Spotify veröffentlicht seine erste Dokumentation: „Metallica: The Early Years“

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Spotify gibt heute seine erste selbst produzierte Dokumentation frei: „Metallica: The Early Years“. Wie der Name bereits verrät, geht es dabei um die allseits bekannte Band um Lars Ulrich und James Hetfield, die letzten beiden verbliebenen Gründungsmitglieder. Die Doku steht auch in Deutschland zur Verfügung und befasst sich in vier einzelnen Kapiteln mit der Geschichte von Metallica. Man deckt dabei die Zeitspanne von der Gründung im Jahr 1981 bis hin zu Aufnahmen und Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Ride the Lightning“ aus dem Jahr 1984 ab. Hier geht es also um Metallica vor den Mainstream-Rock-Exkursen wie „Load“ oder Kochtopf-Drum-Sound wie bei „St. Anger“.

Ich selbst bin bei Metallica übrigens immer Gelegenheitshörer geblieben: stets interessiert aber nie vollends begeistert. Klar, die Klassiker wie insbesondere „One“ von „And Justice For All“ oder das bereits umstrittene „Nothing Else Matters“ vom selbstbetitelten Album liebe auch ich. Aber mit fast allem was danach kam, insbesondere „Load“, „Re-Load“, „St. Anger“ und leider auch „Death Magnetic“ konnte ich gar nichts mehr anfangen. Die Sachen aus der frühen Phase der Band sind für mich als ehemaligen Gothic- und Black-Metaller, der heute vorwiegend Indie-Rock hört, etwas zu krawallig aber die Qualität kann ich den Songs nicht absprechen. Insofern könnte ich mir auch vorstellen in die Doku einmal reinzuschauen.

metallica the early years

„Metallica: The Early Years“ enthält dabei sowohl neues Material mit Interviews aus der Gegenwart als auch Archivaufnahmen, die bisher nicht gezeigt wurden. Kapitel 1 „Metal Milita“ deckt dabei die absoluten Anfangstage der Band ab, die bis zum Eintritt Cliff Burtons reichen. Kapitel 2 „Metal Up Your Ass“, wie eigentlich auch das erste Album der Band heißen sollte, deckt dann die frühe Zeit mit Kirk Hammett ab. In Kapitel 3 „Sophistication & Brutality“ beschäftigt man sich dann mit der Entwicklung der Musik bei „Ride the Lightning“. Schließlich zeigt Kapitel 4″Armageddon’s Here“, wie Metallica schließlich zu der Stadionband wurde, als die man sie heute kennt.

Das komplette Kapitel 1 findet ihr übrigens bereits hier bei YouTube. Die weiteren Episoden wird Spotify dann direkt selbst über seine Plattform für mobile Endgeräte freigeben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Thx für den Hinweis! Passt gerade zur Vorfreude auf das neue Album….

  2. Für mich die beste Band ever! Also, her mit der Dokumentation… 😉

  3. Frühe Metallica sind göttlich. Ich habe mir seinerzeit per Tapetrading alle alten Demos besorgt, von denen nur ein paar Songs später auf Compilations erschienen sind. Die Biographie von Mustaine ist übrigens lesenswert, die deutsche Übersetzung ist auch gelungen.

  4. Vielen Dank – damit bin ich groß geworden!

  5. Danke für den Tipp. Eine Doku über die größte Metal-Band aller Zeiten lohnt immer.

    Ich seh das ein oder andere aber anders. AJFA ist kein Klassiker und NEM ist nicht umstritten. Load und Reload werden verkannt, sind Mainstream, richtig. Ich konnte mit diesen auch lange nichts anfangen. hauptsachlich höre ich auch die alten bis zum Black Album. St.Anger, DM und dann Lulu (dafür bin ich wohl zu blöd) sind echt schwierig, aber auch weit außerhalb des Mainstream.

    Was man aber Metallica nicht vorwerfen kann, ist daß Sie nicht Ihren weg gegangen sind. Sie haben die Alben produziert die sie wollten und wenn man sich ein Konzert der Jungs anhört/ansieht, merkt man gleich, welche Epoche ihres Schaffens ihnen am meisten liegt.

    Freue mich sehr auf den 18. November. Die erste Single war ja schonmal nicht schlecht

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