
In gut zwei Wochen sollte es so weit sein, dann dürften erste Vorbesteller ihr neues Steam Deck von Valve in der Hand halten. Bei iFixit war man indes schon etwas weiter und konnte das Gerät in all seine Einzelteile zerlegen, um damit auch herauszufinden, wie gut sich das Steam Deck am Ende reparieren ließe. Dabei lässt man auch verlauten, dass iFixit offiziell mit Valve zusammenarbeite, um offizielle Ersatzteile anbieten zu können.
Das Gehäuse des Steam Decks soll sich bereits durch das Lösen von acht Kreuzschlitzschrauben öffnen lassen, ganz ohne Kleber und anderes nerviges Gedöns. Bei der Produktion des Geräts schien auch darauf geachtet worden zu sein, dass man möglichst alle Bauteile wie Platinen, Kabel und Schrauben deutlich beschriftet, was beim Reparieren sicher nützlich ist. Die Thumbsticks sind einzeln austauschbar und müssen nicht einmal verlötet werden. Die integrierte SSD (M.2 2230 SSD) sei ebenso problemlos auszutauschen, selbiges gelte auch für alles, was für Kühlung im Gerät sorgt.
Schwierig werde es hingegen beim Akku, der laut ersten Meldungen teils schon nach 90 Minuten leergerockt sein soll. Das bedeutet mehr Ladezyklen für Vielnutzer, was am Ende auch den Akku leiden lässt. Die Kapazität des Akkus liege bei 5.313 mAh bei 7,7 V. Einfacher wird es bei der Demontage dann aber wieder beim Display, das mit ein wenig Wärme und Saugnapf schnell entfernt sein soll. Im oberen Teil des Rahmens sei zudem der Umgebungslichtsensor des Geräts zu erkennen. Am Ende des Teardowns kann iFixit eine „7 von 10“ vergeben, wobei hier der nicht modulare Ladeanschluss und der schwer zu entfernende Akku das Hauptmanko darstellen.
Habt ihr ein Steam Deck vorbestellt und seid nun etwas erleichtert, dass sich dieses im Ernstfall schnell und einfach reparieren ließe?
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