Mittlerweile ist Spielen fast überall möglich. Konsolen erlauben das Streamen auf andere Geräte wie Rechner, Handys und Tablets, dann gibt es das reguläre Cloud-Gaming sowie das Streamen von Spielen von Rechner A auf Rechner B. Das ist praktisch, wenn man einen potenten Boliden und parallel weniger leistungsstarke Geräte hat, an denen man spielen möchte.
Ich selbst nutze ab und an das Streamen über den Steam-Client und habe gemerkt, dass viele Menschen die Möglichkeit nicht kennen. Als Beispiel: Ist auf dem Windows-Rechner Steam und dort im Client das Spiel „Dorfromantik“ installiert, dann kann ich an einem anderen Rechner mit meinem Steam-Account das Spiel spielen, indem ich den Steam-Client öffne, das Spiel auswähle und auf „Stream“ klicke.
Das Ganze ist kein Hexenwerk, letzten Endes setzt Steam lediglich einen Remote-Desktop ein, der ein bisschen getweakt ist. Steam sendet dazu die Bild- und Audiodaten des Spiels vom Remote-Computer zum Gerät. Gleichzeitig werden die Eingaben des Spielers (Maus, Tastatur oder Gamepad) an den Host-Computer zurückgesendet und auf diesem verarbeitet.
Lohnt sich meines Erachtens nicht wirklich für flotte Spiele und bei Anforderungen an klare Darstellung, funktioniert aber dennoch besser als ein Zocken über RDP oder VNC. In den Remote-Play-Einstellungen können Nutzer Anpassungen vornehmen, die das Spielerlebnis beeinflussen. Sie können zwischen hoher Geschwindigkeit und hoher Qualität wählen, die gewährte Netzwerkbandbreite begrenzen und die Auflösung des Streams anpassen.
Der zweite spannende Punkt ist auch, dass Steam es erlaubt, Spiele zu streamen, die nicht aus Steam kommen. Geht man nämlich in das Menü und wählt „Spiele“, dann kann man ein Steam-fremdes Spiel der eigenen Bibliothek hinzufügen.
Klickt man darauf, dann kann man den Pfad zu einem anderen Spiel, also beispielsweise der Anno1800.exe auswählen. Dies sorgt auch dafür, dass man das Steam-fremde Spiel auf einen anderen Rechner streamen kann – wie in meinem Beispiel eben Anno 1800 oder irgendetwas anderes – und dies sogar bei Plattformen, die das Spiel nicht unterstützen, beispielsweise macOS.
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