StreetScooter: Post baut keine E-Transporter mehr

StreetScooter WORK XL 01
© Ford-Werke GmbH / Lothar Stein

Es las sich damals wie eine kleine Erfolgsgeschichte aus Deutschland. Die Deutsche Post DHL Group sorgte für die elektrisch betriebenen Fahrzeuge, die sicherlich viele von euch schon einmal gesehen haben. Nun ist mit der Produktion Feierabend, wie das Unternehmen heute verkündete. Bereits in diesem Jahr will man die Herstellung der Elektro-Lieferfahrzeuge komplett einstellen, Neubestellungen werden keine mehr angenommen.

Ebenfalls vor dem Hintergrund der aktuellen weltwirtschaftlichen Unsicherheiten hat sich das Unternehmen entschlossen, die Sondierungen für eine Partnerschaft zu den StreetScooter-Aktivitäten nicht aktiv weiter zu verfolgen. Deutsche Post DHL Group wird sich nun auf den Betrieb der aktuellen StreetScooter-Bestandsflotte konzentrieren.

„Dank StreetScooter haben wir eine der größten elektrisch betriebenen Lieferflotten der Welt und bedeutende Impulse in Sachen Elektromobilität gesetzt. Wir haben immer gesagt, dass wir kein Autohersteller sein wollen. Eine weitere Skalierung ohne den richtigen Partner entspricht nicht unserer langfristigen strategischen Zielsetzung. Die Umstellung unserer Flotte auf E-Mobilität werden wir unabhängig von der heutigen Entscheidung weiter entschieden vorantreiben“, sagte Frank Appel. „Wir stehen zu unserer Mission 2050, das heißt Null-Emissionen-Logistik bis 2050.“

Aus Unternehmenskreisen heißt es, dass man zwar mehrere Monate einen Käufer für das Unternehmen suchte, aber keinen fand. Unter dem Strich blieb das Ganze wohl trotz aller Erfolgsmeldungen – im letzten Jahr feierte man Auslieferung Nummer 10.000 – ein defizitäres Geschäft. 2010 wurde StreetScooter an der RWTH Aachen gegründet und 2014 wurde das Unternehmen von der Post übernommen. Seit 2018 wurde dann die auf dem Ford Transit basierende Variante zusammen mit Ford gebaut. Geplant war damals auch der Verkauf an andere Kunden. Wie man heute sieht, kam es doch anders.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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34 Kommentare

  1. Oh. Krass. Schade eigentlich, finde den Streetscooter super. Sind wirklich sehr leise und Postbote kommt auch damit gut klar.

    • Michael Lang says:

      Genau letzteres stimmt überhaupt nicht. Die Postler fluchen über diese unzuverlässigen Kisten. Kacken bei Kälte nach wenigen Kilometern ab und müssen dann mehrfach am Tag nachgeladen werden – wenn sie überhaupt fahren. Unsere fluchen über diese unausgereiften Dinger.

      • Bob (der andere) says:

        @ Michael Lang:
        Du sagst es. Der Mann meiner Nichte ist bei der Post und fährt den (kleinen) StreetScooter regelmäßig. Hatte neulich einen kleine Unfall (leichter Sachschaden), weil die Feststellbremse nicht funktionierte (ist wohl irgendwie mit der Zündung gekoppelt, also nicht rein mechanisch, warum auch immer). Es stellte sich heraus, daß ein Schalter/Kontakt am Handbremshebel verkehrt herum eingebaut war. Auch sonst soll die Verarbeitung eher mittelprächtig sein.

        Trotzdem, ich finde/fand das gut und richtig, was die Post mit dem StreetScoter da angestoßen und durchgezogen hat, trotz aller Probleme.
        Ich finde es vielmehr ein Armutszeugnis der deutschen Automobilindustrie, daß sich kein Hersteller darauf eingelassen hat mit der Post zusammen ein E-Auto zu bauen/entwickeln oder zumindest zu unterstützen.

  2. Klar, und in ein paar Jahren haben die keine Autos mehr etc.
    Das ist wieder mal typisch kurzfristiges deutsches denken.
    Warum kann die Post nicht selbst Autohersteller sein? Google hat auch alle möglichen Projekte gestartet (unter Alphabet), aber hier zieht man sich zurück? Warum nicht einfach nur die Produktion reduzieren? Wie sieht es mit Wartung etc. aus?
    Dann kommt Tesla und dann ist das gejammer groß…

    • Michael Lang says:

      Zuverlässige Autos kann man nicht so einfach zusammenkleistern. Auch Google nicht. Die haben den Plan, eigene Autos zu produzieren ebenfalls schon lange gekippt – nicht ohne Grund und trotz Geld ohne Ende. Warum glaubt hier eigentlich jemand, die Post würde diese Tochter einstampfen, wenn sie sich rechnen würde? Sie hat länger daran festgehalten, als vernünftig war und jetzt Milliarden damit versenkt, weil keiner diese Autos will. Wir brauchen keinen weiteren, dazu noch branchenfremden Autohersteller. Wir haben die besten der Welt längst im Land. Und Tesla ist zwar an der Börse dank Anlegerfantasien mehr wert als BWM, Audi und Daimler. Aber Teslas Verkaufszahlen und sein Realwert kann sich vor jedem einzelnen dieser Unternehmen in der Ecke verkriechen.

  3. Spinnerei trifft auf Realität. Bleibt ein Running gag, auch wenn Mutti noch so fest die Daumen drückt…

    • Ich finde diese „Mutti“ immer ekliger, je öfter ich es lese. Kein Benimm.

      • Das „Mutti“ ist einfach infantiles Gehabe weil man damit ja auch irgendwie die eigene Unmündigkeit sich schönreden kann. Kommt halt von Leuten, die vermutlich nicht gerne selbst verantwortlich sind sondern es lieber auf andere schieben. Einfach ignorieren.

  4. Dem Wasserstoff gehört die Zukunft. Davon bin ich fest überzeugt. Besonders LKWs, Busse, Bagger und auch Lieferwagen werden in Zukunft mit Wasserstoff betrieben werden. Der Kosten-Nutzen-Faktor ist ausschlaggebend.

    • Thomas Neidlinger says:

      Und die Kosten und Effizienz sind bei Wasserstoff eben einfach zu hoch (bzw. genauso hoch wie bei Verbrennern), genauso die Wartung. Elektroautos haben einfach viele Vorteile, lediglich die Energiedichte in Akkus muss für speziell diese Fahrzeuge erhöht werden.

    • Lieber Vernunft says:

      Hallo Malte , Wasserstoff ? lakehurst im Mai 1937 ist ausschlaggebend. Will ich nicht vor meiner tür parken haben – Benzinauto ist schlimm genug – diesel ist schwerer entflammbar. Aber im Namen von Greta werden häuser ja auch mit leicht brennbaren Fassadenmaterialien „eingekleidet“- mit Lurchen und würmern geht man als Grüner besser um

  5. Das wundert mich, ich halte die Firma für die Post für einen großen Imageträger. Außerdem braucht die Post selber diese Fahrzeuge, ist ihr bester eigene Kunde. Und die Zustellerbranche mag schwierig sein, aber wird immer weiter wachsen.

  6. Da haben die wohl schnell die Notbemse gezogen, weil sie es jetzt auf die „Weltwirtschaft“ (Virus) schieben können.
    Die Kisten sind immer wieder liegengeblieben und in Anschaffung, Betrieb und später noch Entsorgung der Akkus einfach zu teuer. Realität trifft auf linksgrüne Phanastereien.

    • Das hat nichts mit Corona zu tun! DHL hat nicht mehr die Kunden wie früher. Amazon liefert mittlerweile alles selbst. DHL liefert nur noch 1 von 10 Päckchen, zumindest in meiner Straße, das ist das Problem und nicht der Virus.

  7. Tja es fehlt die Motivation und Leidenschaft, es richtig groß und richtig gut zu machen! Und in ein paar Jahre kaufen sie Elektro-Nutzfahrzeuge von den anderen ein, dämlicher geht’s nicht mehr! Es waren einfach die falschen Leute dran, schade!

    • Wenn andere es effizienter, schneller und besser machen könnten als die Post selbst, warum ist es dann dämlich, das diese anderen machen zu lassen? Das ist halt Diversifizierung. So richtig überragend sind die Streetscooter unterm Strich nicht. Eher ein proof of concept, das langsam an seine Grenzen stößt. Das Projekt hat seine Verdienste, es gibt aber auch gute Gründe, damit jetzt aufzuhören. Und das sage ich, obwohl ich die Dinger beruflich als Zusteller fahre, unter den Kinderkrankheiten leide, sie aber sogar trotzdem im Gegensatz zu vielen Kollegen lange Zeit mochte. Aber in letzter Zeit war halt nicht mehr viel an Verbesserungen drin und alte Probleme wurden bisher nicht behoben.

  8. Winzige Batterie und nur einphasiges Laden. Keine Wärmepumpe, keine Rekuperation. Also Technik von 2005. Tschüss.

  9. „Wir stehen zu unserer Mission 2050, das heißt Null-Emissionen-Logistik bis 2050.“

    Also darüber muss ich doch sehr lachen… das gibts nicht mal wenn alles per Hand/Fuß abgeleistet wird 😉 geschweige denn mit Umweltschädlichen E-Autos.

  10. Bob (der andere) says:

    @ DOT2010:
    Doch, doch, das wird schon klappen.
    Die Mitarbeiter müssen sich nur verpflichten während der Arbeitszeit nicht zu atmen (CO2) und während er Pausen nichts zu essen (Methan).

    Finde es auch immer lustig, wenn von “Null-Emissionen“ oder “Klimaneutral“ die Rede ist. Und erschreckend, wieviele Leute das auch noch glauben.

    • Finde es immer wieder lustig, wenn Leute, die etwas nicht verstehen, die nicht verstandene Variante als lustig abzutun. Klimaneutral heißt nicht, daß kein CO2 ausgestoßen werden muß, sondern z.B. weniger als bei der Energieherstellung verbraucht wurde. Oder bei E-Autos, daß dort der CO2 Verbrauch ab ca 70000 km in der Summe geringer als bei Benziner ist.
      Emissionsneutral bedeutet, daß weder beim Antrieb, noch bei der Energiegewinnung Emissionen enstehen. Es geht nicht um die Herstellung der Geräte dazu, diese spielen bei ser Gesamteffizien eine Rolle. Und Dot2010 Aussage mit der Atmung, sorry, aber da fällt mir echt nur ein, daß seine/ihre CO2 ziemlich sicher nur für den Metabolismus draufgeht, sprich, befeits jetzt legaler Organspender sein könnte.

      • Und das zeigt ja nur, wie blödsinnig das ist. Der Gesamtenergieaufwand bei der Herstellung eines E-Autos inkl. Akku ist viel höher als bei einem Dieselauto. Erst ab 150.000km Fahrleistung ist der „Break-Even Point“ erreicht. Und wenn bei der Energiegewinnung für den Akku keine Emissionen entstehen sollen, dann müsste neben jeder Ladesäule ein Windrad aufgebaut werden (welches bei Herstellung/Aufbau und späterer Entsorgung aber auch wieder Dreck macht…)
        Das Ganze ist nichts als Blendwerk. Schon alleine, weil wir soviel Strom gar nichts aus Windrädern und Solarzellen erzeugen können, der für riesige Flotten von E-Autos benötigt würde.

      • Wer lesen kann ist klar im Vorteil, wo schreib ich was von Atmung? Zuerst lesen, dann verstehen, dann schreiben – DANKE

        Es ist unerheblich ob man weniger Energie brucht als bei der Energieherstellung nötig, da man es dennoch verbraucht = Energienutzung = CO², außerdem klar das man soviel verbraucht wie man verbraucht, glaub du kappierst irgendwie nicht ganz was du schreibst.

        Sind wir schon bei 70t-km runter? Das waren mal 200t-km… lustig wie das mit den Monaten runtergeschummelt wird…
        Dennoch die Ökolotische Katastrophe ist dennoch da, siehe Südamerika, die Zustände sind z.B. in Portugal wo man EUs größte Litiumminen erschließen will undenkbar. Wegen massive Umweltbelastung stehen die Projekte eh äußerst in Frage. Dabei kann es nur wieder mit Augenwischerei und Mogelpackung dennoch gemacht werden weil man dann eben sich als Argument auf das kleinste Übel und möglichst WENIG Umweltverschmutzung einläßt… wers träumt… naja ist doch immer so mit der Industrie. Die Politik leckt eh Konzernärsche am laufenden Band, schade für die Politiker das der Tag nur 24 Stunden hat, sie schaffen nicht mehr in der Zeit als 48 Stunden Arschlecken…

    • @Bob + Dot2010

      So rechtfertigt ihr wohl das ihr euren Diesel weiter fahrt? Wie kann man nur daran glauben das ein Elektrofahrzeug umweltschädlich ist? Ihr seit wohl total Benzinauto Konditioniert? Denkt ihr wirklich ihr seit besser dran wenn ihr euren Benziner weiter fahrt? Ich weis nur, dass ich jeden Tag, wenn ich meine Haustür aufmache, fast vor Gestank umfalle, den die Benziner den ganzen Tag produzieren, vor allem der Lärm geht mir gewaltig auf den Sack. Da ist mir jedes Elektroauto herzlich willkommen, weil angenehm leise und völlig gestanklos. Ein Elektroauto verbrennt nichts, es stinkt nicht und verliert kein Öl, was bei einem Benziner passiert. Ward ihr schonmal in einer Motorenproduktion? Der Gestank von Kühlmittel und Guss ist was ganz feines, das Kühlmittel ist Sondermüll und gelangt durch Verdampfung in die Umwelt. Übrigens hat euer Auto auch eine Batterie verbaut. Was ist daran besser? Das sie kleiner ist? Das sie kleiner ist macht das Problem nicht viel Besser. Bei einem Elektroauto kommt es auf viele Faktoren an. Die Produktion ist fast völlig gleich, bis auf den Motor. Nutzt man Ökostrom oder hat sogar Photovoltaik auf dem Dach, fährt man ab den ersten paar Tausend Kilometern schon deutlich besser als mit jedem Benziner. Die Batterie kann man nach 10 Jahren sogar noch als Hauskraftwerk weiter verwenden. Wenn man sich anschaut wie schnell sich plötzlich die Technik in den Autos entwickelt, haben wir bis in 10 Jahren kein Problem mehr mit den Akkus.

      • Der Strom für das E-Auto kommt ja bekanntlich aus der Steckdose. Oder doch aus einem belgischen Schrottmeiler? Es gibt keinen „Ökostrom“ aus der Steckdose. Da ist immer auch Kohle- und Atomstrom drin. Und Solarzellen auf dem Hausdach genügen nie und nimmer für regelmäßiges Aufladen eines E-Autos. Und für die Akkus werden nach wie vor ganze Landstriche verwüstet und Arbeiter ausgebeutet.

      • hör doch auf, geh mit den ganzen Öko-Affen nach Afrika und macht es besser!
        Verstehe nicht, wenn das hier so schlecht ist, warum alle hier her wollen und anders herum die Besserwisser und Selbstversorger nicht dahin gehen! Übers reisen und deren Verschmutzung macht sich die heilig Jungfrau Luisa genauso wenig Gedanken wie diejenigen hier gegen das Auto geschossen wird aber jeden billig-Elektroschrott und Klamotten Klamotten. denn die Generation Y steht nicht unbedingt für Nachhaltigkeit!

        Den Diesel zu verteufel ist ein großer Fehler, da diese schon immer effizienter war als ein Benziner. Was die Benziner angeht sind gerade die Euronormen die zu den „Magermotoren“ jenseits von Lambda1 geführt haben, mit deren heißeren Verbrennung entstehen Stickoxide und Ruß. Auch an den Partikelfilter ist durch Verschärfung der Gesetzte nicht der Blütenduft entstanden. Man sieht zwar den Ruß nicht mehr, heißt aber nicht das dieser nicht da ist, durch Aufspaltung ist dieser nur kleiner. Konnte man den „schwarzen Ruß ganz normal aus husten ist der unsichtbare jetzt „Lungengängig“ und geht wegen seiner Größe jetzt über die Lungenblässchen direkt ins Blut.

        und wenn ich schon Photovoltaik lese, da du selbst keine Anlage hast, und dafür auskommen musst, Schwermetalle mit Regenwasser aus-geschwemmt werden und für deinen erzeugten Strom noch einmal extra löhnen musst sofern du keinen Speicher hast ist dir bekannt? Das Argument Alte Autobatterien als Speicher zu verwenden zeigt wie oft dieses Möglich nicht – gar nicht das sind Überlegungen und Versuchen – mehr nicht! Es gibt noch nicht einmal eine Lösung wenn der Akku nach 8-10 Jahren Platt ist wie der gewechselt werden kann, denn das ist bis jetzt nicht vorgesehen und auch so verbaut!

        Einfach zum kotzen halt einfach einmal die Luft an, denn kannst Du schon einmal mit Co Einsparung anfangen.

        Ich wäre Sogar bereit ein Bundesland den Grünen und Ökos unter Selbstverwaltung zu überlassen, natürlich ohne Zuschüsse, Industrie, Strom, Autos etc.

        • „Öko-Affen nach Afrika“ grenzt nicht nur an Rassismus in dieser Aussage, da solltest bissle vorsichtiger sein.

          Der Mensch ist das größte Problem, solange er sich nicht Bewußt ist was er mit jeder Entscheidung anrichtet, vermutlich nie, solange wird es kein echten Umweltschutz und Nachhaltigkeit geben. Wir sind doch noch nicht mal Fähig das kleinste Übel zu wählen, was sag ich man begreift nicht mal was das ist.

      • Bob (der andere) says:

        @ Legomio:
        Noch einer, der die Ironie nur mit entsprechender Kennzeichnung erkennt, aber o.k.

        Lies vlt. doch mal meinen ersten Kommentar weiter oben. Da kritisiere ich den StreetScooter zwar, Sage aber auch, daß ich die Entwicklung, Bau und Einsatz der Streetscooter für gut und richtig halte.

        Aber nochmal: NEIN, ich bin nicht gegen Elektoautos!

        Und ganz nebenbei, ich hab vor 21 Jahren mein letztes Auto verkauft. Hatte danach kurzzeitig noch einen kleinen Roller zum Einkaufen, und nutze seit 12 Jahren nur noch Öffentliche Vekehrsmittel.

        • Fahrräder und Scooter, das sind die aller Sinnvolsten eFahrzeuge, dannach kommen kleinst-PKWs. Rest kannst in die Tonne treten, nur größeres für Vielfahrer, selbst Taxis währe ein Smart 4/4 das vernünftigste, sonst Lieferverkehr der quasi nix anderes Tut, nicht nur ab und zu mal hier und da hinfährt. Das ist wie beim Privaten totaler müll und sinnlose Mehrumweltbelastung aus gar mit nem alten Diesel. Nur für Vielfahrer ist ein eAuto sinnvoll, je kleiner und leichter deto besser. Dafür braucht es aber auch Infrastruktur.
          Infrastruktur heißt sehr sehr sehr viel mehr Trafoanlagen, die Gifte die auch in diese Stecken vergessen viele, auch die Gifte die in Winkraftanlagen stecken und bei denen noch kein echtes Recykling der Rotoren existiert. Selbstgemachte weitere Umwelprobleme… so ist der Mensch, achso ja, da waren wir ja, beim eigentlichen Problem, der Mensch und seine Dummheit…

      • Erst Diesel, dann Elektro dann Benzin, entscheide dich mal und bleib dabei bei deinen Argumenten. Alle haben ihr Vorteile, Umweltverschmutzung sind alle, der Mensch als solches am Meisten. Ohne ihn gäbe es keine Probleme, wie bei PCs man löst mit ihnen Probleme die man ohne Sie nicht hätte…

        Also nur mal so zum HIRN auf Touren bringen, BIST DU DEPPET? Du glaubst auch das Strom aus der Steckdose kommt wie das Fleisch aus dem Supermarkt… HIRN, GOTT BITTE MEHR HIRN FÜR SOLCHE DUMMBÄUTEL, Deutschland hats dringen nötig, die Menschheit als Ganzes ebenso…
        Nur weil es dann nicht vor DEINER Haustür stinkt, heit es noch lange nicht das kein CO² & Co in die Luft geblasen werden. Ganz im GEGENTEIL, sogar MEHR als der Benziner in deinem Wohnzimmer…
        Strom ist die Edelste Energieform, es benötigt sehr sehr viel um soweit Energie umzuwandeln, die Verlußte sind groß, ja bei den Autos sind diese auch nicht ohne, das wissen wir. Strom läßt sich nicht so einfach Speichern, da steckt die Energiebranche noch in der Kinderschuhen. Pumpspeicherkraftwerke sind verpöhnt, verschandeln diese auch mit die Umwelt, ABER diese sind weitaus nicht so schlimm wie Akkus & Co, ABER der DEPPETE DEUTSCHE CHECKT DAS NICHT, der Österreicher ist da schlauer und nimmt die Dummen Deutschen gern aus, seis ihnen gedankt. Ein weniger Umweltschädlicher Speicher für Strom, ja auch zusätzlich mit Verlußte und etwas Umweltschade, geht NIE ohne, LEIDER.

        Mir geht auch der Gestank auf den Sack, auch der Lärm, glaubst nicht wie, ABER die Kiddy Idioten in der Nacht mit ihren Burn Outs, Drifts, SCHWACHDÄMLICHEILLEGALAUSPUFFANLAGEN lärmen die ganze Stadt zu und meinen sie sind auf der Rennstrecke, dabei können sie keine 100m geradeaus fahren. Das gehört mal verboten, solche Autos für IMMER aus dem Verkehr gezogen, ENTEIGNUNG währe mal Sinnvoll in solchen Fällen. Schade das man hier sich gleich in solchen Fällen wieder aufregen wird, zeigt nur das man das Problem nicht kappiert.

        Willst du es Umwelfreundlich oder Umweltfreundlicher?
        Wenn 1. geh zu Fuß, fahr Fahrrad und für längere Strecken miet dir ein Pferd, naja bei viel Gepäck auch gern ne Kutsche dazu.
        Wenn 2. sind eAutos NUR bedingt Besser, WENN sie KLEIN UND LEICHT sind, SUVs NEIN, auch ein 3er ist zu groß und schwer für in der Masse NUR 1 Person.
        3. eAutos sind NUR für VIELFAHRER bedingt Umweltfreundlicher, also Taxis und Lieferverkehr. NICHT jedoch für Dummbäutel die den Mist 2 mal am Tag steuern für im Schnitt vermutlich unter 50km. Rentiert sich nicht nur Finanziell nicht sondern entsteht massiver Umweltschaden.
        4. Ohne Infrastruktur zum Laden ist alles für den ANUS, egal wie du es drehst und wendest, höhere Reichweite = mehr Gewicht = Ausrede der Autohersteller um SUVs zu bauen = viel viel mehr Umwelbelastung.
        5. Akkus sind leider Sondermüll³ nicht ganz wie Atommüll, aber so viel Besser auch nicht. Aktuell gibt es kein völliges Recycling von Akkus, es gibt nur eine Testanlage die auch nur EINIGES und NICHT ALLES Recykelt. Diese Möglichkeiten sind noch bei der Forschung in den Kinderschuhen = aktuell noch Giftmüll, erst recht in der Masse.
        6. Achso ja die Verschandelung und Vergiftung der Natur + Menschen vor Ort beim Litiumabbau und sonstige seltene Erden. Dazu massiver einbrauch des Grundwasserspiegels egal wo man dies abbaut und der vernichtung der Umwelt hierzu. Mancherorts ist solch Abbau verboten, in der USA wurde gar wegen Umweltschutzgrünen (ja in der USA, kein scheiß) Bauvorhaben nicht genehmigt weil man Weltweit einzigartige Ökosysteme schützen mußte denn sonst währe der Wasserspiegel gesunken und das Ökosystem damit zerstört worden. Kleine Info nebenbei, hab auch erst die Tage gelesen, Nixon der durch Watergate als einziger US President je zurückgetreten ist, er hatte sich nicht nur für eine Entspannungspolitik (USA-UDSSR-China) sondern auch für die Umwelt eingesetzt. Über die Nato wollte er ebenso einen Standbein für bessere Umwelbedingungen sorgen, gründete er doch in der USA die Environmental Protection Agency (EPA).

        Falls du es nicht mitbekommen hast, kein Hersteller sagt wie lange Akkus halten, alle Mogeln gern, ist ja klar warum. Man hat in spezialfirmen die solche Arbeiten verrichtet heimlich nachgefragt, Reporter, und man rechnete z.B. beim glaub Zoe mit 7 Jahren dann ist höchste Zeit. Aber das nur bei den Standard km die man einbezieht. Man meinte nach 5 Jahren ist dies aber schon meist der Fall da die Reichweite sonst zu massiv absinkt. Somit sind deine 10 Jahre halbiert, wenn es gar vielfahrer sind geht das in 1-3 Jahren sogar das ein neuer Akku fällig wird. Dieses hat im Bestfall noch ein 2tes Leben in nem Haus, dort spielt Gewicht keine Rolle was im Normalfall für Neukauf andere Akkus für Käufer die, wenn man neuester Forschung glauben kann gar mit wenig bis keine Seltene Erden in Zukunft auskommen können soll, ZUKUNFT!!! wohl gemerkt, NICHT jezt.

        Du weißt schon das Autos als erstes mit Strom liefen bevor der Verbrennungsmotor einzug erhielt. Somit sind wir bei Akkus/Batterien seit über 100 Jahren am entwickeln und sind nicht gerade weit gekommen ;(
        Ok dem ganzen kann man zugute halten das Jahrzehnte kaum Bedarf nach dem Verbrennerwechsel in der Masse bestand, bis die Batterien aufkamen für normale Geräte. Das ist aber auch schon Jahrzehnte her. Seit Jahrzehnten haben wir Litiumakkus und ja man ist weiter, ABER nocht nicht ansatzweise weit genug.

        Graphen, naja bisher noch ne Lachnummer und wie immer biser bei allen großen PR bla bla nicht wirklich die Erlösung wie versprochen, dazu noch in den Kinerschuhen und kaum am Markt.
        In 20 Jahren sind wir immer noch nicht so weit wie du es dir Träumst morgen schon zu sein, leider…

        Dazu gibt es z.B. in D massive Probleme der Dummbäutel die Stromtrassen verbieten wollen, blockieren und den Tieren mit angeblichem Ökostrom das Futter wegkarren. Dafür das der Bauer Soja aus Brsilien herkarren muss wo dort dafür dank Deutscher Mitverschulden der Regenwald abgebrannt wird für Weideflächen um Deutsche Rinder versorgen zu können. Das hast in deiner Rechnung vergessen oder, naja hauptsache die eAuto Produktion wird mit Ökostrom gemacht, aber woher der kommt… achso ja der Akku wird auch damit gelasen, das machts natürlich besser… und nicht zu vergessen die Miserable Flächenverteilung von solchen Ökokraftwerken die sind ballen statt sinnvoll in der Fläche verteilt zu werden. Versagen der Politik auf allen Ebenen, ebenso der Ämter die dies so genehmigt haben zum bauen.

        Tja hast sonst noch Fragen wie man dir die Schäuklappen etwas öffnen kann?

        • PS: fast vergessen, bei den Renaul Zoe falls man den akku nicht mietet sondern kauft entstehen kosten über die angeblichen 7 Jahre (mit 7 auch gerechnet) das man pro Monat kosten von ca. 250€ NUR für den Akku hat wenn dieser dann fällig wird. Also NIX mit Billiger fahren mit eAuto, zumindest nicht beim Standard Fahrer also wenigfahrer oder wer tankt im Monat für 250€?

  11. Bob (der andere) says:

    @ Fraggle:
    Schade das du die Ironie nicht als solche erkannt hast (werde es nächstesmal kennzeichnen).
    Mir ging es eigentlich nur um diese irreführenden Begriffe, die bei diesen “Klima-Zielen“ verwendet werden.
    Wenn z.B. ein E-Auto selbst zwar keine Emissionen verursacht, und es wirklich mit Strom fahren würde der 100% ohne Emissionen erzeugt wurde (wovon wir noch sehr weit entfernt sind), so ist es noch lange nicht emissionsfrei.
    Nur weil ich die ganzen Faktoren aus der Rechnung rausnehme, die das Ergebnis negativ beinflussen.

    Wenn ich eben den Energie- und Wasserverbrauch beim Lithumabbau, den Energieverbrauch beim Herstellen des Akkus und des Fahrzeugs selbst usw., usw. und letztendlich die Entsorgung von Akkus (auch die Zweitnutzung als Energiespeicher hat mal ein Ende) und Fahrzeugen einfach nicht berücksichtige, ist das doch nicht emissionsfrei oder klimaneutral, sondern Verarsche!
    Und ich habe hier noch längst nicht alle Faktoren aufgeführt, das würde den Rahmen sprengen. Man bedenke nur mal wieviel Energie verbraucht und CO2 ausgestossen wird, bis ein Windrad selbst mal emisionsfreien Strom erzeugt.

    Ich bin ja gar nicht gegen all diese Sachen und Bemühungen in Sachen Umweltschutz, “Klimaneutralität“, “(moglichst) Emissionsfrei“ , aber ich hab was gegen diese Formulierungen, die etwas vorgeben was nicht der Wahrheit entspricht.

    Wie wäre es denn, wenn man Begriffe wie z.B. “Klimaoptimiert“ oder “Nahe Null Emission (im Bereich des derzeit technisch möglichen)“ verwenden würde?
    Das wäre ehrlich(er), und es würde auch klarmachen, daß noch ein langer Weg vor uns liegt, um das zu erreichen.

    Begriffe wie “Null-Emissionen-Logistik“ sind nur Augenwischerei, damit sich die Leute sich ein gutes Gewissen einreden können. Und 5 Minuten später werden dann gleich wieder 10 Paar Schuhe bei Zalando bestellt, die erst geliefert und danach mindestens 9 Paar wieder zurückgeschickt werden. Aber hey, ich brauch mein Konsumverhalten ja nicht zu ändern, Die Post macht das ja alles klimaneutral mit ihrer “Null-Emissionen-Logistik“!
    (der letzte Absatz war jetzt keine Ironie)

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