Synology Audio Station mit deutschem Alexa-Skill: Musik über Amazon Echo abrufbar

Das hat sehr lange gedauert. Bereits Ende 2017 veröffentlichte Synology einen Alexa-Skill. Dieser Skill sorgt dafür, dass man über Amazon Alexa – und damit auch über einen Amazon Echo – die auf dem NAS gelagerte Musik abspielen kann. War bisher nicht in Deutschland nutzbar, ist jetzt aber für deutsche Nutzer installier- und nutzbar.

Der Nutzer muss in der Audio Station unter dem Punkt „Erweitert“ dafür den Amazon Alexa-Dienst aktivieren und eben den entsprechenden Skill aktivieren und die Konten quasi koppeln.

Aber: Um das Ganze ans Laufen zu bekommen, ist noch mehr vonnöten. So muss das NAS aus dem Internet erreichbar sein, des Weiteren ein gültiges HTTPS-Zertifikat vorliegen. Wie man da eines erstellt, wird hier beschrieben. Hat man alles gekoppelt, so kann der Nutzer dann über einen Sprachbefehl Alexa anweisen, Musik auf dem NAS abzuspielen. Das Ganze ist leider nicht sehr natürlich aufgebaut, der Nutzer muss immer in Form von „„Alexa lass Audio Station [das Gewünschte] spielen“ sprechen. Aber vielleicht macht euch das ja nichts aus und ihr wollt damit nun arbeiten.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. Schön, dass das jetzt geht.

    Aber was für ein totaler Umstand, das alles einzurichten. Ich frage mich, ob das wirklich so umständlich sein muss.

    • Marcel Brumme says:

      ja muss es, da alexa ja von überall aus zugreifen können muss… Schließlich ist nicht alles, was das Echo Device tut auch im Heimnetzwerk, sondern einige Operationen sind auch bei Amazon im RZ.

      Denke mal, so war es erstmal einfacher. Vielleicht kommt da aber noch was.

      • Marcel, heißt das, dass die Echos AUSSERHALB von Netzwerken NICHT nutzbar sind, also auch nicht als schlichte Bluetooth Lautsprecher [meine Frage unten 29. Juni 2019 um 22:46] – auch nicht mit Tricks?

        • ‚Tricks‘ vielleicht durch Skills für Amazon Alexa ersetzen. Das Thema ist für mich (76) undurchsichtig.

          • dann lass es von deinem Sohn einrichten … mein alter Herr (76) macht es auch so 🙂

            • Liebe/r Signum, bitte frag für mich deinen Papa, ob er mir erlaubt, dass ich dich frage, ob ich dich adoptieren kann. Du kennst das ja: ‚alte Schule‘.
              Meine leibliche Tochter [31] würde mir leider einen Vogel zeigen und hätte außerdem keine Ahnung.

        • Marcel Brumme says:

          Doch klar. Der Echo muss „nur“ ins Internet. Ich meine aber, dass man ihn auch als Bluetooth Lautsprecher nutzen kann, ohne dass er dazu im Internet hängt.
          Theoretisch kann der Echo auch auf lokale Ressourcen zugreifen (NAS und deren Musik) aber vielleicht sieht es das Konzept von Amazon nicht vor und deshalb genehmigen sie solche Skills dann nicht.

          • Habe es mittlerweile geschafft, meine Echos mit meinem Smartphone Bluetooth-zu-koppeln, allerdings jeweils nur einen, während ich sie BEIDE im Zimmer als Stereopaar verbunden hab. Ob das daran liegt, dass ich während des Abspielens eines Konzert via YouTube Music koppelte und fürs Koppeln des zweiten Gerät in den Hintergrund musste und dadurch beendet wurde ???
            Ich mache leichte Fortschritte, aber das Thema Streamen ist schon SEHR vielfältig und undurchsichtig …

            Gute Links zu diesen Themen ??
            https://www.tvstreamingbox.de/amazon-echo-im-test/
            Inhaltsverzeichnis
            Der etwas steinige Weg zum Amazon Echo
            Was ist Amazon Echo
            Amazon Echo Unboxing
            Amazon Echo Rundgang
            Amazon Echo Einrichtung und Installation
            Was kann Amazon Echo und Alexa
            Fragen stellen
            Kalender prüfen
            Musikwiedergabe steuern
            Smart Home-Geräte steuern
            Verkehrsinformationen abrufen
            Nach dem Wetter fragen
            Nach Sportergebnissen fragen
            Aufgaben Einkaufslisten verwalten
            Hörbücher hören
            Musik auf Amazon Prime Music anhören
            Radio und Playlisten hören
            Produkte von Amazon bestellen
            Wecker und Timer verwenden
            Mein Amazon Echo Test im Video
            Amazon Echo Skills
            Mit welchen Smart Home-Geräten arbeitet Amazon Echo zusammen?
            Steckdosen und Schalter
            Beleuchtung
            Thermostate
            Amazon Echo und Fire TV
            Musik hören über Amazon Echo
            Wie ist der Klang von Amazon Echo?
            Amazon Alexa Privatsphäre und Datenschutz
            Amazon Echo Technische Details
            Häufige Fragen zu Amazon Echo und Alexa
            Vorläufiges Fazit
            Amazon Echo Support

            https://www.tvstreamingbox.de/google-music-ueber-amazon-echo-hoeren/
            Inhaltsverzeichnis
            Musik Streaming
            Hardware
            Und Unterwegs?
            Google Home und Amazon Echo
            Amazon Echo
            Konkurrenten unter sich
            Google Music auf Amazon Echo ausgeben
            Alexa und Google Music Integration mit GeeMusic
            Fazit

  2. Ralf Kefferpütz says:

    danke für den Beitrag, aber wer hat schon ne registrierte domain bei sich zu Hause um solch ein SSL Zertifikat beantragen zu können?

  3. Wer möchte schon Amazon Daten auf seinem NAS zugreifen, analysieren, synchronisieren kann?
    Am besten noch GEMA-Rechte abgleichen und notfalls Nachzahlungen veranlassen!

    • Amazon greift nicht auf Daten auf dem NAS zu, sondern Amazon stellt Anfragen an ein Programm auf dem NAS, und dieses Programm stellt dann ggfls. die angefragte Musik als Streaming-Link bereit.

      Ich selber streame meine lokale Musiksammlung aktuell über MyMedia zu Echo und co. Auf die Audiostation wollte ich nicht warten.

      • trotzdem weiß Amazon doch denn was für Musik ich höre und welche Lieder auf meinem NAS sind und dazu kommen noch die ggf Spracheingaben

        • Amazon kennt die Lieder, die auf deine Anfragen hin abgespielt wurden. Nicht die gesamte Musiksammlung. Und Amazon Synchronisiert nichts, wie du weiter oben behauptet hast. Und GEMA wird beim Abspielen von Musik für dich selber oder deine Familie auch nicht fällig.

          Also fast alles, was du geschrieben hast, ist Quatsch. Es bleibt nur, daß wenn du Alexa nutzt, Amazon natürlich deine Spracheingaben aufnimmt und auswertet (auswerten muss, denn du willst ja, daß Alexa daraufhin etwas für dich tut) und die Lieder bzw. Interpreten kennt, die du Alexa selber genannt hast. Wenn das bereits ein Problem für dich ist, dann nutze Alexa halt nicht. Aber bitte höre auf, Schreckensszenarien zu beschreiben, die so nicht stimmen.

  4. Können bitte hier Lesende mir verraten, ob ich ein Moto X Play od Medion P10610 Tablet od Medion NAS mit meinen 2 Echo Dot via Bluetooth koppel und so Musik von dort od von Apps [TuneIn, Rdio, …] per Echos hören kann – od das unmöglich ist?

  5. Herrlich, auf der einen Seite über Google’s Datenhunger jammern, und dann auf der anderen Seite Unternehmen wie Amazon zumindest teilweise Zugriff auf mein NAS geben……das entbehrt nicht einer gewissen Komik.

    • Wieso? Wenn ich Amazon den teilweisen(!) Zugriff auf mein NAS gewähre, geben ich Google doch keine Daten? Falls das jedoch heißen sollte: „du gibst generell Daten von dir an irgendwen Preis“: ja, das stimmt. Denn in unserer Welt (Punkte sammeln, Fahrzeug Kennzeichen scannen, im Internet surfen, Smartphone mit sich herumtragen, E-Mails schreiben, …) gibt jeder an verschiedenste Einrichtungen Daten von sich Preis. Es ist nahezu unmöglich keine Daten von sich Preis zu geben, wenn man halbwegs am modernen Leben teilnehmen möchte und die entsprechenden Möglichkeiten nutzt.
      Sie besitzen doch wahrscheinlich auch z. B. ein Mobil-Telefon, oder? Sie wissen schon, dass sie nicht nur beim Telefonieren sondern allein schon durch das Mitführen im eingeschalteten Zustand Daten erzeugen. Trotzdem haben Sie eines.
      Man kann mit Daten sparsam sein, aber ein paar datenhungrige Dienste gönnt sich doch wohl irgendwie jeder.

  6. Thomas Zitzelsberger says:

    Das ist alles sehr kompliziert, um das NAS in das ECHO-System einzubinden. Auch wenn man Domains „sehr einfach“ bekommen kann, ist es trotzdem eine unfreundliche krücke. ich verzichte lieber und habe schon aufgegeben.

    VG

    Tom

  7. Das Einrichten war ja kein Problem, aber der Skill versteht mich nicht. Ich starte Audio Station und suche nach Musik, ende aber immer bei Tunein (das es imZweifelsfall nicht abspielt) oder einer Empfehlung zu amazon music unlimited.
    Mache ich da noch was falsch?

    Interessant, wenn ich audio station später frage, was läuft, gibt sie was ganz Veraltetes an, es läuft längst tunein mit was ganz anderem…

  8. Tobias Arendt says:

    Trotz berufsbedingter Technikaffinität brauchte ich deutlich über eine Stunde, um zu verstehen, wie einfach es mit DDNS und Let’s Encrypt (Beides direkt über Die Synology-Oberfläche einrichtbar) und der Portfreigabe an der Fritz-Box ist. Totzdem der Skill nun läuft, spielt die Dame an der Ecke nie das ab, wonach ich gefragt habe. Tlw. findet sie es nicht, tlw. spielt sie was anderes (z.B. White Christmas statt Electric Funeral). Kann mir jemand sagen, wonach sie sucht? Ordnernamen, Dateinamen, Tags? Oder gibt es ein Problem mit Unterordnern?

  9. Tobias Arendt says:

    Trotz berufsbedingter Technikaffinität brauchte ich deutlich über eine Stunde, um zu verstehen, wie einfach es mit DDNS und Let’s Encrypt (Beides direkt über Die Synology-Oberfläche einrichtbar) und der Portfreigabe an der Fritz-Box ist. Trotzdem der Skill nun läuft, spielt die Dame an der Ecke nie das ab, wonach ich gefragt habe. Tlw. findet sie es nicht, tlw. spielt sie was anderes (z.B. White Christmas statt Electric Funeral). Kann mir jemand sagen, wonach sie sucht? Ordnernamen, Dateinamen, Tags? Oder gibt es ein Problem mit Unterordnern?

  10. Der Skill ist grottenschlecht. Wie Tobias schon schreibt findet oder versteht die Gute nicht so wirklich das was man möchte.
    Es wird Zeit das die Ordnerstruktur etc. wie in Audio Station angezeigt wird. Hoffnung habe ich nicht Amzon will ja Music verkaufen, da ist es egal ob wir es schon mal gekauft haben.

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