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Südkorea: Ab April muss Bloatware auf Smartphones deinstallierbar sein

Das Problem ist bekannt, man kauft sich ein neues Smartphone und es kommt mit jeder Menge vorinstallierter Apps, die man vielleicht gar nicht benötigt. Samsung nennt es liebevoll Content Gifts, wir nennen es Bloatware. Um diese ungewollten Apps zu entfernen, benötigt man meist Root-Zugriff, nach einem Update sind dann auch die Programme wieder da. Die Regulierungsbehörde in Südkorea hat nun beschlossen, dass ab April fast jede Zusatzapp entfernbar sein muss. Lediglich Apps für WLAN, NFC, Geräteeinstellungen und App Stores dürfen fest verankert sein. So entschied das Ministry of Science, ICT and Future Planning.

Betroffen sind laut Yonhap News Samsung, LG und auch Google selbst. Zuätzlich soll der frei verfügbare Speicherplatz und der Speicherverbrauch durch vorinstallierte Apps künftig besser gekennzeichnet werden. Neben den Herstellern wurden auch die drei koreanischen Netzbetreiber zu einer Reduzierung der vorinstallierten Apps aufgefordert, was wiederum andere Hersteller betreffen dürfte. Ein feiner Zug, den man sich auch hierzulande wünschen würde, oder freut Ihr Euch über die Apps, die Euch bei einem teuren Smartphone aufgezwungen werden?

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