Spotify hat nach rechts gewischt und Tinder als neuen Partner

Spotify Artikel LogoSpotify und die Dating-App Tinder sind eine Partnerschaft eingegangen. Ob die beiden durch Nutzung der Tinder-App zueinander fanden, ist noch nicht ganz geklärt, auf jeden Fall scheinen sie gut zusammenzupassen. Davon haben dann auch Tinder-Nutzer etwas – oder Spotify-Nutzer, es ist egal wie rum man den Spieß dreht. Denn man kann sein Tinder-Profil nun um Musik ergänzen und sogar mit seiner persönlichen Hymne versehen. Das gilt auch für Nutzer, die keinen Spotify-Account haben. Vorteilhaft ist so ein Account allerdings, denn dann werden auch die musikalischen Vorlieben mit etwaigen zukünftigen Partnern abgeglichen.

tinder_spotify

In den Tinder-Profilen lassen sich Songs abspeichern, die von anderen dann auch in einer Preview gehört werden könne, egal ob mit oder ohne Spotify-Account. Die Verknüpfung des Spotify-Accounts sorgt nur dafür, dass man sieht, welche Künstler / Lieder man gemeinsam hat. Außerdem kann man seine eigen „Hymne“ festlegen und natürlich auch die von anderen hören. Als Hymne eignet sich das eine Lied, welches das eigene Dasein am besten beschreibt.

Hier die Anleitung von Spotify, wie Ihr in Sachen Hymne und Tinder vorgehen solltet:

  • Search Spotify to find your Anthem even if you haven’t connected your Spotify account to Tinder.
  • Visit your Profile Settings in Tinder to connect your Spotify account (or download Spotify from the App Store or Google Play to create a new account for free).
  • Select which of your favorite Spotify artists you’d like to display on your Tinder profile.
  • Start swiping to see who shares your taste in music.

Die neue Funktion wird ab sofort verteilt und steht in allen 59 Ländern, in denen Spotify aktiv ist, zur Verfügung. Viel Spaß beim musikalischen matchen!

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Ich wünsche mir wirklich, dass ich davon als normaler Spotifyuser nichts merken werde, sonst überlege ich mir wirklich (trotz meines für 2 Jahre bezahlten Spotifyaccounts) das nicht mehr zu verwenden. „Sie hören gerade die Beatles? Cool, Trulla Hedwig, nur 5 Kilometer von Ihnen entfernt und noch Single mag die Beatles auch, wollen sie nicht….“

    Also ehrlich, ich hab Angst…

  2. Big Data halt… Spotify legt dir ein Tinder-Profil an, weil Facebook vor dir gemerkt hat, dass sich deine Freundin von dir trennen wird – wenn du Glück hast, schickt dir Amazon wenigstens noch ’ne Flasche Whisky… 😉

  3. @Rene und thet: Paranoia, Paranoia 🙂 Nutzt halt einfach kein Tinder und Euch wird sicher nichts passieren.

  4. Find das eig. romanisch… Das Problem ist nicht das unsere Daten für die Möglichkeit, dass wir mehr kaufen ausgeschlachtet werden, sondern unser Anspruch und unsere (bereits existierenden) Bedürftnisse, die wir nich mehr unter Kontrolle haben

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