Spotify ermöglicht Künstlern den Verkauf von Merchandise

Die Musikstreaming-Plattform Spotify buhlt nicht nur um die Gunst der Nutzer, sondern auch um die der Künstler. Diese haben ab sofort die Möglichkeit, nicht nur ihre Musik über Spotify anzubieten, sondern auch gleich noch Merchandise-Artikel. In diesem Fall profitieren in der Tat nur die Künstler (oder der Vertrieb der Artikel) davon, Spotify bietet diese Option nämlich kostenlos und ohne Verkaufsprovision an. Die Künstler müssen auch keinen extra Spotify-Shop aufmachen, sondern können auf bestehende Verkaufsstrukturen zurückgreifen, die einfach von Spotify aus verlinkt werden.

Spotify_Merchandise

Für viele Künstler könnte dies mehr Einnahmen bedeuten, als sie mit dem Streaming erreichen. Dadurch wird Spotify für die Künstler erst einmal attraktiver, als andere Plattformen. Interessant vielleicht für die Nutzer von Spotify: Künstler können maximal drei Produkte gleichzeitig anbieten, man läuft also nicht Gefahr, dass man vor lauter Merchandise eines Künstlers die Musik nicht mehr findet.

Und damit sich deutsche Nutzer nicht wundern, die Merchandise-Artikel bekommen vorerst nur Nutzer in den USA, England, Irland, Australien, Neuseeland, Dänemark, Schweden, Norwegen und Island zu Gesicht. Weitere Länder sollen bald folgen. Künstler können aus jedem Land die Produkte anbieten, angezeigt bekommen sie aber nur die Nutzer in eben erwähnten Ländern.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Grundsätzlich denke ich, dass es für aufstrebende Musiker, welche die eigene Musik über Spotify publizieren, sehr attraktiv sein kann, die Möglichkeit zu haben, direkt Merchandise zu verkaufen. Gerade auch, weil die Option, Merchandise anzubieten, für den Künstler nicht noch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Dies scheint also für alle Beteiligten eine rentable Lösung zu sein: für die Künstler, um deren Artikel zu vermarkten, und für die Nutzer von Spotify, die vielleicht sonst nicht so schnell auf den Merchandise eines Künstlers aufmerksam geworden wären, nun aber auch nicht damit überschwemmt werden.

  2. Interessant- wo genau finde ich den gewünschten Zugang um Artikel bei Spotify an bieten zu können? Muss man dafür Premium Mitglied sein oder gehts auch ohne.?

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