Star Wars… Ich habe mittlerweile meinen Frieden damit gemacht, dass es drei gute Filme im Franchise gibt und danach eventuell nichts mehr kommen wird. So bin ich leidenschaftlicher Hasser der Prequels und empfand „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ als noch drastischeren Abstieg. „Star Wars: Die letzten Jedi“ ließ ich daher von vornherein links liegen und werde auch „Solo: A Star Wars Story“ gepflegt ignorieren. Lediglich „Rogue One: A Star Wars Story“ fand ich zumindest ganz okay. Klar ist aber, dass Disney die Kuh melken wird, bis sie umfällt. Und so stehen nun gleich mehrere, neue Filme zu einzelnen Charakteren im Raum.
Einen neuen Blockbuster soll dabei Regisseur James Mangold („Logan“) verantworten. Der Streifen soll sich um den Fanfavoriten Boba Fett drehen. Am Drehbuch soll nicht nur Mangold selbst tüfteln, sondern ihm steht offenbar Simon Kinberg als Partner zur Seite. Letzterer schrieb bereit an einigen Skripts für die X-Men-Filme mit. Doch es wird wohl nicht bei einem Film zum galaktischen Kopfgeldjäger bleiben. Auch den Mythos von Obi-Wan Kenobi will man demontieren mit einem eigenen Streifen würdigen.
Beim Film rund um den Jedi könnte Stephen Daldry („Trash“) die Regie übernehmen. Hier steckt aber wohl alles noch in einer sehr frühen Phase, denn es gibt noch kein Drehbuch. Tatsächlich muss ich aber zugeben, dass zumindest der Film rund um Boba Fett zunächst aussichtsreich klingt: Mangold ist ein guter Regisseur. Mit Kinberg als Partner hat er schon für „Logan“ ein tolles Ergebnis abgeliefert. Da keimt tatsächlich ein wenig Hoffnung in mir.
Boba Fett hatte, noch als Junge, in der TV-Serie „Star Wars: The Clone Wars“ eine größere Rolle als in den Kinofilmen. Der Charakter wurde bei Fans über die Jahre jedenfalls immer beliebter. Ich bin gespannt wie ein Standalone-Film dem Charakter am Ende Rechnung tragen könnte.
