Aktuell wird die Marke Star Trek gehörig ausgeschlachtet: Im August soll das grauselig aussehende „Star Trek: Lower Decks“ starten und mit „Star Trek: New Worlds“ ist auch das nächste Wrack schon in der Mache. Damit will man sich aber nicht zufriedengeben: Beim Kindersender Nickelodeon soll eine weitere Animationsserie aus dem Star-Trek-Universum starten: „Star Trek: Prodigy“.
Wie ihr schon deutlich herauslest, sind meine Erwartungen mehr als gering. Den ersten Film aus der Kelvin-Timeline empfand ich noch als Popcorn-Spaß, der an die Abenteuerlust der ersten TV-Serie erinnerte. Die beiden Fortsetzungen musste ich als Ausfälle abhaken und „Star Trek: Discovery“ vermittelt mir nur gepflegte Langeweile mit austauschbarer Optik und Charakteren.
Getoppt wurde das nur noch von „Star Trek: Picard“, denn die Serie schaffte es tatsächlich den legendären Captain und nebenbei die ganze Welt von „Star Trek: The Next Generation“ zu demontieren und ist eine mehr als unwürdige Fortsetzung. Für mich persönlich ist also schade, dass Paramount „Star Trek“ ähnlich schlimm gegen die Wand gefahren hat, wie Disney es mit „Star Wars“ vollbrachte – da immerhin mit den kleinen Ausnahmen „The Mandalorian“ und „The Clone Wars“.
Worauf müssen wir uns nun bei „Star Trek: Prodigy“ einstellen? Die computeranimierte Serie soll 2021 starten und wird von den „Trollhunters“-Veteranen Kevin und Dan Hageman stammen. Im Zentrum sollen einige rebellische Teenager stehen, die sich ein altes Schiff der Sternenflotte schnappen, um das Universum zu erkunden. Ein Warnsignal ist, dass erneut Alex Kurtzman als ausführender Produzent agiert, somit begrabe ich meine Hoffnungen, dass da irgendetwas Brauchbares herauskommen könnte.
Aber meine Meinung ist glücklicherweise nicht allgemeingültig und vielleicht haben euch die letzten „Star Trek“-Produktionen ja besser gefallen als mir? Werdet ihr „Star Trek: Prodigy“ eine Chance geben?
