Streamlabs OBS: Namensänderung nach Vorwürfen

Streamlabs OBS wird einen anderen Namen bekommen, bzw. seinen Zusatz verlieren. Die Streaming-Software für macOS und Windows hatten wir hier schon im Blog vorgestellt. Das Ganze kommt aber nicht ganz freiwillig, denn man hat sich wohl recht unfair verhalten und sich vor allem bei Streamern unbeliebt gemacht.  Streamlabs OBS basiert auf dem quelloffenen OBS (Open Broadcaster Software). 2019 hat Logitech dann Streamlabs gekauft. Das OBS-Projekt hat ein wenig auf Twitter über Streamlabs OBS gesprochen. Man habe damals wohl darum gebeten, dass man einen anderen Namen ohne OBS wähle, was nicht getan wurde. Stattdessen wollte man bei Streamlabs gar den Namen markenrechtlich schützen. Viele verwechselten und verwechseln OBS und Streamlabs OBS oder denken vielleicht, dass beide Projekte zusammengehören.

Jedenfalls habe sich Streamlabs wohl nicht gerade korrekt gegenüber OBS verhalten, worüber viele Kreative und Streamer empört waren und sind. Im Laufe der Diskussion meldeten sich noch andere Unternehmen zu Wort, an dessen Inhalten sich Streamlabs wohl bedient haben soll, darunter ein Webseiten-Template und Kundenbewertungen inklusive Wortlaut. Auch der Capture-Karten-Hersteller Elgato meldete sich auf Twitter zu Wort und deutete an, dass man Erfahrungen mit „Streamlabs-Produktkopien“ gemacht habe. Nun die Ankündigung, dass man den Namen ändere, bzw. das OBS aus der Bezeichnung verschwinde. Groß entschuldigen möchte man sich offensichtlich nicht.

Wir ergreifen sofortige Maßnahmen, um OBS aus unserem Namen zu entfernen. Streamlabs OBS baut auf der Open-Source-Plattform OBS auf; Streamlabs OBS ist ebenfalls Open Source, und unser Code ist öffentlich zugänglich. Wir übernehmen die Verantwortung für unser Handeln und werden die Community unterstützen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Ich mag die Firmenpolitik von Logitech schon länger nicht, hatte vor zig Jahren immer wieder Probleme mit Mäusen und deren Mikroschalter während die von Microsoft weiter problemlos liefen. Dann werden immer wieder auch populäre Produkte eingestellt, zumindest dachte ich das die harmony Serie beliebt war… es wird Recht deutlich gezeigt wo der Fokus liegt, im Profit. Es macht das Unternehmen in meine Augen nicht schlechter aber unsympathisch.

    • An dem Punkt ist Logitech sicher nicht allein, aber ich habe auch das Gefühl, dass denen die Kunden relativ egal sind, sobald sie das Geld bei Logitech gelassen haben. Einfach nur traurig, wenn man sich zum Beispiel die Posse um die Master-Tastatur-Maus-Kombi ansieht.
      Aber wie gesagt, sie sind damit sicher nicht allein und sehr wahrscheinlich nicht mal das schlimmste Unternehmen.

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