS414slim ist ab sofort im Handel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 264,95 Euro.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

12 Kommentare

  1. Und wo? Ich hab noch keinen Händler gefunden der dis DS414slim schon gelistet hätte?

  2. Das ist ja alles ganz nett. Kann man die einzelnen Platten auch sinnvoll komplett mit TrueCrypt verschlüsseln? Oder machen nur einzelne Container Sinn? Ich hatte hier einen WHS abgeschafft aus dem Grund.

  3. @Lars

    nein Truecrypt müsste, wenn es nativ unterstützt werden soll, bereits im Kernel integriert sein. Ist es ab Werk (zumindest in DSM 5.x) nicht. Es gibt aber eine Anleitung, wie man sich einen entsprechenden Kernel kompiliert und den aufs NAS bekommt.
    Hinzu kommt die Frage, ob die kleine CPU einer Echtzeitverschlüsselung gewachsen ist. Vermutlich eher nicht. Daher würde ich immer zum Container raten. Macht einfach weniger Arbeit und funktioniert super.

  4. Am Artikel stört mich, dass kein Link auf Synology direkt zeigt – beide Links sind quasi nur „selbstreferenzierend“.
    Interessant finde ich unter anderem (nicht erwähnt):
    Versionskontrolle und verschiedene Raid Level (nicht alle unterstützen „hot spare“! und eignen zur Aufzeichnung von IP Kameras…

    Zum Nachlesen
    http://www.synology.com/de-de/products/spec/DS414slim

  5. 2,5“-Platten für ein NAS? Eignen sich die kleinen Platten denn inzwischen so gut für Dauerbetrieb?

    Ich habe in meiner Synology die Western Digital RED 3,5“, die sind speziell für Dauerbetrieb im NAS ausgelegt.

  6. CicakDOS says:

    @Jo: Bei Western Digital existiert auch eine 2,5″ RED-Serie, z.B. WD10JFCX.

  7. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    @Michael Slomma:
    „Daher würde ich immer zum Container raten. Macht einfach weniger Arbeit und funktioniert super.“
    Hast Du einen passenden Link/Anleitung hierzu?

  8. @Michael Slomma

    laut Specs kann die CPU Hardware „Implements AES, DES, and 3DES encryption
    algorithms“. Damit sollte das ja relativ flott gehen.

    Aber der Preis ist schon beachtlich wenn man sich überlegt wie wenig Leistung man dafür bekommt.

  9. @CicakDOS: Danke für den Hinweis, ich wusste gar nicht, das die kleinen Platten schon so weit sind. Jetzt müssen sie nur noch mehr Kapazität bekommen… 😉

  10. Rallimann says:

    Guter Preis. Gibt es das auch als 2 pPatten variante?

  11. @Jo: wenn eine kaputt geht muss sie eben getauscht werden. Im Server-Bereich geht der Trend seit vielen Jahren hin zu 2,5″, wobei die dort verwendeten SAS-Platten natürlich dafür ausgelegt sind. Ich verwende im NAS „normale“ 2,5″-Platten, weil die wesentlich (!) weniger Strom brauchen. Niedrigere Temperatur, geringere Vibrationen, weniger bewegte Massen, ich meine dass es keine bauartbedingten Nachteile geben muss.

  12. @MySam
    Consumer HDDs sind normalerweise keine gute Idee. Es gibt auf PCPer einen Artikel zur Einführung der WD RED, warum hier ein paar böse Fallen lauern.
    Es hat zu tun mit der zu langen Fehlerkorrekturzeit „normaler“ Platten, die dazu führen kann, dass das RAID sich zerlegt (wenn der Raid Controller das nicht berücksichtigt – und wer kann das schon testen).

    http://www.pcper.com/reviews/Storage/Western-Digital-Red-3TB-SATA-SOHO-NAS-Drive-Full-Review

    Die Caviar RED haben (unter anderem) den Vorteil, dass sie nicht „ewig“ versuchen, einen Sektor zu lesen. Wenn das nicht klappt, meldet sie Platte eben einen Defekt. Damit can der Raid Controller aber umgehen, zieht sich die Daten von einer anderen Platte (passender Raid Level vorausgesetzt) und fängt gemütlich an, sich neu zu bilden.

    Ohne TLER (Time Limited Error Correction), kann es passieren, dass die Platte minutenlang sucht, dann abgemeldet wird, weil sie nicht mehr antwortet. Der Controller versucht dann einen Rebuild und jetzt ist es eine statistische Wahrscheinlichkeit, ob er an einem (vielleicht bisher kaum benutzten) Sektor vorbeikommt, der auch defekt ist. Dann meldet er die zweite Platte auch noch ab und das wars dann (am Ende wegen 2 defekten Sektoren auf unterschiedlichen Platten).

    Deswegen steht in der Einleitung des oben zitierten Artikels von Allyn Malventano: „Everyone’s home RAID is likely an accident waiting to happen.“