Stasibook: Ist dies der echte Name deines Freundes?

Aufregerthema? Vielleicht. Facebook fragt euch neuerdings aus, ob eure Freunde auch mit ihrem echten Namen unterwegs sind. Häh? Jau, ein kleines Fenster ploppt auf und erfragt, ob die Person auch ihren richtigen Namen verwendet. Ich selber bin ja mit Klarnamen unterwegs, allerdings gibt es Menschen, die wollen dies aus verschiedenen Gründen ist. Nun hat Facebook allerdings eine Klarnamen-Konvention, die Phantasienamen ausdrücklich verbietet.

Und wer weiss: vielleicht bekommen Falschnamen, die oft als Falschname gemeldet wurden eine kleine, freundliche E-Mail, die verlangt, dass man  doch bitte den richtigen Namen verwenden soll. Klar ist: Man ist freiwillig bei Facebook. Es ist eine Firma, kein gemeinnütziger Verein. Die Sache mit den reellen Namen sind halt Facebooks Regeln – aber Kontakte bitten, Namen zu verifizieren ist schon irgendwie eine Sauerei, oder? „Guten Tag! Haben Sie Freunde mit Fakenamen versteckt?“ (danke an Paul und Benjamin für den Screenshot und die Infos!)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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120 Kommentare

  1. Ich möchte und werde nicht antworten!

  2. Ich finde viele Dinge, die Facebook in den letzten Wochen gemacht hat, daneben. Aber das gehört nicht dazu. Facebook ist ein Netzwerk für reale Kontakte. Für Leute, die man persönlich kennt. Und die kennen auch den Namen von einem. Ein Netzwerk, wo die Kontakte Mickey Maus und Daisy Duck heißen, ist anstrengend.

  3. Soll doch jeder selber machen, wie er meint. Wenn jemand seinen realen Namen nicht angeben möchte, ist das sein Bier. Ich werde Facebook ganz sicher nicht darauf hinweisen, dass der Name von Freund xy eben nicht xy sondern zw ist. Hat die nicht zu interessieren.

    Und wenn Facebook damit ein Problem hat, sollen sie die Leute halt aus Facebook aussperren. Aber das trauen sie sich dann wieder nicht – man will ja die Leute halten. So geht das jedenfalls nicht, Mr. Zuckerberg.

  4. Schade, mein Hinweis auf das Video von M. Nirvarani hat es leider nicht in den Post geschafft. Dann halt als Kommentar 😉 Facebook ist Stasi auf freiwilliger Basis 😉 http://www.youtube.com/watch?v=v5cZaaRzwGk

  5. Finde ich gut. Wie oft wurde ich von Leuten mit einer Freundschafts-Anfrage belästigt, die ein nicht-öffentliches Profil hatten und sich z.B. „Ginas Schatzi“ nennen. Ohne Foto. Und dann soll man wissen, wer das ist…

  6. Kann man das Fenster auch überspringen?
    Gibt ja nur zwei Antwortmöglichkeiten: „Ja“ und „Nein“. Die letzen beiden Optionen zählt wohl automatisch auch als „Nein“, zumindest gibts Minuspunkte für die genannte Person, nehme ich an.

  7. Finde ich klasse. Wie es mich ankotzt das mich Leute adden die weder ein vernünftiges Bild oder einen Namen haben. Wer anonym bleiben möchte soll sich dort nicht anmelden.

  8. Aufregerthema? Nein! Ich finde diesen Schritt weder bedenklich noch Stasimäßig. Ganz in Gegenteil. Ich finde es klasse und notwendig um ein Vernünftiges Netzwerk von REALEN Kontakten zu pflegen. Bin mir sicher das das nun wieder in den nächsten Tagen aufgebauscht wird und sich Hinz und Kunz aufregen werden. Aber es sind nun mal Facebook Regeln und wer da nicht mitspielen will soll sich halt aufregen 😉

  9. @Nic: Da geht es nicht unbedingt nur darum, was Facebook nützt und was nicht. Natürlich auch. Aber nicht nur. Schau zum Beispiel Google+. Die gingen auch aggressiv gegen Pseudoynme vor. Und es ist wohl bekannt, was das für ein Theater dann war, woraufhin Google zurückgerudert ist. Das wäre bei Facebook wohl ganz genauso.

    @Jo: Ich sehe vier Antwortmöglichkeiten. Ich meine, wenn du die letzten beiden als ‚Nein‘ interpretierst, dann weiß ich nicht, was du als ‚überspringen‘ siehst, denn das wäre faktisch exakt das selbe wie ‚ich möchte nicht antworten‘, dazwischen gibt es keinen Unterschied. 😉

  10. Habe zuletzt mitbekommen, dass ein Konto gesperrt war, bis nachgewiesen werden konnte, dass der Name der Realname war. Also ganz so ohne Folgen für das Konto des Freundes ist es imho nicht…

    Heiko

  11. Facebook sind keine Geschäftskontakte. Sollen sich die Leute nennen wie sie wollen. Ich werden denen zumindest nicht helfen andere anzuscheißen nur weil sie sich einen „schöneren“ Namen ausgesucht haben.

  12. Tja, da fehlt dann nur noch der Hinweis wer gemeldet hat. Den würde ich, sofern ich bei FB wäre, ganz schnell von der Freundesliste bannen. Es ist Privatssache mit welchem Namen man sich anmeldet. Das sollte Freunde respektieren. Wieviele FB-Einladungen habe ich z.B. bekommen ohne bei FB zu sein? Das finde ich bedenklicher als irgendwelche Freundeseinladungen von Menschen, deren Namen man nicht erkennt. Umgekehrt ist es übrigens auch möglich: Manche Menschen haben Spitznamen, unter denen sie bekannter sind als unter dem echten Namen. Persönlich würde ich Caschy nicht unter seinem echten Namen wiederkennen, auch wenn ich ihn ein paar Mal gehört habe, Caschy ist einfach eingebrandt.
    Wie auch immer, außer für offizielle Dokumente ist es Persönlichkeitsrecht und wer anderen vorschreiben will wie man sich nennt (wie hier mancher Kommentator), sollte erst einmal besser erklären warum deren Recht über das der anderen gestellt werden soll. Denn nur weil man den Urheber einer Einladung erkennt, ist dies noch lange kein Grund. Wozu kann man die Einladung denn ablehnen?

  13. @Fraggle: Natürlich ist es Privatsache. FB möchte es halt als Hausherr nicht. Eigentlich kann man da nur mitmachen oder das Weite suchen…

    Heiko

  14. Sollte ich gefragt werden, werde ich auch antworten. Ohne Mist, keiner ist gezwungen, Facebook zu nutzen… wer es dennoch tut, sollte auch nach den Regeln spielen. Ein Social Network ist nunmal etwas anderes als ein Forum… man ist dort, um echte soziale Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten. Und wenn die Ehrlichkeit dann schon beim Namen aufhört… nun ja… dann lieber die Privatsphäre-Einstellungen endlich mal richtig nutzen, so das „Fremde“ im Profil garnichts sehen und es auch nicht über die Suche finden. Fertig. Fake-Daten in Social Networks nehmen diesen Plattformen gänzlich den Sinn.

  15. „Und wer weiss: vielleicht bekommen Falschnamen, die oft als Falschname gemeldet wurden eine kleine, freundliche E-Mail, die verlangt, dass man doch bitte den richtigen Namen verwenden soll“

    Da würde ich doch drauf sch*****, auf diese freundliche Mail… 😛

  16. Paul Peter says:

    gestern hatte ich eine ähnlich Frage: „Seid ihr echte Freunde?“ (oder so ähnlich). Die wollen wohl ihren Social Graf aufbessern…..

    Au man… Stasibook… Kann sich noch jemand an die Reaktion bei StudiVZ erinnern, als es als StasiVZ verschrien wurde? Ob die Leute den Ar*** in der Hose haben und wieder ähnlich reagieren? Bestimmt nicht… man ist ja bequem geworden und Facebook nen amerikanisches Unternehmen und somit immer noch hipp…

    ja, ich bin auch nicht mit echten Namen bei FB unterwegs. Habe sogar eine extra Mailadresse für FB mir angelegt.

  17. Ja, das ist richtig. Die Accounts werden geblockt. Mit Personalausweiskopie an Facebook kann man das wieder aktivieren. Allerdings – will man, dass die an die Persodaten kommen? Ich glaube auch, dass das Konto dann nur mit realem Namen wieder aktiviert wird…

  18. Ich bin gar nicht erst bei Facebook! 😉

  19. Meiner Meinung sind Pseudonyme, die als solche zu erkennen sind, nicht schlimm. Facebook sieht das halt schon anders. Ein NoGo sind aber an Realnamen angelehnte Namen: Man stelle such nur mal vor ich Hause da als Angela Merkel oder so…

    Heiko

  20. FB ist so ein Drecksladen. Welche logischen Verknüpfungen mit dieser Information wieder hergestellt werden sollen.
    Natürlich heisst eine Freundin mit dem Namen „Ca Ro“ auch Carolin. Wer sich hier zum anschwärzenden Helfershelfer macht, gehört selbst auf die schwarze Liste.
    Werbestatistik und Hausrecht hin oder her, die Denkweise seitens FB finde ich sehr bedenklich, allerdings auch nicht mehr groß verwunderlich…
    Zum Glück bin ich bei dem Laden nicht und werde es unter Realnamen ohnehin so lang wie möglich vermeiden.

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