Die Musikstreaming-Plattform Spotify buhlt nicht nur um die Gunst der Nutzer, sondern auch um die der Künstler. Diese haben ab sofort die Möglichkeit, nicht nur ihre Musik über Spotify anzubieten, sondern auch gleich noch Merchandise-Artikel. In diesem Fall profitieren in der Tat nur die Künstler (oder der Vertrieb der Artikel) davon, Spotify bietet diese Option nämlich kostenlos und ohne Verkaufsprovision an. Die Künstler müssen auch keinen extra Spotify-Shop aufmachen, sondern können auf bestehende Verkaufsstrukturen zurückgreifen, die einfach von Spotify aus verlinkt werden.
Für viele Künstler könnte dies mehr Einnahmen bedeuten, als sie mit dem Streaming erreichen. Dadurch wird Spotify für die Künstler erst einmal attraktiver, als andere Plattformen. Interessant vielleicht für die Nutzer von Spotify: Künstler können maximal drei Produkte gleichzeitig anbieten, man läuft also nicht Gefahr, dass man vor lauter Merchandise eines Künstlers die Musik nicht mehr findet.
Und damit sich deutsche Nutzer nicht wundern, die Merchandise-Artikel bekommen vorerst nur Nutzer in den USA, England, Irland, Australien, Neuseeland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Island zu Gesicht. Weitere Länder sollen bald folgen. Künstler können aus jedem Land die Produkte anbieten, angezeigt bekommen sie aber nur die Nutzer in eben erwähnten Ländern.